Wladimir Nikolajewitsch Gussew

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Wladimir Gussew Straßenradsport
Wladimir Gussew bei der Tour de France 2011
Wladimir Gussew bei der Tour de France 2011
zur Person
Vollständiger Name Wladimir Nikolajewitsch Gussew
Geburtsdatum 4. Juli 1982
Nation RusslandRussland Russland
zum Team
Aktuelles Team Team Katusha
Disziplin Straße
Doping
2008 Entlassung bei Astana wgn. zu hoher Werte (kein Nachweis von Doping)
Team(s)
2004–2005
2006–2007
2008
2010-2014
2015
CSC
Discovery Channel
Astana
Team Katusha
Skydive Dubai Pro Cycling Team
Wichtigste Erfolge

Russischer Zeitfahrmeister 2003, 2005, 2007, 2008, 2010
Sachsen-Tour 2006
Belgien-Rundfahrt 2007

Infobox zuletzt aktualisiert: 4. Dezember 2014

Wladimir Nikolajewitsch Gussew (russisch Владимир Николаевич Гусев; * 4. Juli 1982 in Gorki) ist ein russischer Profi-Radrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Als U23-Fahrer gewann Wladimir Gussew 2003 eine Etappe beim Giro delle Regioni, den GP Tell mit vier Etappen, sowie die russische Zeitfahrmeisterschaft der Elite-Klasse. 2004 wurde er Profi beim dänischen Team CSC. Seinen ersten Profierfolg feierte er 2005 bei der Mittelmeer-Rundfahrt mit einem Etappensieg. 2004 und 2005 wurde er beim Chrono des Herbiers Zweiter bzw. Dritter. Den russischen Meistertitel im Zeitfahren konnte er 2005 zum zweiten Mal gewinnen.

2006 und 2007 fuhr Gussew für das US-amerikanische Discovery Channel Pro Cycling Team. Bei Paris–Roubaix belegte er zunächst den vierten Platz, wurde jedoch disqualifiziert, weil er gemeinsam mit Peter Van Petegem und seinem Teamkollegen Leif Hoste eine geschlossene Bahnschranke überquerte.[1]

2008 wechselte er zu Astana, wo er im Juli 2008 entlassen wurde. Ihm konnte zwar kein Doping nachgewiesen werden, aber bei mannschaftsinternen Kontrollen habe er irreguläre Blutwerte aufgewiesen.[2]

Seit Mai 2010 fährt Gussew für das russische Team Katjuscha. Dort konnte er zum wiederholten Male russischer Zeitfahrmeister werden. Im September nahm er auch an der Vuelta teil. Dort belegte er den 17. Platz im Gesamtklassement.

Im Zuge derDopingermittlungen der Staatsanwaltschaft von Padua geriet er Ende 2014 in den Verdacht, Kunde des umstrittenen Sportmediziners Michele Ferrari gewesen zu sein.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

2003

2005

  • RusslandRussland Russischer Meister - Einzelzeitfahren
  • eine Etappe Mittelmeer-Rundfahrt (Mannschaftszeitfahren)

2006

2007

2008

  • RusslandRussland Russischer Meister - Einzelzeitfahren
  • Tour of Sochi und eine Etappe

2010

  • RusslandRussland Russischer Meister - Einzelzeitfahren
2015

Resultate bei den „Grand Tours“[Bearbeiten]

Grand Tour 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Pink jersey Giro 45 65 60
Yellow jersey Tour 38 23 DNF
red jersey Vuelta 93 23 17 62

DNF=Did not finish (= aufgegeben)

Teams[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSamuel Abt: Cycling: Swiss wins Paris-Roubaix. The New York Times, 9. April 2006, abgerufen am 26. Januar 2014 (englisch).
  2. NZZ: Team Astana entliess Gusew
  3. Gazetta dello Sport: Systematisches Doping bei Astana. radsport-news.com, 10. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014.