Wochenpost

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Siehe auch Illustrierte Wochenpost, Österreich
Wochenpost
Wochenpostschriftzug.jpg
Beschreibung deutsche Wochenzeitschrift
Verlag Berliner Verlag (1953–1991)[1]
Gruner + Jahr (1991–1996)
Erstausgabe 22. Dezember 1953
Einstellung 23. Dezember 1996
Erscheinungsweise wöchentlich (mittwochs)[2]
Verkaufte Auflage 1,2–1,3 Mio.[2] Exemplare
Chefredakteur Mathias Greffrath (1991–1994)
Jürgen Busche (1994–1996)[2]
Herausgeber Hermann Leupold (bis 1967)[3]
Rudolf Barbarino (1967–1983)
ISSN 0509-0652

Die Wochenpost (Zeitung für Politik, Kultur, Wirtschaft, Unterhaltung) erschien zwischen dem 22. Dezember 1953 und dem 23. Dezember 1996 mit 2.244 Ausgaben und gehörte mit einer Auflage von ca. 1,3 Millionen Exemplaren zu den auflagenstärksten Wochenzeitungen der DDR.

Vorbild der DDR-Wochenzeitung war Die Grüne Post. Ihr Inhalt war gemischt aus Fernsehprogramm, Anzeigen, Rätsel, Politik und Kultur und richtete sich somit an die ganze Familie. Der Karikaturist Willy Moese zeichnete mehrere Comicserien. Andere bekannte Rubriken waren die Gerichtsreportage von Rudolf Hirsch und Privatanzeigen. Horst Rittner redigierte lange Jahre die Schachspalte, in der sich kommentierte Partien und Schachkompositionen abwechselten.

Maßgeblichen Anteil an dem Erfolg hatte der Schriftsteller Heinz Knobloch, der zur Gründungsredaktion gehörte und der Redaktion bis 1991 als Feuilletonist angehörte. Die redaktionellen Beiträge hatten journalistisch ein durchweg hohes und weitgehend neutrales Niveau.

Bis Mai 1997 erschien die Wochenpost noch als Beilage von Die Woche,[3] die im Jahr 2002 ebenfalls vom Pressemarkt verschwand.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wochenpost. xpapers.de, abgerufen am 14. Juli 2015.
  2. a b c Regine Sylvester: Nähe zum Alltag der Leser. berliner-zeitung.de, 10. Dezember 1996, abgerufen am 14. Juli 2015.
  3. a b DNB 010382224

Weblinks[Bearbeiten]