Windelsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windelsbach
Windelsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windelsbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 24′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 38,5 km2
Einwohner: 1066 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91635
Vorwahl: 09867
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 225
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 5
91635 Windelsbach
Webpräsenz: www.windelsbach.de
Bürgermeister: Alfred Wolz (Freie Wähler[2])
Lage der Gemeinde Windelsbach im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild

Windelsbach ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach liegt im nördlichen Naturpark Frankenhöhe. Der Gemeindesitz befindet sich etwa neun Kilometer östlich von Rothenburg ob der Tauber und 22 km nordwestlich von Ansbach, wo die Kreisverwaltung residiert. Im namensgebenden Hauptort fließt der Windelsbach mit dem Wurmbach zum Ödenbach zusammen, einem Quellfluss der Altmühl. Die Quellbäche der Altmühl liegen in der Gemeinde Burgbernheim, knapp nordwestlich der Gemeindegrenze und nahe dem Ortsteil Hornau. Sie speisen den Hornauer Weiher, aus dem die Altmühl dann das nordöstliche Gemeindegebiet durchfließt.

Der höchste Berg der Gemeinde mit 514 m ü. NN liegt nordwestlich des Dorfes Windelsbach an der bewaldeten Schichtstufe hinunter ins Tauberland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach hat neun amtlich benannte Ortsteile[3] und drei Wohnplätze:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im benachbarten Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Gallmersgarten und Burgbernheim im Norden sowie Marktbergel im Nordosten. Im heimischen Landkreis Ansbach sind es Colmberg im Osten, Geslau im Süden, Neusitz im Westen und Steinsfeld im Nordwesten.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Durchschnitt fallen In Windelsbach im Jahr im Jahr 637 mm Regen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Windelsbachs datiert aus dem Jahre 1241. Der Ort gehörte zum Fürstentum Ansbach, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag und 1792 von Preußen erworben wurde. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Windelsbach eine politisch eigenständige Gemeinde, zu der die Orte Ellwingshofen und Reichelshofen gehörten.[4] Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 5,9450 km².[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Nordenberg und Preuntsfelden eingegliedert.[6] Am 1. Mai 1978 kamen Burghausen und Cadolzhofen hinzu.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Windelsbach

Jahr 1979 1987 1991 1995 2005 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einwohner 917 959 980 1016 1058 1075 1073 1055 1051 1074 1091 1091
Häuser 259 307 306 311 317
Quelle [8] [9] [9] [9] [9] [9] [9] [10]

Ort Windelsbach

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2016
Einwohner 222 203 288 289 309 289 305 284 291 306 309 294 303 276 278 294 278 277 260 343 349 306 231 251 251 328
Häuser[11] 51 49 59 60 61 58 58 56 75
Quelle [12] [13] [14] [14] [15] [14] [16] [14] [14] [17] [14] [14] [18] [14] [14] [14] [19] [14] [14] [14] [20] [14] [5] [21] [8] [10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Bürgermeister ist Alfred Wolz, 2. Bürgermeister Wilfried Beck aus Nordenberg und 3. Bürgermeister Günter Schmidt aus Cadolzhofen.[2] Der Bautechniker Alfred Wolz ist seit 2002 im Bürgermeisteramt, er wurde 2008 und 2014 wiedergewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat seit der Wahl vom 16. März 2014 elf Mitglieder.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein schräg gestellter, dreimal von Silber und Blau geteilter Schild, auf dessen linker Ecke ein blauer Topfhelm mit zwei senkrechten roten Zylindern als Helmzier, deren rechter mit kleinen Löchern versehen ist.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahe der westlichen Gemeindegrenze verläuft die Autobahn A 7 (Anschlussstelle 108 – Rothenburg ob der Tauber).


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Windelspach. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 256–257 (Digitalisat).
  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Rothenburg ob der Tauber (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 25). Deutscher Kunstverlag, München 1967, DNB 457879254, S. 126–128.
  • Gottfried Stieber: Windelspach. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 955–957 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windelsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Website der Gemeinde abgerufen am 8. Dezember 2014
  3. Windelsbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
  4. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 55 (Digitalisat).
  5. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 818 (Digitalisat).
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  7. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 u. 725.
  8. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 332 (Digitalisat).
  9. a b c d e f Windelsbach: Amtliche Statistik des LfStat
  10. a b Zahlen, Fakten auf der Website windelsbach.de
  11. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  12. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 103 (Digitalisat). Für die Gemeinde Windelsbach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Gugersmühl (S. 33).
  13. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 160–161 (Digitalisat). Windelsbach: 200 Einwohner, 48 Häuser; Gugersmühle: 3 E., 1 H. Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 300 Einwohner.
  14. a b c d e f g h i j k l m n Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 182, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  15. Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1074, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  16. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. ... mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1240, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). Windelsbach: 299 Einwohner; Gugelmühle: 6 E.
  17. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, ... sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1176 (Digitalisat). Windelsbach: 299 Einwohner, 59 Wohngebäude; Gugelmühle: 7 E., 1 Wgb.
  18. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1248 (Digitalisat).
  19. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1288 (Digitalisat).
  20. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1115 (Digitalisat).
  21. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 172 (Digitalisat).