Wittenförden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wittenförden
Wittenförden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wittenförden hervorgehoben
Koordinaten: 53° 38′ N, 11° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Stralendorf
Höhe: 62 m ü. NHN
Fläche: 12,24 km2
Einwohner: 2567 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 210 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19073
Vorwahl: 0385
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 154
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfstr. 30
19073 Stralendorf
Webpräsenz: www.wittenfoerden.de
Bürgermeister: Manfred Bosselmann (SPD)
Lage der Gemeinde Wittenförden im Landkreis Ludwigslust-Parchim
BrandenburgNiedersachsenSchleswig-HolsteinSchwerinLandkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis RostockLandkreis NordwestmecklenburgBanzkowPlatePlateSukowBengerstorfBesitz (Mecklenburg)BrahlstorfDersenowGresseGreven (Mecklenburg)Neu GülzeNostorfSchwanheideTeldauTessin b. BoizenburgBarninBülow (bei Crivitz)CrivitzCrivitzDemenFriedrichsruheTramm (Mecklenburg)ZapelDömitzGrebs-NiendorfKarenz (Mecklenburg)Malk GöhrenMallißNeu KalißVielankGallin-KuppentinGischowGranzinObere WarnowGehlsbach (Gemeinde)KreienKritzowLübzLübzMarnitzPassow (Mecklenburg)SiggelkowSuckowTessenowGehlsbach (Gemeinde)Werder (bei Lübz)Goldberg (Mecklenburg)DobbertinGoldberg (Mecklenburg)MestlinNeu PoserinTechentinGoldberg (Mecklenburg)BalowBrunowDambeckEldenaGorlosenGrabow (Elde)Karstädt (Mecklenburg)KremminMilow (bei Grabow)Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim)MuchowPrislichGrabow (Elde)ZierzowAlt ZachunBandenitzBelschBobzinBresegard bei PicherGammelinGroß KramsHoortHülseburgKirch JesarKuhstorfMoraasPätow-SteegenPicherPritzierRedefinSetzinStrohkirchenToddinWarlitzAlt KrenzlinBresegard bei EldenaGöhlenGroß LaaschLeussowLübesseLüblowRastowSülstorfUelitzWarlowWöbbelinBlievenstorfBrenz (Mecklenburg)Neustadt-GleweNeustadt-GleweCambsDobin am SeeGnevenPinnow (bei Schwerin)Langen BrützLeezen (Mecklenburg)Pinnow (bei Schwerin)Raben SteinfeldDomsühlDomsühlObere WarnowGroß GodemsZölkowKarrenzinLewitzrandRom (Mecklenburg)SpornitzStolpe (Mecklenburg)ZiegendorfZölkowBarkhagenGanzlinGanzlinGanzlinPlau am SeeBlankenberg (Mecklenburg)BorkowBrüelDabelHohen PritzKobrowKuhlen-WendorfKloster TempzinMustin (Mecklenburg)SternbergSternbergWeitendorf (bei Brüel)WitzinDümmer (Gemeinde)HolthusenKlein RogahnKlein RogahnPampowSchossinStralendorfWarsowWittenfördenZülowWittenburgWittenburgWittenburgWittendörpGallinKogelLüttow-ValluhnVellahnZarrentin am SchaalseeBoizenburg/ElbeLudwigslustLübtheenParchimParchimParchimHagenowKarte
Über dieses Bild

Wittenförden ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Stralendorf mit Sitz in der Gemeinde Stralendorf verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wittenförden liegt direkt an der westlichen Stadtgrenze Schwerins am Neumühler See. Über die Auffahrt Schwerin-Neumühle besteht Anschluss an die Schweriner Umgehungsstraße (B 106) in zwei Kilometern Entfernung. Der nächste Bahnhof befindet sich in Schwerin-Görries (5 km). Zudem ist Wittenförden über zwei Buslinien ins Schweriner Nahverkehrsnetz eingebunden.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wittenförden besteht aus drei Ortsteilen. Diese heißen Wittenförden, Hof Wandrum und Neu Wandrum.[2] Dabei ist Wittenförden der größte Ortsteil. Hof Wandrum und Neu Wandrum sind kleinere Ansiedlungen von 5 bis 10 Häusern, die ungefähr einen Kilometer vom Ortsteil Wittenförden entfernt liegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine ununterbrochene Besiedlung des Ortsumfeldes bestand bereits seit der Jungsteinzeit, der genaue zeitliche Ursprung der Gemeinde konnte bisher nicht ausgemacht werden. Die erste schriftliche Überlieferung stammt aus dem Jahre 1217, in der es um den Bau einer Kirche und eines Friedhofes ging. Die niederdeutsche Ableitung des Ortsnamens Weißer Fjord deutet auf den Neumühler See und dessen geschlängelte Form hin.

Lebten die Menschen früher vor allem von der Land- und Forstwirtschaft und nach dem Dreißigjährigen Krieg auch vom Torfabbau, so bietet heute ein nach 1990 erschlossenes Gewerbegebiet ca. 500 Arbeitsplätze. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat sich die Einwohnerzahl zeitweise fast verdreifacht, was vor allem auf die Stadtflucht aus Schwerin zurückzuführen ist.

Im 7. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ 2011/2013 wurde der Gemeinde der Sonderpreis für Soziales und kulturelles Leben des Landkreises verliehen.

Im Jahr 2017 feiert die Gemeinde Wittenförden ihr 800-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche vom 10. bis 16. Juli.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. November 2001 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 254 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Rot eine ausgerissene silberne Kopfweide mit drei beblätterten Zweigen, zwischen den beiden längeren äußeren Zweigen eine goldene Glocke.“[4]

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltet.

Das Hauptsymbol des Wappens, die Weide, steht für die in der Gemeindeflur zahlreich vorkommenden Weiden und das einstige Korbmacherhandwerk im Ort. Die Anzahl der Zweige deutet auf die Zahl der Ortsteile hin. An die alte, in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch einen Fachwerk-Neubau ersetzte, baufällige Kirche erinnert die im Wappen vorkommende Glocke. Dieses Symbol steht gleichfalls für die noch heute läutende Glocke aus dem Jahr 1473.

FIAV 100000.svg Flagge der Gemeinde Wittenförden

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde ist quer zur Längsachse des Flaggentuches von Rot, Gold (Gelb) und Rot gestreift. Die äußeren roten Streifen nehmen jeweils ein Viertel, der goldene (gelbe) Mittelstreifen nimmt die Hälfte der Länge des Flaggentuches ein. In der Mitte des goldenen (gelben) Streifens liegt, zwei Drittel des Flaggentuches einnehmend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuches verhält sich zur Höhe wie 5:3.[4]

Dorfkirche Wittenförden

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Wittenförden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wittenförden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2015 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 23 kB) der Gemeinde
  3. 800-Jahrfeier Festwoche – Wittenförden.de. Abgerufen am 14. Juli 2017.
  4. a b § 2 der Hauptsatzung (PDF; 23 kB) der Gemeinde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]