Wolfgang Franklin

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Wolfgang Franklin (* 12. August 1953 in Lübeck) ist ein deutscher Publizist und Analyst.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franklin ist bekannt für seine Analysen in Bezug auf die technologischen und ökonomischen Entwicklungen sowie die weitreichenden Einflüsse der Globalisierung in den heutigen Informationsgesellschaften.

In seinem Aufsatz Die Zukunft des Wachstums aus dem Jahre 1999, der eine kontroverse Diskussion auslöste und in zahlreichen Veröffentlichungen reflektiert wurde, hinterfragt er das Grundprinzip von stetigem Wachstum als Garant für zukünftige stabile Ökonomien. In seinen Beiträgen vertritt er durchweg die These, dass in der Globalisierung auf lange Sicht mehr Risiken als Chancen liegen.

Insbesondere hat er die Auswirkungen von gesättigten Märkten in den heutigen Industrienationen und die demographischen Einflüsse einer zunehmenden Technologisierung von Gesellschaften untersucht. Er kommt in vielen seiner Betrachtungen zum gleichen Ergebnis wie Nicholas Carr, der mit seinem Aufsatz IT doesn't matter in der Harvard Business Review vom Mai 2003 eine bis heute anhaltende Diskussion im Hinblick auf die Wertschöpfung durch den Einsatz von Informationstechnologie initiierte.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autor
als Übersetzer
  • Jacob Presser: Ondergang. De vervolging en verdelging van het Nederlandse jodendom 1940-1945. Nijhoff, s-Gravenhage 1996 (a2 Bde.; aus dem Niederländischen übersetzt).