Winterhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Winterhausen
Winterhausen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Winterhausen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 42′ N, 10° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Eibelstadt
Höhe: 180 m ü. NHN
Fläche: 8,73 km2
Einwohner: 1459 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97286
Vorwahl: 09333
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 206
Marktgliederung: 1 Ortsteil
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 2
97286 Winterhausen
Webpräsenz: www.winterhausen.de
Bürgermeister: Wolfgang Mann (SPD)
Lage des Marktes Winterhausen im Landkreis Würzburg
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Winterhausen ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt.

Rathausplatz von Winterhausen mit Kirchturm, Pfarrhaus und Rathaus
Das barocke Rathaus von Winterhausen

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winterhausen liegt im Regierungsbezirk Unterfranken, in der Region Mainfranken, im Landkreis Würzburg. Direkt gegenüber Winterhausen, am Ostufer des Mains, liegt der Ort Sommerhausen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind Eibelstadt, Ochsenfurt, Reichenberg, Sommerhausen und Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt Winterhausen, ehemals ein Amt der limpurgischen Herrschaft Speckfeld (bzw. deren Erbtöchter von Rechtern), lag ab 1500 im Fränkischen Reichskreis. Es fiel bei der Mediatisierung an Bayern und wurde 1810 bei Grenzbereinigungen dem Großherzogtum Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gebietsreform 1972 gehörte Winterhausen zum Landkreis Ochsenfurt, seitdem zum Landkreis Würzburg.

Seit 1978 ist Winterhausen Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1300 Einwohner
  • 1970: 1320 Einwohner
  • 1987: 1209 Einwohner
  • 1991: 1340 Einwohner
  • 1995: 1473 Einwohner
  • 2000: 1554 Einwohner
  • 2005: 1522 Einwohner
  • 2010: 1469 Einwohner
  • 2015: 1459 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leonhard König - SPD (1996–2002)
  • Wolfgang Mann - SPD (seit 2002)

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 13 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters. Sitzverteilung seit 1. Mai 2014

  • SPD/Freie Wähler 6 Sitze
  • Unabhängige Wählergemeinschaft (Bürgerblock) 4 Sitze
  • CSU 3 Sitze

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Festigung und Vertiefung der schon bestehenden freundschaftlichen Kontakte sind die Stadt Cannobio und die Marktgemeinde Winterhausen am 23. April 2016 eine Partnerschaft eingegangen.

Durch diese Partnerschaft zwischen Cannobio und Winterhausen sollen die guten nachbarlichen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland weiter gestärkt und ein dauerhaftes freundschaftliches Band zwischen den Bürgerinnen und Bürgern in Cannobio und Winterhausen geknüpft werden. Dieses Ziel soll insbesondere durch Zusammenarbeit und Austausch in folgenden Sektoren erreicht werden:

  • Musik, Folklore und Tradition
  • Wirtschaft und Tourismus
  • Schule, Bildung und Sport
  • Gesundheitswesen

Beide Gemeinden unterstützen tatkräftig die entsprechenden Aktivitäten und Begegnungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Partnerschaft zwischen Cannobio und Winterhausen soll einen Beitrag zu Toleranz, Freiheit und Frieden in einem geeinten Europa leisten.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Winterhausen liegt an der Staatsstraße 2418 zwischen Würzburg und Ochsenfurt. Über den Main führt eine Brücke nach Sommerhausen, wo Anschluss an die Bundesstraße 13 besteht.

Winterhausen ist durch einen Bahnhof an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, der stündlich von der Regionalbahn bedient wird, an das Schienenverkehrsnetz angebunden.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2016):

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 63 Kindern

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat eine Freiwillige Feuerwehr mit 27 aktiven Mitgliedern und sieben Jugendlichen, einen Schützenverein, den 1. FC Winterhausen, den Karnevalsverein KCK, den Verein für Ortsgeschichte, die Musikkapelle Winterhausen e. V. und den Musikalischen Verein 1847 Winterhausen.

Sonstige Gruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus verfügt Winterhausen über einige sozial engagierte Bürgerinnen und Bürger, welche sich in verschiedenen Gruppen zusammengefunden haben.

  • Helferkreis Asylbewerber
  • Helfernetzwerk
  • Kleidermarktteam

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Winterhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).