Wladimir Karpowitsch Pikalow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wladimir Karpowitsch Pikalow

Wladimir Karpowitsch Pikalow (russisch Владимир Карпович Пикалов; * 15. September 1924 in Armawir; † 29. März 2003 in Moskau) war ein sowjetischer Generaloberst und Kommandeur der Chemischen Truppen der UdSSR von 1968 bis 1988. Während der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl war er verantwortlicher Kommandeur der spezialisierten Militäreinheiten vor Ort. Er traf am Nachmittag des 26. April 1986 am Unglücksort ein.[1]

Am 24. Dezember 1986 wurde er wegen seiner Rolle bei der Eindämmung der Folgen der Katastrophe von Tschernobyl mit dem Orden Held der Sowjetunion ausgezeichnet.[2][3]

Während des Zweiten Weltkriegs wurde er mehrfach verwundet bei den Schlachten um Moskau, Stalingrad und Kursk.[4]

In der Serie Chernobyl wird er durch den Schauspieler Mark Lewis Jones gespielt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Vladimir Pikalov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zhores Medvedev: The Legacy of Chernobyl
  2. Soviet Military Review, Issue 12 (1987)
  3. Пикалов Владимир Карпович.
  4. Commemorative Decoration Colonel General Pikalov.