Wolfgang Behringer

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Wolfgang Behringer (* 17. Juli 1956 in München) ist ein deutscher Historiker mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit. Behringer hatte seit 1999 eine Professur für Neuere Geschichte an der University of York. Seit 2003 lehrt er als Professor für Frühe Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Behringer gilt als Spezialist für Hexen und Hexenverfolgung sowie für Post-, Sport- und Klimageschichte.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Behringer studierte Geschichte, Politologie und Germanistik. Er legte 1981 den Magister an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Von 1982 bis 1984 war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er wurde im Sommersemester 1985 in München mit einer von Richard van Dülmen betreuten Arbeit über das Thema Hexenverfolgung in Bayern promoviert. Behringer war von 1991 bis 1996 als wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Bonn tätig, wo er sich mit Hilfe eines Habilitandenstipendiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1997 habilitierte. Im Jahr 1998 wurde er Angestellter am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen und vertrat den Lehrstuhl von Winfried Schulze an der Universität München. Im Jahr 1999 übernahm er eine Professur für „Early Modern History“ an der University of York. Seit 2003 ist er als Nachfolger Richard van Dülmens ordentlicher Professor für Frühe Neuzeit an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

Behringer veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur Postgeschichte. Im Jahr 1990 legte er anlässlich des 500. Jahrestages der Gründung des von der Kurierfamilie der Taxis (später Thurn und Taxis) betriebenen ersten Postunternehmens im Heiligen Römischen Reich, eine Festschrift über das Familienunternehmen vor. Im Jahr 2003 erschien Behringers Habilitation über die frühneuzeitliche Reichspost und zur von ihr ermöglichten Kommunikationsbeschleunigung. Behringer stellte darin drei zentrale Thesen auf. Erstens: Die Frühe Neuzeit war eine abgeschlossene Epoche der Kommunikationsgeschichte. In ihrem Zentrum stand die neue Infrastruktur des Postwesens. Eine ähnliche Struktur hat es vor 1500 und nach 1800/50 nicht wieder gegeben. Seitdem spalteten sich die Funktionen der Kommunikation auf andere Medien auf. Zweitens: Spätere Medien (Eisenbahn, Autobahnsystem, Flugverkehrsnetz, Telefon, Kabelnetz und Internet) bauten strukturell und bis ins organisatorische Detail hinein auf jenen Mustern auf, die in der Frühen Neuzeit durch das Netzwerk des Postwesens generiert worden sind. So sind Ortsverzeichnisse (Adressbücher, Telefonbücher), Nummernverzeichnisse (Postleitzahlen, Telefonnummern) oder Fahrpläne Nachkommen des frühneuzeitlichen Kommunikationswesens. Drittens: Das „immaterielle Erbe“ des frühneuzeitlichen Kommunikationswesens hat die westliche Zeit- und Raumauffassung maßgeblich mitgeprägt und in so entscheidender Weise zur Modernisierung der europäischen Kultur beigetragen, dass diese Innovation im Zuge der Globalisierung von allen Zivilisationen übernommen werden musste.[1] Das Zusammentreffen der Post und des Buchdrucks war nach Behringers „Generalthese“ nicht nur eine frühneuzeitliche Kommunikationsrevolution, sondern die „Mutter aller Kommunikationsrevolutionen“.[2] Sie habe „jene Dynamik generiert, die bis heute andauert und im World Wide Web ihre jüngste Ausprägung gefunden hat“.[3] Behringer kam zu zahlreichen Einzelbeobachtungen.[4] So sind die Anfänge der Lesegesellschaft nicht im 18., sondern im 17. Jahrhundert zu finden.[5] Die Herausbildung frühmoderner Verwaltungen war an die Infrastruktur der Post gebunden.[6] Der beschleunigte Nachrichtenaustausch wirkte sich nachhaltig auf das Zeitempfinden aus.[7] Er stellte einen postgeschichtlichen Entwicklungsunterschied zwischen dem süddeutsch-katholischen und dem lange postabstinenten norddeutsch-protestantischen Gebieten fest.[8] Dieses Verhältnis kehrte sich im Laufe der Zeit zu Gunsten der Protestanten um. Das Nachrichten- und Zeitungswesen konzentrierte sich zunächst auf Augsburg und Straßburg, dann aber auf Amsterdam, Frankfurt und vor allem Hamburg.[9] Behringer hat der europäischen Frühen Neuzeit eine „welthistorische Schlüsselposition“[10] zugewiesen. Das sich entwickelnde frühneuzeitliche Postwesen würdigte Behringer als einen „Motor der Moderne“[11] und als den „Blutkreislauf der frühmodernen Gesellschaft“.[12] Nach Behringer erfolgte der Übergang von der alten zur modernen Welt erheblich früher als es die Anhänger einer „Sattelzeit“ um 1800 vertreten haben. Allgemein gilt in der Geschichtswissenschaft der „Zeitraum von 1750–1850 als die eigentliche Epochenschwelle für den Beginn der Moderne“.[13] Nach Behringer erfolgte ihr Start „mit dem traditionellen Beginn der Neuzeit, nicht mit der Gutenberg-, sondern mit der ‚Taxis-Galaxis‘, der Etablierung eines Systems der Raumportionierung zur Rationalisierung der Kommunikation“.[14] Damit wandte sich Behringer gegen die Gutenberg-Galaxis von Marshall McLuhan, der in seinen Forschungen zur Frühen Neuzeit den Buchdruck zum Signum einer ganzen historische Epoche erhob.[15]

Durch seine Quellenforschungen und regelmäßigen Aufsätze zum Forschungsstand prägte Behringer wie kein anderer Historiker das Bild der frühneuzeitlichen Hexenforschung.[16] Anlass für Behringers Beschäftigung mit dem Thema Hexen war ein 1978 von Richard van Dülmen an der Universität München angebotenes Seminar.[17] Behringers 1987 veröffentlichte Dissertation über die Hexenverfolgung in Bayern wurde in amerikanischen, englischen, französischen, niederländischen, österreichischen und deutschen Fachzeitschriften nahezu einhellig als wichtige Studie gewürdigt.[18] Die Darstellung avancierte zum Standardwerk über die frühneuzeitliche Hexenverfolgung.[19] Das Buch wurde 1997 in dritter Auflage veröffentlicht und im selben Jahr auch in englischer Übersetzung herausgebracht.[20] Erstmals seit der Darstellung von Sigmund von Riezler aus dem Jahr 1896 [21] befasste sich Behringer wieder mit der Hexenverfolgung in Bayern. Dabei hat Behringer erheblich mehr Quellenmaterial für seine Analyse ausgewertet.[22] Neben den Prozessakten hat Behringer serielle Quellen etwa Ratsprotokolle sowie politische und private Quellen ausgewertet. In seiner Arbeit hat Behringer den seit 1967 einsetzenden Paradigmenwechsel in der internationalen Hexenforschung berücksichtigt. Die anglo-amerikanischen Studien von Alan Macfarlane (1970)[23], Keith Thomas (1971)[24] oder H. C. Erik Midelfort (1972)[25] hatten in ihrer Quellenarbeit anthropologische und ethnologische Fragestellungen und Methoden einbezogen. Die deutsche Geschichtswissenschaft hatte sich bis in die späten 1980er Jahre kaum mit dem Thema Hexenverfolgung beschäftigt. Einige Historiker hielten das Thema zudem für unseriös.[26] Behringer geht in seiner Dissertation von der Arbeitshypothese aus, dass „erst die Kombination so unterschiedlicher Bearbeitungstechniken wie Struktur- und Textanalyse, Erstellung von Statistiken oder Rekonstruktion historischer Mentalitäten, also die quantifizierende und qualifizierende Quellenanalyse eine sinnvolle Interpretation ermöglichen“.[27] Behringer konnte einige ältere Forschungsmeinungen und gängige Klischees revidieren. Bayern war kein Hauptland von Hexenverfolgungen. Die bayerischen Herzöge/ Kurfürsten waren nicht die unermüdlichsten Hexenjäger, vielmehr waren dies die fränkischen Bischöfe. Behringer stellte als Ergebnis der Hexenverfolgungen eine relative Uniformität der Verfolgung fest. Zumindest während der südostdeutschen Verfolgungswelle um 1590 waren Hexenprozesse nicht auf irgendwelche politischen, wirtschaftlichen oder konfessionellen Strukturen zurückzuführen.[28] Nach Behringer zeigten eine geringe Verfolgungsbereitschaft die Reichsstädte (Beispiel: Augsburg), die geistlichen Fürstentümer (Beispiel: Hochstift Augsburg) waren besonders verfolgungseifrig. Für die intensive Verfolgung um 1590 macht Behringer mit den Teuerungs-, Hunger- und Epidemiewellen zahlreiche Faktoren aus. Bei dieser großen Verfolgungswelle wurden in weniger als fünf Jahren „mehr Menschen als Hexen hingerichtet als in allen Jahrhunderten zuvor“.[29] Da es auch in Gegenden zu Hexenverfolgungen gekommen ist, die von wirtschaftlicher Not verschont geblieben sind, schlussfolgert Behringer, „daß die Verfolgung eher die Funktion einer spezifischen Krisenmentalität als einer Krise selbst“ war.[30] In einer groben Hochrechnung kam Behringer in der Zeit von 1586 bis 1730 auf etwa 4000 Hexenprozesse. Dabei wurden etwa 1000 bis 1500 Hinrichtungen durchgeführt.[31] Nach Behringer war für die Durchführung von Hexenprozessen in Südostbayern ein „gleichgerichtetes Interesse von Obrigkeit und ‚Untertanen‘“ entscheidend.[32] Um 1600 waren ausschließlich alte Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten von den Verfolgungen betroffen. Im Verlauf des 17. Jahrhunderts reduzierte sich der Kreis der Betroffenen nicht nur immer mehr auf die Unterschichten, sondern vor allem auf Kinder und Jugendliche.[33] Behringer ist Mitherausgeber der Reihe Hexenforschung (seit 1995) und der Encyclopedia of Witchcraft. Behringers 1988 erstmals vorgelegter Quellenband Hexen und Hexenprozesse in Deutschland erschien 2010 in siebter Auflage. Mitte der neunziger Jahre stieß Behringer auf Verbindungen zwischen der Klima- und Kulturgeschichte. Er stellte Zusammenhänge zwischen der Kleinen Eiszeit und der Massenverbrennung von Hexen her. Zwischen 1580 und 1630 kam es zu einer Häufung von extrem kalten Monaten im Sommerhalbjahr und in diese Zeit fiel die hohe Zahl an Massenverbrennungen von Hexen.[34]

Im Jahr 2005 veröffentlichte Behringer gemeinsam mit Hartmut Lehmann und Christian Pfister einen Sammelband über die kulturellen Konsequenzen der Kleinen Eiszeit. Der Band bündelt die Ergebnisse einer 2002 veranstalteten Konferenz im Göttinger Max-Planck-Institut für Geschichte. Behringer veröffentlichte 2007 eine Kulturgeschichte des Klimas. Dabei hat Behringer erstmals den Versuch unternommen, die Klimageschichte aus kulturhistorischer und sozioökonomischer Sichtweise zu untersuchen. Einen Schwerpunkt legte Behringer auf die Kleine Eiszeit, da diese Klimakrise nicht nur „gut aus den Quellen rekonstruierbar ist“, sondern „als Testlauf für die Globale Erwärmung“ angesehen werden kann. Die „Kleine Eiszeit“ zeige, dass schon „geringe Veränderungen des Klimas zu enormen sozialen, politischen und religiösen Erschütterungen führen“.[35] Die Darstellung gehört zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen im Verlag C.H.Beck der letzten Jahre.[36] Im Jahr 2010 erschien die fünfte Auflage in deutscher Sprache. Die Darstellung wurde ins Englische, Ungarische, Tschechische, Koreanische und Italienische übersetzt.

Behringer war 1995 Teilnehmer an der Gründungstagung der Zeitschrift „Ludica“ zur Geschichte und Kultur des Spiels. Dort knüpfte er Kontakte zu führenden Sportsoziologen wie Eric Dunning, die wiederum auf Behringers „Enzyklopädie der Neuzeit“ aufmerksam wurden. Die German History Society in London lud ihn zu einem Vortrag über „Sport in Early Modern Period“ ein, der 2009 veröffentlicht wurde.[37] Dadurch kam Behringer als Experte für die Frühe Neuzeit zur Sportgeschichte.[38] Im Jahr 2012 legte er eine Kulturgeschichte des Sports über drei Jahrtausende vor. In dieser Darstellung will er „der Frage nach den Funktionen des Sports in der Gesellschaft“ nachgehen.[39] Dabei hat er die These vertreten, dass der Vorgang der „Sportifizierung“ sowohl der militärischen Übungen als auch der populären Spiele zu den Fundamentalprozessen der Moderne zu rechnen sei. Für Behringer zählt dieser Vorgang zu den ein Dutzend Schlüsselbegriffen der Neueren Geschichte, die grundlegende Prozesse der Veränderung beschreiben, wie Disziplinierung, Verrechtlichung, Globalisierung oder Säkularisierung.[40] In dieser Untersuchung konnte Behringer das Vorurteil der älteren Sportgeschichtsschreibung entkräften, in der Frühen Neuzeit habe der Sport seinen historischen Tiefpunkt erlebt.

Anlässlich des 200. Jahrestages des Vulkanausbruchs Tambora veröffentlichte er 2015 eine Studie über dieses Naturereignis.[41] Die „Tamborakrise“[42] versteht Behringer als Schlüssel für große historische Entwicklungen des 19. Jahrhunderts. Der „Sturz von Regierungen, Massenproteste, Massenmigration, Arbeitsbeschaffungsprogramme, Agrarreformen, Aufstieg neuer Wissenschaftsdisziplinen, religiöse Erneuerung, Flussregulierung, Pauperismus, die Einführung neuer Technologien, die Gründung von Sparkassen und Lebensversicherungen, die Verschiebung der Gewichte in der Weltpolitik etc.“ all diese Ereignisse „ergeben in ihrem Ablauf erst vor dem Hintergrund der Tamborakrise Sinn“.[43] Zu den „Fernwirkungen der Tamborakrise“ (Kapitel 6) gehören für Behringer u. a. auch Ereignisse wie Chinas Niedergang („The Great Divergence“), der Bau der Kanalisation von London, der Aufschwung des Versicherungswesens, die Cholera-Aufstände in Russland, die Erfindung Australiens oder der Völkermord in Tasmanien.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. Oldenbourg, München 1987, ISBN 3-486-53901-9 (Zugleich: München, Universität, Dissertation, 1985).
  • Thurn und Taxis. Die Geschichte ihrer Post und ihrer Unternehmen. Piper, München u.a. 1990, ISBN 3-492-03336-9.
  • Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung. (= Beck'sche Reihe. Bd. 2082). Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-41882-2.
  • Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. Bd. 189). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, ISBN 3-525-35187-9 (Zugleich: Bonn, Universität, Habilitations-Schrift).
  • Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung. 5., aktualisierte Auflage. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-52866-8.
  • mit Gabriele Clemens: Geschichte des Saarlandes (= Beck'sche Reihe. Bd. 2612). Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58456-5.
  • Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis zur Gegenwart. C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63205-1.
  • Tambora und das Jahr ohne Sommer. Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67615-4.

Herausgeberschaften

  • mit Christof Dipper, Ute Schneider: Kartenwelten. Der Raum und seine Repräsentation in der Neuzeit. Primus, Darmstadt 2006, ISBN 978-3-89678-289-2.
  • mit Hartmut Lehmann, Christian Pfister: Kulturelle Konsequenzen der »Kleinen Eiszeit«. Cultural Consequences of the »Little Ice Age« (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. Bd. 212). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 978-3-525-35864-1.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Behringer, Wolfgang. In: Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. Band 1: A– G. 27. Ausgabe. de Gruyter, Berlin u. a. 2015, ISBN 978-3-11-033717-4, S. 212.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 42 und 684ff.
  2. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 45.
  3. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 42.
  4. Vgl. dazu die Besprechung von Heinz Schilling in: Historische Zeitschrift. 280 (2005), S. 174–177; Silvia Serena Tschopp in: Zeitschrift für historische Forschung 32 (2005), S. 133–135.
  5. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 380.
  6. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 300.
  7. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 659f.
  8. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 102.
  9. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 324ff., 347ff. 419ff.
  10. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 42.
  11. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 21.
  12. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 126.
  13. Richard van Dülmen: Gesellschaft der frühen Neuzeit. kulturelles Handeln und sozialer Prozeß. Beiträge zur historischen Kulturforschung. Wien u. a. 1993, S. 20.
  14. Wolfgang Behringer: Im Zeichen des Merkur. Reichspost und Kommunikationsrevolution in der Frühen Neuzeit. Göttingen 2003, S. 658.
  15. Wolfgang Behringer: „Von der Gutenberg-Galaxis zur Taxis-Galaxis“. Die Kommunikationsrevolution – ein Konzept zum besseren Verständnis der Frühen Neuzeit. In: Johannes Burkhardt, Christine Werkstetter (Hrsg.): Kommunikation und Medien in der Frühen Neuzeit. München 2005, S. 39–54.
  16. Jaana Eichhorn: Geschichtswissenschaft zwischen Tradition und Innovation Diskurse, Institutionen und Machtstrukturen der bundesdeutschen Frühneuzeitforschung. Göttingen 2006, S. 273.
  17. Rita Voltmer: Netzwerk, Denkkollektiv oder Dschungel? Moderne Hexenforschung zwischen ‚global history' und Regionalgeschichte, Populärhistorie und Grundlagenforschung. In: Zeitschrift für Historische Forschung 34 (2007), S. 467–507, hier: S. 473; Stand und Perspektiven der Hexenforschung. Ein virtuelles Gespräch mit Wolfgang Behringer (Klaus Graf). In: zeitenblicke 1 (2002), Nr. 1 [8. Juli 2002], (online)
  18. Vgl. beispielsweise Ronnie Po-Chia Hsia, in: The 16th Century Journal 19 (1988), S. 306f. Die wichtigsten Rezensionen finden sich in Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. 3., verbesserte und um ein Nachwort ergänzte Auflage. München 1987, S. 543.
  19. Vgl. die Besprechungen von Bernd Roeck in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. 75/1 (1988), S. 122f.; Manfred Agethen in Historisches Jahrbuch 108 (1988), S. 488–489; Peter Segl in: Historische Zeitschrift 268 (1999), S. 472–474.
  20. Witchcraft Persecutions in Bavaria. Popular Magic, Religious Zealotry and Reason of State in Early Modern Europe. Translated by J. C. Grayson and David Lederer. Cambridge 1997.
  21. Sigmund: Geschichte der Hexenprozesse in Bayern. Im Lichte der allgemeinen Entwicklung dargestellt. Stuttgart 1896.
  22. Zu diesem Aspekt vgl. die Besprechung von Wilhelm Volkert: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 52 (1989), S. 392–394, hier: S. 393 (online)
  23. Alan Macfarlane: Witchcraft in Tudor and Stuart England. A regional and comparative study. London 1970.
  24. Keith Thomas: Religion and the decline of magic. New York 1971.
  25. H. C. Erik Midelfort: Witch hunting in Southwestern Germany 1562–1684. The social and intellectual foundations. Stanford 1972.
  26. Vg. dazu die Besprechungen zu Behringers Dissertation von Robert Jütte in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 38 (1988), S. 352f.; Barbara Stollberg-Rilinger in: Zeitschrift für Historische Forschung 16 (1989), S. 362–365, hier: S. 365.
  27. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 31.
  28. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 168f.
  29. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 69.
  30. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 153.
  31. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 69.
  32. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 401.
  33. Wolfgang Behringer: Hexenverfolgung in Bayern: Volksmagie, Glaubenseifer und Staatsräson in der frühen Neuzeit. München 1987, S. 411.
  34. Wolfgang Behringer: Weather, Hunger and Fear. The Origins of the European Witch Persecution in Climate, Society and Mentality. In: German History 13 (1995) S. 1–27 (online).
  35. Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung. München 2007, S. 7.
  36. Besprechung von Barbara Schier in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2009, S. 286–290, hier: S. 290.
  37. Wolfgang Behringer: Arena and Pall Mall. Sport in the Early Modern Period. In: German History 27 (2009), S. 331–357.
  38. Vgl. die Besprechung von Armin Ader zu Behringers Kulturgeschichte des Sports in: Archiv für Kulturgeschichte 96 (2014), S. 199–202, hier: S. 200.
  39. Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert. München 2012, S. 22.
  40. Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Sports. Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert. München 2012, S. 20.
  41. Vgl. dazu die Besprechungen von Dominik Collet: in: H-Soz-Kult, 13. April 2016, (online); Dieter Langewiesche in: Sehepunkte 16 (2016), Nr. 1 [15. Januar 2016] (online); Thomas Wozniak in : Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 64 (2016), Heft 6, S. 582f.
  42. Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer. Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte. München 2015, S. 11.
  43. Wolfgang Behringer: Tambora und das Jahr ohne Sommer. Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte. München 2015, S. 323.