Windberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windberg
Windberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Hunderdorf
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 7,97 km2
Einwohner: 1119 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94336
Vorwahl: 09422
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 198
Gemeindegliederung: 29 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Sollacher Str. 4
94336 Hunderdorf
Website: www.windberg.de
Bürgermeister: Johann Gstettenbauer (CSU / Neue Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Windberg im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Windberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.

Geografie und Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windberg liegt in der Planungsregion Donau-Wald.

Windberg hat 29 Ortsteile[2]:

1978 wurden die Ortsteile Gottesberg, Mitterbühl und Osterberg zur Stadt Bogen ausgegliedert.[4]

Es gibt nur die Gemarkung Windberg.[5]

Panorama von Windberg

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windberg war ursprünglich Sitz der Grafen von Bogen. Das örtliche Kloster Windberg wurde durch Graf Albert I. von Bogen unter Mitwirkung des Bischofs Otto I. von Bamberg Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Ort selbst gehörte seit dem Mittelalter zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Windberg besaß eine geschlossene Hofmark und wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Prälatur Pfarrhof. Der Konventsbau kam in Privatbesitz und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Wiedererrichtung des Klosters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1923 wurde das Kloster durch Prämonstratenser aus der niederländischen Abtei Berne-Heeswijk wiedererrichtet.

Die Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0782 Einwohner
  • 1970: 0810 Einwohner
  • 1987: 0884 Einwohner
  • 1991: 0978 Einwohner
  • 1995: 0943 Einwohner
  • 2000: 0992 Einwohner
  • 2005: 1.043 Einwohner
  • 2010: 1.059 Einwohner
  • 2015: 1.051 Einwohner

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windberg ist Sitz einer katholischen Pfarrei mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Johann Gstettenbauer (CSU/Neue Wählergemeinschaft). Sein Vorgänger war Josef Wurm (Neue Wählergemeinschaft).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Partei/Wählergruppe 2002 2008 2014[6]
CSU-Neue Wählergemeinschaft 9 Sitze 8 Sitze 12 Sitze
Aktive Windberger Bürger 3 Sitze 4 Sitze
Gesamt 12 Sitze 12 Sitze 12 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 311. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 103 ha Ackerfläche und 192 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 24 Kindern
  • Jugendbildungsstätte Windberg, Bildungs-, Seminar- und Tagungshaus mit 100 Betten (Träger: Prämonstratenserabtei Windberg)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht des Klosters von Hunderdorf

Die Klosteranlage des Klosters Windberg ist heute noch in großen Teilen vorhanden, wobei die Mehrzahl der Gebäude rund um die Kirche heute in Privatbesitz ist. Dieser Dorfkern wurde bei der Dorferneuerung von 1995 bis 2005 restauriert und renoviert. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz am Kreuzberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Windberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 12. Juli 2017
  3. Amtsblatt Landkreis Straubing-Bogen. 44. Jahrgang, Nr. 2, 29. Januar 2015, S. 8 (Digitalisat [PDF]).
  4. Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987. In: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451. München 1991, S. 71–72, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).
  5. Amtsbezirk. Gemeinden und Gemarkungen. Bayerische Vermessungsverwaltung, archiviert vom Original am 11. April 2013; abgerufen am 31. März 2015.
  6. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 17. Mai 2017.