Windelsbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Windelsbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Windelsbach
Windelsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Windelsbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 24′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 38,5 km2
Einwohner: 1091 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91635
Vorwahl: 09867
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 225
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rothenburger Str. 5
91635 Windelsbach
Webpräsenz: www.windelsbach.de
Bürgermeister: Alfred Wolz (Freie Wähler[2])
Lage der Gemeinde Windelsbach im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild

Windelsbach ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach liegt im nördlichen Naturpark Frankenhöhe. Der Gemeindesitz befindet sich etwa 9 km östlich von Rothenburg ob der Tauber und 22 km nordwestlich von Ansbach, wo die Kreisverwaltung residiert. Im namensgebenden Hauptort fließt der Windelsbach mit dem Wurmbach zum Ödenbach zusammen, einem Quellfluss der Altmühl. Die Quellbäche der Altmühl liegen in der Gemeinde Burgbernheim, knapp nordwestlich der Gemeindegrenze und nahe dem Ortsteil Hornau. Sie speisen den Hornauer Weiher, aus dem die Altmühl dann das nordöstliche Gemeindegebiet durchfließt.

Der höchste Berg der Gemeinde mit 514 m ü. NN liegt nordwestlich des Dorfes Windelsbach an der bewaldeten Schichtstufe hinunter ins Tauberland.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach hat neun Ortsteile[3] und drei Wohnplätze:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im benachbarten Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Gallmersgarten und Burgbernheim im Norden sowie Marktbergel im Nordosten. Im heimischen Landkreis Ansbach sind es Colmberg im Osten, Geslau im Süden, Neusitz im Westen und Steinsfeld im Nordwesten.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Durchschnitt fallen In Windelsbach im Jahr im Jahr 637 mm Regen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Windelsbachs datiert aus dem Jahre 1241. Der Ort gehörte zum Fürstentum Ansbach, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag und 1792 von Preußen erworben wurde. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Nordenberg und Preuntsfelden eingegliedert.[4] Am 1. Mai 1978 kamen Burghausen und Cadolzhofen hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde mit Ortsteilen:

  • 1939: 1005 Einwohner
  • 1950: 1441 Einwohner
  • 1961: 1014 Einwohner[5]
  • 1970: 0980 Einwohner[5]
  • 1979: 0917 Einwohner
  • 1991: 0980 Einwohner
  • 1995: 1016 Einwohner
  • 2005: 1047 Einwohner
  • 2010: 1075 Einwohner
  • 2015: 1091 Einwohner

Ort Windelsbach:

  • 1910: 278 Einwohner[6]
  • 1933: 277 Einwohner
  • 1939: 260 Einwohner[7]
  • 1961: 231 Einwohner[5]
  • 1970: 251 Einwohner[5]
  • 1987: 251 Einwohner[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Bürgermeister ist Alfred Wolz, 2. Bürgermeister Wilfried Beck aus Nordenberg und 3. Bürgermeister Günter Schmidt aus Cadolzhofen.[2] Der Bautechniker Alfred Wolz ist seit 2002 im Bürgermeisteramt, er wurde 2008 und 2014 wiedergewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat seit der Wahl vom 16. März 2014 elf Mitglieder.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein schräg gestellter, dreimal von Silber und Blau geteilter Schild, auf dessen linker Ecke ein blauer Topfhelm mit zwei senkrechten roten Zylindern als Helmzier, deren rechter mit kleinen Löchern versehen ist.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windelsbach ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahe der westlichen Gemeindegrenze verläuft die Autobahn A 7 (Anschlussstelle 108 – Rothenburg ob der Tauber).


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windelsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Website der Gemeinde abgerufen am 8. Dezember 2014
  3. Bayerische Landesbibliothek Online
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  5. a b c d e Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 und 725.
  6. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/rothenburg.htm
  7. http://geschichte-on-demand.de/bay_rothenburgt.html#windelsbach
  8. Windelsbach im Genwiki