Wolfgang Hambrecht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wolfgang Hambrecht (* 1957 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte bis 1981 Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe, bis 1983 Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe bei Per Kirkeby und bis 1988 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Dieter Krieg. Es schloss seine Studien 1987 als Meisterschüler von Dieter Krieg ab. Seitdem arbeitet er als freier Künstler.[1]

Wolfgang Hambrecht lebt in Düsseldorf.

Thomas Janzen über Hambrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„[…] Überblicken wir Hambrechts Schaffen der letzten Jahre, so wird sehr bald offenbar, dass der Maler über ein sich stetig erweiterndes Repertoire solitärer malerischer Formen und Gesten verfügt, das, gemessen an den Avantgarden des 20. Jahrhunderts, Gegensätze in sich vereint: die freie Gebärde, die mit dem Index der Subjektivität versehen ist, und die geometrische Konstruktion, die vielfach mit mathematischer Objektivität gleichgesetzt wurde. […] Es ist hingegen gerade ein Ausdruck konzeptioneller Souveränität, in dem Bewusstsein, dass genannter Anspruch seine historische Grundlage verloren haben könnte, originäre und originelle Malerei zu betreiben. Und ebendies gelingt Wolfgang Hambrecht, indem er mittels einer malerischen Kombinatorik Bildsituationen herstellt, die auf keine höhere Ordnung verweisen und insofern auch, wie es Ulrich Loock im Katalog Wolfgang Hambrecht (2001) formuliert hat, keine notwendigen Einheiten bilden. […] Es sind Situationen, die wie zufällig entstanden sein und in jedem Moment wieder auseinanderfallen könnten, die aber genau auf diese Offenheit hin konzipiert worden sind und in eben dieser Offenheit Qualitäten wie Spannung und Präzision aufrechterhalten, um sie zugleich mit Witz und Ironie anzureichern.“[2]

Stipendien und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986/87: Cité Internationale des Arts, Paris
  • 1989–1991: Graduiertenstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 1995: Villa-Romana-Preis, Florenz
  • 1998: Stiftung Kunst und Kultur NRW
  • 1999: Kulturfonds Berlin, Stiftung Kunst und Kultur NRW

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Hambrecht hatte Einzelausstellungen unter anderem in

  • Museum Mülheim/Ruhr
  • Galerie Wolfram Bach, Düsseldorf
  • Galerie Cora Hoelzl, Düsseldorf
  • Galerie Monika Reitz in Frankfurt
  • Salone Villa Romana in Florenz

Wesentliche Gruppenausstellungen waren in der

  • Post Gallery, Los Angeles
  • The Showroom, London
  • Galerie Schöttler in München, Köln und Paris
  • Contemporary Museum, Baltimore

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leben und Werk von Wolfgang Hambrecht
  2. Text von Thomas Janzen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]