Windberg

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Wappen Deutschlandkarte
Windberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windberg hervorgehoben

Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 45′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Verwaltungs­gemeinschaft: Hunderdorf
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 7,97 km2
Einwohner: 1134 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner je km2
Postleitzahl: 94336
Vorwahlen: 09422 u. 09962Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: SR, BOG, MAL
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 198
Gemeindegliederung: 27 Gemeindeteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Sollacher Str. 4
94336 Hunderdorf
Website: www.windberg.de
Erster Bürgermeister: Helmut Haimerl jun.[2] (CSU)
Lage der Gemeinde Windberg im Landkreis Straubing-Bogen
Bogen (Stadt)WindbergWiesenfeldenStraßkirchenSteinach (Niederbayern)StallwangSchwarzach (Niederbayern)Sankt EnglmarSalchingRattiszellRattenberg (Niederbayern)Rain (Niederbayern)PerkamPerasdorfParkstettenOberschneidingNiederwinklingNeukirchen (Niederbayern)MitterfelsMariaposchingMallersdorf-PfaffenbergLoitzendorfLeiblfingLaberweintingKonzellKirchrothIrlbachHunderdorfHaselbach (Niederbayern)Haibach (Niederbayern)GeiselhöringFeldkirchen (Niederbayern)FalkenfelsAttingAschaAiterhofenAholfingStraubingLandkreis KelheimRegensburgLandkreis LandshutLandkreis RegenLandkreis Dingolfing-LandauLandkreis DeggendorfLandkreis ChamLandkreis ChamLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

Windberg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf.

Geografie und Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Planungsregion Donau-Wald.

Es gibt 27 Gemeindeteile[3] (in Klammern ist der Siedlungstyp[4] angegeben):

Historische Gemeindeteile waren Haidbühel und Meidenberg. 1978 wurden die Gemeindeteile Gottesberg, Mitterbühl und Osterberg zur Stadt Bogen ausgegliedert.[6]

Es gibt nur die Gemarkung Windberg.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windberg war ursprünglich Sitz der Grafen von Bogen. Das örtliche Kloster Windberg wurde durch Graf Albert I. von Bogen unter Mitwirkung des Bischofs Otto I. von Bamberg Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet. Der Ort selbst gehörte seit dem Mittelalter zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Das Kloster Windberg besaß eine geschlossene Hofmark und wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Kirche wurde Pfarrkirche, die Prälatur Pfarrhof. Der Konventsbau kam in Privatbesitz und beherbergte ab 1835 eine Brauerei. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Wiedererrichtung des Klosters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1923 wurde das Kloster durch Prämonstratenser aus der niederländischen Abtei Berne-Heeswijk wiedererrichtet.

Die Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 895 auf 1120 um 225 Einwohner bzw. um 25,1 %.

  • 1961: 0782 Einwohner
  • 1970: 0810 Einwohner
  • 1987: 0884 Einwohner
  • 1991: 0978 Einwohner
  • 1995: 0943 Einwohner
  • 2000: 0992 Einwohner
  • 2005: 1043 Einwohner
  • 2010: 1059 Einwohner
  • 2015: 1051 Einwohner

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windberg ist Sitz einer katholischen Pfarrei mit der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit Mai 2020 Helmut Haimerl junior (CSU/Neue Wählergemeinschaft (NWG)).[2] Sein Vorgänger seit 1. Mai 2008 war Johann Gstettenbauer. Davor war Josef Wurm Erster Bürgermeister.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen seit 2002 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

Partei/Wählergruppe Sitze
2002 2008 2014[8] 2020[9]
CSU-Neue Wählergemeinschaft 9 8 12 12
Aktive Windberger Bürger 3 4
Gesamt 12 12 12 12

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Windberg
Blasonierung:Gespalten von Silber und Blau; vorne auf grünem Dreiberg ein linksgewendeter, springender roter Windhund, hinten über zwei schräggekreuzten silbernen Kerzen eine goldene heraldische Lilie.“[10]

Wappenführung seit 1980

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansicht des Klosters von Hunderdorf

Die Klosteranlage des Klosters Windberg ist heute noch in großen Teilen vorhanden, wobei die Mehrzahl der Gebäude rund um die Kirche heute in Privatbesitz ist. Dieser Dorfkern wurde bei der Dorferneuerung von 1995 bis 2005 restauriert und renoviert. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Hl. Kreuz am Kreuzberg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 47 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 311. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 29 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 103 ha Ackerfläche und 192 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2014):

  • Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 24 Kindern
  • Jugendbildungsstätte Abt-Gebhard-Haus Windberg, Bildungs-, Seminar- und Tagungshaus mit 100 Betten (Träger: Prämonstratenserabtei Windberg)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Windberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-003r Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtag (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Kommunalwahlen im Landkreis-Straubing-Bogen. Landkreis Sraubing-Bogen, abgerufen am 30. Mai 2020.
  3. Gemeinde Windberg, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 16. März 2021.
  4. Gemeinde Windberg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 3. Mai 2021.
  5. Mit Bescheid des LRA SR-BOG vom 20. Januar 2015 wurde der Gemeindeteilname „Klostermühl“ in „Klostermühle“ geändert. Amtsblatt Landkreis Straubing-Bogen. 44. Jahrgang, Nr. 2, 29. Januar 2015, S. 8 (Digitalisat [PDF]).
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, S. 71–72, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).
  7. Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 14. Juli 2020, abgerufen am 29. Januar 2021.
  8. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 17. Mai 2017.
  9. Wahl des Gemeinderats - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Windberg - Gesamtergebnis. Abgerufen am 15. Januar 2021.
  10. Eintrag zum Wappen von Windberg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte