Wilsecker

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wilsecker
Wilsecker
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wilsecker hervorgehoben
Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburger Land
Höhe: 339 m ü. NHN
Fläche: 4,53 km2
Einwohner: 197 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54655
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 135
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.wilsecker.de
Ortsbürgermeisterin: Edeltrud Hilden
Lage der Ortsgemeinde Wilsecker im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Wilsecker ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsgemeinde liegt in der Eifel. Zu Wilsecker gehören auch die Wohnplätze Achterhof, Buchenhof, Haus Bertert, Heidhof, Nikolaushof und Zwengelshof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde als „Willesacger“ erstmals 893 urkundlich erwähnt. 1563 umfasste die Ortschaft 10, 1684 sieben Feuerstellen.[3]

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Amt Kyllburg im Kurfürstentum Trier. Nach der Inbesitznahme des Linken Rheinufers (1794) und der Übernahme der französischen Verwaltungsstrukturen (1798) gehörte Wilsecker zur Mairie Kyllburg im gleichnamigen Kanton, der verwaltungsmäßig zum Arrondissement Prüm im Saardepartement gehörte.[4]

Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 an das Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Wilsecker zur Bürgermeisterei Kyllburg im 1816 neu errichteten Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wilsecker, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen.[1][5]

Jahr Einwohner
1815 196
1835 237
1871 258
1905 221
1939 230
1950 205
Jahr Einwohner
1961 193
1970 220
1987 184
1997 186
2005 194
2015 197

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wilsecker besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[6]

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2007 besteht eine Partnerschaft mit der „52 EMS Armament Flight“ Einheit der Airbase Spangdahlem. Der Wunsch nach einer Partnerschaft kam von amerikanischer Seite, um damit den amerikanischen Bürgern die deutsche Lebensart, Bräuche sprich Land und Leute näher zu bringen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Kirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht und wurde im Jahre 1862 eingeweiht. Eine Statue des Namenspatrons steht auf dem Altar. Dieser Altar stammt aus der Bademer Kirche und kam nach dem Neubau der dortigen Kirche zwischen 1907 und 1921 nach Wilsecker. In das Antependium ist eine Figur des heiligen Eligius, dem Patron der Bademer Kirche, eingeschnitzt. In der Mittelnische des hölzernen Aufbaus steht eine Figur der schmerzhaften Mutter mit ihrem toten Sohn.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wilsecker

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Wilsecker überquert die Bundesautobahn 60 die Kyll. Die Kylltalbrücke hat eine Gesamtlänge von 645 m und eine Höhe von 93 m über Grund. Die Spannweite beträgt 223 m, damit ist die Brücke die größte Spannbetonbogenbrücke in Deutschland.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wilsecker – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 69 (PDF; 2,4 MB)
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 151.
  4. a b Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier: nach amtlichen Quellen ..., Band 2, Lintz, 1846, S. 22 (Google Books)
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen