Woël

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Woël
Wappen von Woël
Woël (Frankreich)
Woël
Region Grand Est
Département Meuse
Arrondissement Verdun
Kanton Étain
Gemeindeverband Territoire de Fresnes-en-Woëvre
Koordinaten 49° 2′ N, 5° 44′ OKoordinaten: 49° 2′ N, 5° 44′ O
Höhe 207–237 m
Fläche 13,21 km2
Einwohner 201 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 15 Einw./km2
Postleitzahl 55210
INSEE-Code

Nordostseite der Kirche Saint-Gorgon

Woël ist eine französische Gemeinde mit 201 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015: Lothringen). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Verdun und zum 1996 gegründeten Gemeindeverband Territoire de Fresnes-en-Woëvre.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woël liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Verdun in der Landschaft Woëvre. Umgeben wird Woël von den Nachbargemeinden Les Grandes-Loges im Nordosten, Juvigny im Südosten, Aulnay-sur-Marne im Süden sowie Aigny im Westen und Nordwesten.

Durch Woël führt die frühere Route nationale 404.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2013
Einwohner 300 273 241 222 183 208 177 192
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Pfarrkirche Saint-Gorgon ist eine Hallenkirche mit kurzem Schiff. Am westlichen Ende des Kirchenschiffs erhebt sich ein massiver, an eine Wehrkirche erinnernder Glockenturm. Der Turm ist der Rest des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Vorgängerbau der Kirche. Auch Teile des Mittelganges im Schiff stammen noch aus dieser Periode. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr die Kirche zahlreiche bauliche Veränderungen. Der Chor wurde 1496 errichtet, eine Seitenkapelle 1502. Im 16. Jahrhundert wurde der Chor umgebaut und 1714 erneut rekonstruiert. Seit Juli 1914 ist die Kirche Saint-Gorgon als Monument historique klassifiziert. Im Ersten Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt und von 1927 bis 1932 repartiert. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg musste sie in den 1950er Jahren wieder restauriert werden.[1]

Turm der Kirche Saint-Gorgon

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in der Base Mérimée des Kulturministeriums. Abgerufen am 23. März 2016 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Woël – Sammlung von Bildern
  • Woël, Morthomme, Fotovergleich 1914–1918 und heute