Wolfgang Hänsch

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Blochmannstraße 1–19
Haus der Presse
Kulturpalast Dresden

Wolfgang Hänsch (* 11. Januar 1929 in Königsbrück, Sachsen; † 16. September 2013 in Dresden[1]) war ein deutscher Architekt.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Maurerlehre studierte Wolfgang Hänsch von 1948 bis 1951 an der Ingenieurschule für Bauwesen in Dresden. Von 1951 bis 1973 arbeitete er als Architekt im Dresdner Planungsbüro, wo er unter anderem für die Ausführungsplanung und den Bau des Kulturpalasts Dresden und das Haus der Presse in Dresden verantwortlich zeichnete. Von 1974 bis 1985 leitete Hänsch als Chefarchitekt den Wiederaufbau der Semperoper Dresden. Von 1986 bis 1991 war er Chefarchitekt für die Bauplanung Sachsens. Seit 1991 arbeitete er als freier Architekt. Er war Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Am 18. Juni 2009 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Dresden verliehen.

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Gottfried Semper und die dritte Semperoper.
  • 1986/1990: Die Semperoper. Geschichte und Wiederaufbau der Dresdner Staatsoper, Verlag für Bauwesen, Berlin ISBN 3-345-00017-2.
  • 1991: Dresden, Semperoper (~ Baudenkmale, Band 80), Seemann, Leipzig Dresden 1991, ISBN 3-363-00519-9.
  • 1995: Das Schauspielhaus in Dresden. Die Gestaltung des Zuschauerraumes.
  • 2009: Architekt der Dresdner Moderne, herausgegeben von Wolfgang Kil, Form + Zweck, Berlin 2009, ISBN 978-3-935053-22-8.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kulturpalast-Architekt Wolfgang Hänsch gestorben bei dnn-online.de, abgerufen am 17. September 2013