Windschutzstreifen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Windschutzstreifen in den USA
Ertragssteigerung durch Windschutzstreifen (1952)

Ein Windschutzstreifen (auch Waldschutzstreifen) ist eine Baumreihe oder ein bis zu 50 m breiter Waldstreifen, der Ackerflächen vor Deflation und Austrocknung schützt.[1]

Besonders in den Schwarzerdegebieten der Sowjetunion wurden nach der Russischen Revolution bis zum Ende der Stalinherrschaft 1953 Waldschutzstreifen angelegt.[2][3] Schon vor 1917 hatte Wassili Dokutschajew Experimente dazu unternommen.[2]

Die Anlage von Waldschutzstreifen ist jedoch sehr arbeitsintensiv.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Windbreaks – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Hecke
  • Säulenpappel, säulenförmiger Wuchs mit kegelförmiger Krone mit durchschnittlicher Wuchshöhe von 25 bis 30 Metern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag im TERRA Lexikon
  2. a b red-channel.de: Umweltprobleme
  3. Georg Jahn, Freiherr von Bissing: Die Wirtschaftssysteme der Staaten Osteuropas und der Volksrepublik China. Duncker & Humblot, 1962 (Google Books).
  4. „Die Steppen-Waldanpflanzung und das Setzen der Sämlinge von Hand ist im Vergleich zum Säen von Baum- und Strauchartensaaten ein arbeitsreicher Prozeß und verlangt je Hektar 12 bis 16 Tagewerke“ In: W. Galjuschew, S. Jelin, G. Netschetow, S. Urinowa, G. Schestow: Mechanisierung des Ansäens, Anpflanzens und der Pflege von Waldgürteln. In: Deutsche Agrartechnik. Band 2, Nr. 4, 1952, S. 115–120 (PDF).