WochenSpiegel Sachsen

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WochenSpiegel
Infowand
Beschreibung kostenloses Anzeigenblatt
Verlag WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH
Erstausgabe 18. Oktober 1990
Erscheinungsweise mittwochs/samstags
Verbreitete Auflage 848.500 Exemplare
Chefredakteur Ingolf Müller
Geschäftsführer Helmut Lanio, Björn Steigert
Weblink www.wochenspiegel-sachsen.de

Der WochenSpiegel Sachsen ist ein regionales Anzeigenblatt mit 15 Lokalausgaben im ehemaligen Direktionsbezirk Chemnitz. Mit einer verteilten Gesamtauflage von rund 848.500 Exemplaren gehört der WochenSpiegel zu den wichtigsten Printmedien der Region. Produziert wird der WochenSpiegel bei der WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH und der WochenSpiegel Erzgebirge Verlags GmbH.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 18. Oktober 1990 erschien die erste Ausgabe des WochenSpiegels in Chemnitz, als Produkt der Kölnischen Rundschau. Die Produktion fand in der ehemaligen Platanenstraße (heute Marianne-Brandt-Straße) auf dem Kaßberg statt. In den Jahren 1993/1994 konnte das Anzeigenblatt mit eigenen Geschäftsstellen in Zwickau, Plauen und Jena expandieren. 1994 wurde der WochenSpiegel an die Werbe- und Informationsblatt GmbH & Co. Verlags KG Suhl verkauft. In dieser Zeit wechselte auch das Erscheinungsbild des Titelkopfes von der Farbe Blau zu Rot. 1996 gründete sich der eigenständige WochenSpiegel Sachsen Verlag mit neuem Firmensitz in der Heinrich-Lorenz-Straße in Chemnitz. Im selben Zeitraum erfolgte die Aufnahme in die WVD-Mediengruppe Chemnitz. In Zusammenarbeit mit der Verlagsgesellschaft Bergstraße Aue, der ebenfalls zur WVD Mediengruppe gehörte, konnten neue Geschäftsstellen, vor allem im Erzgebirge eröffnet werden.[1] 2005 kaufte das Dresdner Druck und Verlagshaus (DD+V) 50 Prozent des WochenSpiegel Sachsen Verlages, dem mittlerweile zweitgrößten Verlag in Chemnitz. 2008 wurde die WVD Mediengruppe komplett vom DD+V übernommen. Die Verlagsgesellschaft Bergstraße Aue übernahmen die bisherigen Eigentümer der WVD-Mediengruppe. [2] Zum Jahreswechsel 2013/2014 verkaufte DD+V den WochenSpiegel Sachsen Verlag an die Weiss-Gruppe. [3]

Ausgaben und Auflagen im WochenSpiegel Sachsen Verlag[Bearbeiten]

Titel ADA-geprüfte Auflage*
Wochenspiegel Chemnitz 109.000
Wochenspiegel Chemnitzer Land 61.000
Wochenspiegel Zwickau 73.700
Wochenspiegel Werdau 27.300
Wochenspiegel Freiberg 46.900
Flöha 17.200
Wochenspiegel Mittweida 60.800
Wochenspiegel Plauen/Oberes Vogtland 65.200
Wochenspiegel Auerbach/Reichenbach 55.400

Quelle: BVDA, ADA(I/2013)[4]

*ADA - Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter (siehe BVDA)

Weitere Auflagen

- Die WochenSpiegel Erzgebirge Verlags GmbH produziert die Ausgaben WochenSpiegel Erzgebirge Aue-Schwarzenberg, WochenSpiegel Erzgebirge Annaberg, WochenSpiegel Erzgebirge Marienberg-Zschopau, WochenSpiegel Erzgebirge Stollberg, WS zum Wochenende Aue-Stollberg und WS zum Wochenende Annaberg / MEK mit einer Gesamtauflage von 329.900 Exemplaren (ADA I/2013).[5]

Magazine/Amtsblätter des WochenSpiegels[Bearbeiten]

Der WochenSpiegel Sachsen Verlag produziert neben den Anzeigenblättern verschiedene Magazine und Amtsblätter. Dazu zählen unter anderem der Gesundheitsratgeber Gesundleben, das Jugend-Magazin Streber, das Monatsblatt City Journal und das Amtsblatt des Landkreises Mittelsachsen, der Mittelsachsenkurier.[6]

Technische Angaben zum WochenSpiegel[Bearbeiten]

Format rheinisches Format
Spalten 7 Spalten, je 43mm Breite
Druck Rollenoffset Iso-12647-3
Raster 48 L/cm
Farben Schmuckfarben HKS (Z)-Standard bzw. Euroskala CMYK

Quelle: Mediadaten; WochenSpiegel Sachsen Preisliste 18/4, S.8, 14. Februar 2014

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 15 Jahre WochenSpiegel, Sonderbeilage, Oktober 2005. S.3 ff
  2. Presseclub Dresden DD+V übernimmt zweitgrößten Verlag in Chemnitz, 2. September 2008
  3. Flurfunk Dresden DD+V verkauft WVD (“Wochenspiegel Sachsen”) an “Freie Presse” und Weiss-Gruppe, 5. Dezember 2013
  4. BVDA [1]
  5. BVDA [2]
  6. WochenSpiegel Sachsen: Magazine Abgerufen am 14. Februar 2014.