Wolf Hoffmann (Maler)

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Wolf Hoffmann (* 1. März 1898 in Wernigerode; † 1979 in Berlin) war ein deutscher Maler und Radierer und Professor an der Hochschule für bildende Kunst in Berlin-Weißensee.

Hoffmann wurde als Sohn des Schriftstellers und Generalsekretärs der Deutschen Schillerstiftung Weimar Hans Hoffmann geboren. Er besuchte die Preußische Kadettenschule und war im Ersten Weltkrieg Soldat in Frankreich. Er besuchte von 1919 bis 1922 die Architekturklasse der Kunstgewerbeschule in Berlin-Charlottenburg, wandte sich aber der Malerei und Druckgrafik zu. 1935 kehrte er an die Kunstgewerbeschule zurück und belegte einen Kurs in der Keramikklasse. Im Zweiten Weltkrieg wurden fast alle seine Werke durch Kriegshandlungen vernichtet. Nach 1945 begann er einen Neuanfang. 1950 erhielt er einen Lehrauftrag für Radierung und freie Grafik an der Berliner Hochschule für bildende Künste.[1] Hoffmann war seit 1931 mit der Schauspielerin Karin Evans verheiratet.

Er war bis 1966 Professor an der Hochschule für bildende Kunst in Berlin-Weißensee und starb 1979 bei einem Autounfall. Er hinterließ zahlreiche Werke vor allem mit Landschaften, figürlichen oder Blumendarstellungen, Radierungen sowie einige Holz- und Linolschnitte.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1928: Kollektivausstellung in der Galerie Ferdinand Möller in Berlin
  • 1933: Ausstellung 30 Deutsche Künstler in Berlin
  • 1935: Kollektivausstellung in der Galerie Ferdinand Möller in Berlin
  • 1948: Galerie Schüler in Berlin
  • 1950: Galerie Schüler in Berlin
  • 1950: Galerie Bremer in Berlin
  • 1951: Ausstellung Deutscher Künstlerbund 1950 in Berlin
  • 1967: Große Kunstausstellung München (Jardiniere, getönte Bleistiftzeichnung, 65 × 90 cm)
  • 1978: Wolf Hoffmann zum 80. Geburtstag – Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphik, Galerie Pels-Leusden, Berlin

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hoffmann, Wolf. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 2: E–J. E. A. Seemann, Leipzig 1955, S. 466.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunstzeitschrift Artis, Ausgaben 1–2; Ausgaben 4–6; Ausgaben 8–12, Dr. Neinhous Verlag, 1968 S. 8