Woiwodschaft Bielsko-Biała

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Politische Karte Polens, Woiwodschaft Bielsko-Biała rot hervorgehoben
Woiwodschaft Bielsko-Biała im Verhältnis zu den heutigen Verwaltungsgrenzen

Die Woiwodschaft Bielsko-Biała war in den Jahren 1975 bis 1998 eine polnische Verwaltungseinheit, die im Zuge einer Verwaltungsreform zu Teilen in den heutigen Woiwodschaften Kleinpolen und Schlesien aufging. Hauptstadt war Bielsko-Biała.

Sie grenzte an die Woiwodschaften Kattowitz im Norden, Krakau im Nordosten, Nowy Sącz im Südosten und im Westen an Tschechien sowie an die Slowakei im Süden. Zur Woiwodschaft gehörten Teile der historischen Regionen Teschener Schlesien (westlich des Flusses Biała, siehe Herzogtum Teschen) und Kleinpolen (und damit auch Galiziens, östlich des Flusses Biała, siehe Herzogtum Auschwitz sowie Zator). Für das Gebiet der Woiwodschaft wurde damals die Bezeichnung Podbeskidzie ([das Land] unterhalb der Beskiden) gebräuchlich, besonders in der Hauptstadt wird sie bis heute oft benutzt. Die Schlesische Beskiden, Kleine Beskiden, Mittelbeskiden sowie Saybuscher Beskiden befanden sich im südlichen Teil der Woiwodschaft.

Bedeutende Städte waren (Einwohnerzahlen von 1995):