Winnie Forster

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Winnie Forster, eigentlich Winfried Ernst Forster (* 21. März 1969 in Starnberg), ist ein deutscher Journalist, Verleger und Computer- und Videospiel-Kritiker. Er ist Sohn des Steuerrechtlers Ernst Forster, Neffe von Gerhard Forster, dem Präsidenten des bayerischen Verfassungsschutzes 1994 bis 2001, und Enkel des Entomologen und Zoologen Walter Forster.

Nach Abitur und Zivildienst arbeitete Forster ab 1990 als Redakteur beim Markt & Technik Verlag. Er wurde leitender Redakteur der Zeitschrift Power Play, die sich zum führenden Magazin für Computerspiele entwickelte und war 1991 Mitbegründer der Video Games. Ab 1993 leitete er mit Martin Gaksch die Redaktion von Maniac bei der Cybermedia Verlags GmbH. Forster ist Mitbegründer und Gesellschafter des Unternehmens, für das er Mitte der 1990er-Jahre mit Maniac Online das erste professionelle Videospiel-Portal und -Forum in deutscher Sprache aufbaute.

Parallel arbeitet Forster anderen marktführenden Zeitschriften anderer Verlage zu, ab 1992 der PC Player von Heinrich Lenhardt, von 1997 bis 2007 der Bauer-Publikation Bravo Screenfun. 2000 und 2001 realisiert er für IDG die Konsolen-Sonderhefte von GameStar, Prototypen der heutigen GamePro. Daneben zahlreiche Reportagen und Beiträge sowie Produkt- und Marktanalysen. Seit 2002 leitet Forster den Fachbuch-Verlag GAMEplan.

Seit 2009 spricht Forster mit Heinrich Lenhardt, Anatol Locker und Jörg Langer im monatlichen Spieleveteranen-Podcast über Trends und Ereignisse aus der Computer- und Videospielbranche.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in englischer Sprache (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Encyclopedia of Game.Machines. Gameplan, Utting 2005, ISBN 3-00-015359-4.
  • Steering through the Microworld. In: Friedrich von Borries: Space Time Play. Birkhäuser, Basel u. a. 2007, ISBN 978-3-7643-8414-2.
  • Sega Game Applications: Console, Games and Development Possibilities. Mit Thorsten Oppermann in Walter Brenner/Lutz Kolbe: The Information Superhighway and Private Households. Physica-Verlag (Springer), Heidelberg, 1996, ISBN 3790809071.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]