Wincent Weiss

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Wincent Weiss (2017)

Wincent Weiss (* 21. Januar 1993[1] in Bad Oldesloe) ist ein deutscher Popsänger und Songwriter.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013–2017: Karrierebeginn und Irgendwas gegen die Stille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 nahm Weiss an der zehnten Staffel von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) teil, kam unter die letzten 29 Kandidaten, schied dann aber aus. Danach wurde er mit einer Coverversion des Liedes Unter meiner Haut von Elif Demirezer bekannt, nachdem er am Klavier eine Akustikversion aufgenommen und sie bei YouTube hochgeladen hatte.[2] Etwa zwei Jahre später spielten die DJs Gestört aber GeiL und Koby Funk einen Remix des Liedes auf einem Festival. Im Juli 2015 belegte dieser Remix Platz sechs in den deutschen Singlecharts. Die Single konnte sich über ein Jahr in den deutschen Charts halten und wurde mit drei goldenen Schallplatten ausgezeichnet.[3]

Am 11. September 2015 veröffentlichte er seine erste Solosingle Regenbogen und am 11. April 2016 folgte die mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnete Single Musik sein als erste Veröffentlichung aus seinem Debütalbum. 2017 erreichte er mit Feuerwerk ebenfalls die deutschen Singlecharts. Auch für diese erhielt er eine goldene Schallplatte. Am 14. April 2017 erschien sein erstes Album Irgendwas gegen die Stille, welches in den deutschen Albumcharts Rang drei erreichte und mit 200.000 verkauften Einheiten mit Platin ausgezeichnet wurde. Im Mai 2017 war er Teil der deutschen ESC-Jury in Kiew.[4] Die Autorenbeteiligung an dem Song Lieb mich dann von Helene Fischer erschien ebenfalls im selben Monat. Am 11. August erschien mit Frische Luft die dritte und letzte Single aus seinem ersten Album. Eine Akustikversion seines ersten Albums erschien am 27. Oktober 2017. Zudem veröffentlichte er auf einer Deluxe-Version des Albums auch die zwei bis dahin unveröffentlichten Songs 365 Tage und Weck mich nicht auf, die er zuvor nur live gespielt hatte. Im November 2017 startete er eine Tour mit 24 Konzerten. Im selben Monat gewann er bei den MTV Europe Music Awards 2017 den Preis als bester deutscher Künstler.[5]

Seit 2018: Irgendwie anders und Sing meinen Song[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2018 wurde er in den Kategorien Künstler Pop National und Newcomer National für den Echo nominiert und am 12. April 2018 mit letzterem in der Kategorie Newcomer National ausgezeichnet.[6] Am selben Tag veröffentlichte er die Single An Wunder, die auf Platz 18 in die deutschen Singlecharts einstieg und als maximale Platzierung Platz 12 erreichte.[7] Am 2. November 2018 erschien mit Hier mit dir eine weitere Single aus seinem zweiten Studioalbum Irgendwie anders, welches am 29. März 2019 veröffentlicht wurde. Zuvor wurden noch die Songs Pläne und Kaum erwarten als dritte und vierte Single veröffentlicht. Im 2018 erschienenen Film Tabaluga synchronisierte er die Titelfigur. Weiss war Teilnehmer der sechsten Staffel von Sing meinen Song – Das Tauschkonzert.

Am 20. September 2019 erschien die Single Einmal im Leben, am 6. Dezember 2019 die Single Kein Lied.[8]

Am 20. Juni 2020 gab er in der Lanxess-Arena in Köln das erste Hallenkonzert seit Beginn der Covid-19-Pandemie, für das 900 Zuhörer zugelassen waren.[9]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH
2017 Irgendwas gegen die Stille
Vertigo Berlin
DE3
Platin
Platin

(83 Wo.)DE
AT14
(6 Wo.)AT
CH4
Platin
Platin

(37 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 14. April 2017
Verkäufe: + 220.000
2019 Irgendwie anders
Vertigo Berlin
DE2
Gold
Gold

(55 Wo.)DE
AT8
(10 Wo.)AT
CH2
(25 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 29. März 2019
Verkäufe: + 100.000

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wincent Weiss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ProSieben: Steckbrief zu Wincent Weiss. Abgerufen am 15. April 2019.
  2. Wincent Weiss – Aus dem Schlafzimmer in die Charts. (Memento vom 24. Mai 2015 im Internet Archive) In: Red-Carpet.de, 12. Juni 2015, abgerufen am 10. August 2015.
  3. Gold/Platin Datenbank Bundesverband Musikindustrie. In: musikindustrie.de, abgerufen am 14. April 2019.
  4. ESC 2017 Von Nicole bis Wincent Weiss: Das ist die deutsche Jury für Kiew. In: Express.de
  5. 2017 MTV EMA: Das sind die Gewinner. In: mtv.de
  6. Claudia Heindrichs: Wincent Weiss: Ein Feuerwerk der Gefühle. 13. November 2019, abgerufen am 26. April 2020 (deutsch): „So gewann Wincent Weiss unter anderem 2017 einen MTV Europe Music Award und wurde ein Jahr später mit dem Echo in der Kategorie Newcomer National ausgezeichnet.“
  7. Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 26. April 2020.
  8. Offizielle Deutsche Charts - Offizielle Deutsche Charts. Abgerufen am 26. April 2020.
  9. Tanzen hinter Plexiglas bei Wincent Weiss. (Video) Brisant, 21. Juni 2020, archiviert vom Original am 25. Juni 2020; abgerufen am 22. August 2020.