Wolf-Dieter Lukas

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Wolf-Dieter Lukas

Wolf-Dieter Lukas (* 1. Februar 1957) ist ein deutscher Beamter, er beschäftigt sich mit IT-getriebenen Innovationsprozessen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lukas studierte von 1976 bis 1981 an der Freien Universität Berlin Physik. Nach dem dort erworbenen Diplom in Physik arbeitete er am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart zunächst als Doktorand später als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er promovierte 1984 in Physik an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Lukas ist seit Februar 2005 Abteilungsleiter für Schlüsseltechnologien im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Er ist Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin und beschäftigt sich dort mit „IT-Innovation Engineering“, also der Analyse und Planbarkeit technischer Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IT). Im BMBF etablierte er das neue Förderfeld „Zivile Sicherheitsforschung“ und prägte die Ausrichtung der Forschungsförderung im Besonderen für die Bereiche Informations-und Kommunikationstechnologie und Elektromobilität.

Vor seiner Zeit als Abteilungsleiter wirkte er im Auftrag des damaligen Bundesforschungsministers Jürgen Rüttgers an der Projektgruppe des BMBF mit, die die Grundlagen für die erste gesetzliche Regelung für Internet-Dienste in Deutschland erarbeitete (vgl. IuKDG). Edelgard Bulmahn übertrug ihm am 1. Februar 2005 die Leitung der Abteilung Schlüsseltechnologien im BMBF. Gemeinsam mit Henning Kagermann und Wolfgang Wahlster hat er das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ konzipiert und am 1. April 2011 erstmals in den VDI-Nachrichten veröffentlicht.[1] Lukas ist Mitglied im Aufsichtsrat des Karlsruher Instituts für Technologie und Mitglied der Kuratorien des Max-Planck-Institutes für Informatik in Saarbrücken und des Max-Planck-Institutes für Festkörperphysik in Stuttgart.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Industrie 4.0: Mit dem Internet der Dinge auf dem Weg zur vierten industriellen Revolution. Abgerufen am 16. Juli 2015.