Wolfgang Bauernfeind (Redakteur)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Featureredakteur, Autor und Regisseur Wolfgang Bauernfeind in einer Aufnahme des Berliner Fotografen Werner Bethsold.

Wolfgang Bauernfeind (* 9. März 1944 in Kassel) ist ein deutscher Journalist, Featureautor und -regisseur. Er war langjähriger Leiter der Featureabteilung des SFB, später RBB.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften und Philosophie in Köln, Berlin und München arbeitete Wolfgang Bauernfeind ab 1970 für mehrere ARD-Anstalten und das ZDF als freier Autor von Dokumentationen.

Im Jahr 1978 begann er seine Tätigkeit als Redakteur der Featureabteilung im Hörfunk des SFB und übernahm 1994 die Leitung der Abteilung von Peter Leonhard Braun. Wolfgang Bauernfeind inszenierte nicht nur jene Featureprojekte, die er selber als Autor ins Programm einbrachte, sondern neben zahlreichen Features namhafter Autoren wie z. B. Jens Sparschuh oder Paul Kohl auch viele Erstlingsarbeiten im Dokumentarbereich.

Unter Bauernfeinds 15-jähriger Führung errang das SFB-, später SFB-ORB- und schließlich RBB-Feature zahlreiche internationale und nationale Radiopreise, u. a. Prix Europa, Prix Italia. Seine Lehrtätigkeit u. a. für das Goethe-Institut sowie an der Medienakademie von ARD und ZDF setzte Wolfgang Bauernfeind auch nach seiner Pensionierung im Jahr 2009 fort.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Radio-Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tonspuren: Das Haus des Rundfunks in Berlin. Christoph-Links-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-598-0[1]
  • Menschenraub im Kalten Krieg. Täter, Opfer, Hintergründe. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2016, ISBN 978-3-95462-666-3.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014: Robert-Geisendörfer-Preis (Regie, Hörfunk: Fremde Mutter, fremdes Kind. Zwangsadoptionen in der DDR)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andreas Conrad: Achtung, Sendung läuft! Vor 80 Jahren wurde das Haus des Rundfunks in der Masurenallee eröffnet. Es war das erste Gebäude für das damals neue Medium. In: Der Tagesspiegel. 24. Januar 2011, S. 10