Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

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Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
Logo des WBGU
Gründung 1992
Sitz Berlin, Deutschland
Website www.wbgu.de

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)

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Der WBGU nimmt auch zu aktuellen Anlässen Stellung, wie beispielsweise den UN-Klimakonferenzen (etwa in Paris 2015), der Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung 2012 (Rio+20), der Verabschiedung der Sustainable Development Goals 2015,[1] der dritten Konferenz der Vereinten Nationen zu Wohnungsfragen und nachhaltiger Stadtentwicklung (HABITAT III[2]) sowie der G20 Präsidentschaft Deutschland 2017.[3]

Gutachten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Öffentliche Veranstaltungen und Wissenskommunikation (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2012 veranstaltete der WBGU in Berlin ein hochrangiges internationales Symposium „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“ auf dem die unterschiedlichen nationalen Strategien für den Aufbau klimaverträglicher Energiesysteme und Möglichkeiten für internationale Partnerschaften debattiert wurden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt die Hauptrede.[4] Das WBGU-Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ ist auch als videobasierte Lehrveranstaltung in englischer Sprache verfügbar.[5] Die Lehrveranstaltung „World in Transition“ des WBGU entstand in Kooperation mit der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit. Ziel ist es Studierenden und Hochschulen frei zugängliche und kostenfreie Online-Lehrveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit anzubieten. Die videobasierte Lehrveranstaltung ist auch ein Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2012 des BMBF „Zukunftsprojekt Erde“. Anlässlich der Verabschiedung der neuen Sustainable Development Goals nimmt der WBGU Co-Vorsitzende Dirk Messner in einem Video Stellung, in der er die Berücksichtigung planetarischer Leitplanken bei der Umsetzung der SDGs betont.[6] Zu Erklärung des Konzeptes planetarischer Leitplanken hat der WBGU einen animierten Kurzffim produziert.[7]

Zur Popularisierung seines Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ (2011) hat der WBGU 2013 ein Comicbuch („Die Große Transformation; Klima – Kriegen wir die Kurve?“) auf den Markt gebracht, das die komplexen Inhalte der Studie allgemeinverständlich darstellt.[8] Die englische Ausgabe des Comic erschien 2014 unter dem Titel „The Great Transformation: Climate – Can we beat the Heat?“ Die französische Ausgabe erschien 2015 unter dem Titel „La Grande Transformation – Climat, inverserons-nous la courbe?“.[9] 2016 erschien der Comic „Der urbane Planet – Wie Städte unsere Zukunft sichern“ in deutscher, englischer und spanischer Sprache.[10]

2017 veranstaltete der WBGU die internationale Konferenz „The transformative power of cities“. Zwei Panels behandelten die Themen: „Do real estate markets lead to unjust cities?“ und „Digital cities – Potential or Risk for Sustainable Development?“. Sprecher waren u. a. Stefan Bone-Winkel, Shivani Chaudhry, Leilani Fahra, Barbara Hendricks, Dirk Messner, Saskia Sassen, Hans Joachim Schellnhuber und Carlo Ratti.

Die Mitglieder des Beirats[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelle Beiratsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der WBGU hat neun Mitglieder, die vom Bundeskabinett auf Vorschlag der Minister für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) für eine Dauer von vier Jahren berufen werden. Bei der Neubesetzung des Beirats 2013 gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen den Koalitionspartnern der Bundesregierung.[11][12][13] Die Vorsitzenden des WBGU werden von den Mitgliedern gewählt. Die derzeitige Berufungsperiode endet im Oktober 2020. Die aktuellen Mitglieder des WBGU sind:[14][15]

  • Martina Fromhold-Eisebith, Leiterin des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der RWTH Aachen. Forschungsschwerpunkte: Innovationsorientierte Regionalentwicklung, global-lokale Zusammenhänge wirtschaftsräumlicher Entwicklung, Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung (WBGU-Mitglied seit 2016)
  • Ulrike Grote, Direktorin des Instituts für Umweltökonomik und Welthandel, Leibniz Universität Hannover (WBGU-Mitglied seit 2016)
  • Ellen Matthies, Professorin für Umweltpsychologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (WBGU-Mitglied seit 2013)
  • Dirk Messner (Vorsitzender), Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen (seit 2004 im WBGU, stellvertretender Vorsitzender 2009–2013, seit 2013 Vorsitzender)
  • Karen Pittel, Zentrumsleiterin Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen am ifo Institut, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Professorin für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Energie, Klima und erschöpfbare natürliche Ressourcen, Universität München (WBGU-Mitglied seit 2016)
  • Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und External Professor am Santa Fe Institute (seit 1992 im WBGU, 1994–1996 stellvertretender Vorsitzender, 1996–2000 Vorsitzender, 2004–2008 stellvertretender Vorsitzender, 2009–2016 Vorsitzender)
  • Ina Schieferdecker, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin und Professorin an der Technischen Universität Berlin (WBGU-Mitglied seit 2016)
  • Sabine Schlacke, (Vorsitzende), Direktorin des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (seit 2008 im WBGU, seit 2016 Vorsitzende)
  • Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und Professor für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit“ an der Bergischen Universität Wuppertal (WBGU-Mitglied seit 2013)

Ehemalige Beiratsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Beiratsmitglieder sind:[16]

  • Friedrich O. Beese, Agronom: Direktor des Instituts für Bodenkunde und Waldernährung, Universität Göttingen (1992–2000)
  • Nina Buchmann, Professorin für Graslandwissenschaften, Institut für Pflanzenwissenschaften, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich Prof. (2004–2008)
  • Astrid Epiney, Professorin für Völkerrecht, Europarecht und schweizerisches öffentliches Recht, geschäftsführende Direktorin am Institut für Europarecht, Université de Fribourg (2004–2008)
  • Klaus Fraedrich, Meteorologe: Meteorologisches Institut der Universität Hamburg (1996–2000)
  • Hartmut Graßl, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg (Vorsitzender 1992–1994, 2000–2004)
  • Rainer Grießhammer, Mitglied der Geschäftsführung des Öko-Instituts e.V., Freiburg, und geschäftsführender Vorstand der Stiftung Zukunftserbe (2004–2008)
  • Gotthilf Hempel, Fischereibiologe: Direktor des Zentrums für Marine Tropenökologie Universität Bremen (1992–1996)
  • Paul Klemmer, Ökonom: Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (1992–2000)
  • Juliane Kokott, Juristin, Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht der Universität Düsseldorf (stellvertretende Vorsitzende 1992–2003)
  • Frauke Kraas, Professorin für Anthropogeographie an der Universität zu Köln (2013–2016).
  • Lenelis Kruse-Graumann, Psychologin: Schwerpunkt "Ökologische Psychologie", Fernuniversität Hagen (1992–2000)
  • Margareta Kulessa, Professorin für allgemeine Volkswirtschaftslehre und Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Fachhochschule Mainz (2000–2008)
  • Karin Labitzke, Meteorologin: Institut für Meteorologie an der Freien Universität Berlin (1992–1996)
  • Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und Professor für Politikwissenschaft, Universität Gießen. Ko-Direktor des Käte Hamburger-Kollegs "Politische Kulturen der Weltgesellschaft", Universität Duisburg-Essen (2008–2016)
  • Reinhold Leinfelder, Geologe und Paläontologe mit dem Schwerpunkt Geobiologie, Integrative Biodiversitätsforschung und Wissenskommunikation; Professor am Institut für Geologische Wissenschaften der Freien Universität Berlin (2008–2013)
  • Peter Lemke, Professor für Physik von Atmosphäre und Ozean, Universität Bremen und Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (2013–2016)
  • Joachim Luther, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg (2000–2004)
  • Heidrun Mühle, Agronomin: Projektbereich Agrarlandschaften am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (1992–1996)
  • Nebojsa Nakicenovic, Professor für Energiewirtschaft an der Technischen Universität Wien, stellvertretender Direktor des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und Direktor des Global Energy Assessment (GEA) (2008–2016)
  • Christine Neumann, Ärztin: Direktorin der Abteilung Dermatologie und Venerologie der Universität Göttingen (1996–2000)
  • Franz Nuscheler, Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden in Duisburg (2000–2004)
  • Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane, Universität Potsdam, und Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (2004–2013)
  • Ortwin Renn, Soziologe: Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg (1996–2000)
  • Rainer Sauerborn, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen am Universitätsklinikum Heidelberg (2000–2004)
  • Jürgen Schmid, ehem. Leiter des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik, IWES (2004–2013)
  • Renate Schubert, Professorin für Nationalökonomie und Direktorin des Instituts für Umweltentscheidungen, Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich (2000–2013, Vorsitzende 2004–2008)
  • Ernst-Detlef Schulze, Botaniker, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena (1996–2004)
  • Udo Ernst Simonis, Ökonom: Forschungsschwerpunkt "Technik - Arbeit - Umwelt" am Wissenschaftszentrum Berlin (1992–1996)
  • Hans-Willi Thoenes, Technologe: Rheinisch-Westfälischer TÜV in Essen (1992–1996)
  • Max Tilzer, Limnologe: Fakultät für Biologie, Universität Konstanz (1996–2000)
  • Paul Velsinger, Ökonom: Leiter des Fachgebiets Raumwirtschaftspolitik an der Universität Dortmund (1992–2000)
  • Horst Zimmermann, Ökonom: Abteilung für Finanzwissenschaft an der Universität Marburg (1992–2000, Vorsitzender 1994–1996)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sustainable Development Goals 2015, WBGU, 2014
  2. Habitat III@1@2Vorlage:Toter Link/www.wbgu.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., WBGU, 2016
  3. G20 Präsidentschaft Deutschland 2017, WBGU, 2016
  4. Internationales Symposium „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“ (Memento des Originals vom 10. Januar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wbgu.de, Video- und Textdokumentation, Mai 2012.
  5. Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit: Video-Seminar "Transformation" (Memento des Originals vom 6. Januar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wbgu.de
  6. Stellungnahme von Dirk Messner zur Berücksichtigung planetarischer Leitplanken bei der Umsetzung der SDGs
  7. Animierter Kurzfilm zur Erklärung des Konzeptes planetarischer Leitplanken
  8. Archivlink (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wbgu.de
  9. http://www.cambourakis.com/spip.php?article581
  10. Comic 2016, „Der urbane Planet – Wie Städte unsere Zukunft sichern“
  11. Süddeutsche Zeitung vom 2. Mai 2013: FDP blockiert Klimaexperten Schellnhuber
  12. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Mai 2013: Rösler nimmt Schellnhuber in den Beirat
  13. Spiegel Online vom 2. Mai 2013: Dicke Luft um Merkels neue Umweltflüsterer
  14. WBGU: Mitglieder des WBGU neu berufen. (Memento des Originals vom 11. Juni 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wbgu.de, Presseerklärung vom 8. Mai 2013. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  15. BMU: Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für Globale Umweltveränderungen berufen. Pressemitteilung vom 8. Mai 2013. Abgerufen am 13. Mai 2013.
  16. WBGU: Beirat. Abgerufen am 13. Mai 2013.