Wladimir Wassiljewitsch Gostjuchin

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Wladimir Wassiljewitsch Gostjuchin (auch: Vladimir Gostyukhin, russ. Владимир Гостюхин, * 10. März 1946 in Swerdlowsk, Sowjetunion) ist ein russischer Film- und Theaterschauspieler sowie Regisseur.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1970 hat er in über 100 Film- und Serienproduktionen mitgespielt. Er ist in vierter Ehe mit der Schauspielerin Alla Prolich verheiratet und hat zwei Kinder mit zwei seiner früheren Ehefrauen.[1]

Gostjuchin gilt als Anhänger der Ukraine[2] und ist Mitgründer der weißrussischen Partei Republican Party of Labour and Justice.[3]

Im Jahr 1977 war er im deutschen Kino zu sehen: Der Film Aufstieg gewann den "Goldenen Bären" bei der Berlinale in Berlin 1977. Einem breiteren westlichen Publikum wurde er durch den preisgekrönten sowjetisch-französischen Spielfilm Urga aus dem Jahr 1991 bekannt, in dem er den Lkw-Fahrer Sergej spielte. Der Film erhielt eine Oscar-Nominierung für den "Besten Fremdsprachigen Film" sowie den "Goldenen Löwen" bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 1993.

Filmografie (internationale Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977 Aufstieg (alternativer Fernsehtitel: Die Erhöhung, Восхождение), UdSSR
  • 1983 Das Ufer (БЕРЕГ), UdSSR
  • 1984 Moon Rainbow (Лунная радуга), UdSSR
  • 1990 L'autostop (Автостоп), UdSSR/Italien/Schweiz
  • 1991 Urga (Урга), UdSSR/Frankreich
  • 2002 The Tale of Fedot, the Shooter (Сказ про Федота-Стрельца), Russland
  • 2006 Quiet Flows the Don (Тихий Дон), Großbritannien/Russland
  • 2008 Kampf der Barbaren (Русичи), Russland
  • 2015 The Code of Cain (Код Каина), Weissrussland/Russland/Ukraine/USA

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vladimir Gostyukhin. Abgerufen am 5. November 2018.
  2. Antwort auf die Liste des russischen Kulturministeriums. In: Voices of Ukraine. 13. März 2014 (maidantranslations.com [abgerufen am 7. November 2018]).
  3. О партии | Республиканская партия труда и справедливости. Abgerufen am 7. November 2018.