Wolfgang Büscher (Journalist)

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Wolfgang Büscher (* 20. Mai 1951 in Volkmarsen bei Kassel) ist ein deutscher Journalist, Autor und Fernwanderer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Büscher absolvierte 1970 das Abitur und studierte anschließend 'Politische Wissenschaften' an der Philipps-Universität Marburg[1]. Er ist Autor und Reporter der Welt-Gruppe. Er schrieb viele Jahre für Tageszeitungen wie die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Daneben arbeitete er für das Magazin Geo und leitete bis März 2005 das Ressort Reportage bei der Tageszeitung Die Welt, dann schrieb er für Die Zeit.

Bekannt wurde Büscher mit seinen Fernwanderungen. Er wanderte nicht nur durch Nordamerika und Osteuropa, er umrundete auch Deutschland an dessen Grenzgebieten. Büschers Stil sind tief recherchierte und historisch geprägte Reiseberichte. 1998 erschien seine erste Buchveröffentlichung Drei Stunden Null. Deutsche Abenteuer.

Büscher ist verheiratet und hat zwei Kinder[2].

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher:

Filme:

  • Immer Richtung Osten. Ein Film zu Fuß mit Wolfgang Büscher. Reisereportage, Deutschland 2011.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ariel Hauptmeier: Wolfgang Büscher: Berlin – Moskau. Eine Reise zu Fuß (2003). In: Stephan Porombka, Erhard Schütz (Hrsg.): 55 Klassiker des Kulturjournalismus. Siebenhaar, Berlin 2008, S. 241–244.
  • Andrzej Denka: Zwischen Friedenspoetik und Versöhnungskitsch. Individualisierte Erinnerung in den Reiseberichten von Wolfgang Büscher und Peter Handke. In: Hans Henning Hahn, Heidi Hein-Kirchner, Anna Kochanowska-Nieborak (Hrsg.): Erinnerungskultur und Versöhnungskitsch. Herder-Institut, Marburg 2008, S. 163–179.
  • Boris Hoge: Geopolitik und Macht der Karten. Die Eroberung des ‚russischen Raumes‘ in Wolfgang Büschers „Berlin – Moskau“. In: Boris Hoge: Schreiben über Russland. Die Konstruktion von Raum, Geschichte und kultureller Identität in deutschen Erzähltexten seit 1989. Winter, Heidelberg 2012, S. 120–150.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie: Wolfgang Büscher, Datenbank Munzinger-Archiv, abgerufen am 28. Dezember 2017
  2. Autorenseite: Wolfgang Büscher, Die Welt, abgerufen am 28. Dezember 2017