Wolfgang Knaller

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Wolfgang Knaller
SC Wiener Neustadt vs. SKN St. Pölten 2018-05-31 (048).jpg
Wolfgang Knaller (2018)
Personalia
Geburtstag 9. Oktober 1961
Geburtsort Feldkirchen in KärntenÖsterreich
Größe 189 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
SV Feldkirchen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1980–1982 SV Feldkirchen
1982–1986 SV Spittal/Drau
1987–1996 FC Admira/Wacker 306 (0)
1996–2002 FK Austria Wien 135 (0)
2002–2004 VfB Admira Wacker Mödling 47 (0)
2005–2006 LASK
2006–2007 FC Waidhofen/Ybbs
2007–2008 ASK Baumgarten
2009–2010 SK Breitenfurt
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1991–1998 Österreich 26 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2014 First Vienna FC (Torwarttrainer)
2012–2013 1. Simmeringer SC (Torwarttrainer)
2014–2015 1. SV Wiener Neudorf (Torwarttrainer)
2014– SKN St. Pölten (Torwarttrainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Wolfgang Knaller (* 9. Oktober 1961 in Waiern bei Feldkirchen in Kärnten) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und heutiger Torwarttrainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Wolfgang Knaller begann seine Karriere wie seine fünf Brüder als Jugendlicher beim SV Feldkirchen in Kärnten. Dort spielte er im Nachwuchs und zwei Jahre in der Kampfmannschaft (Kärntner Liga/Regionalliga). Sein nächster Verein war der SV Spittal/Drau. Mit dem SV Spittal wurde Knaller Meister in der 2. Bundesliga (1983) und stieg in die Erste Bundesliga auf. Insgesamt spielte er fünf Jahre für den SV Spittal in der Bundesliga. In der Saison 1987 wechselte er zum Verein seines Bruders Walter Knaller, zum damaligen FC Admira Wacker, bei dem er bis zum Sommer 1996 im Tor stand. In dieser Zeit qualifizierte sich Admira Wacker siebenmal für den Europacup, in dem man unter anderen auf Gegner wie AC Bologna, Juventus Turin, RSC Anderlecht, Ferencvaros Budapest, Royal Antwerpen, FC Luzern, AS Cannes usw. traf. Mit Admira Wacker erreichte Knaller dreimal das ÖFB-Cup-Finale und wurde einmal Supercupsieger.

In der Saison 1996/97 wechselte Knaller zu FK Austria Wien, für die er sechs Jahre spielte. In dieser Zeit befand sich der Verein in einer schwierigen finanziellen Situation, die auch Konsequenzen im sportlichen Bereich hatte. Allein in diesen sechs Jahren hatte die Austria 13 verschiedene Trainer. Trotz dieser Schwierigkeiten qualifizierte sich der Verein in dieser Zeit zweimal für den Europacup und wurde dreimal Hallen-Cup Sieger.

In der Saison 2002 gab Knaller sein Comeback in der Südstadt beim nunmehrigen VfB Admira Wacker Mödling, bei dem er am Klassenerhalt beteiligt war und sein 500. Erstligaspiel bestritt. Nach neuerlichen zwei Saisonen bei Admira Wacker wechselte er in der Saison 2004/05 in die 2. Bundesliga zum LASK. In der Österreichischen Fußballmeisterschaft 2005/06 trug er zum Vizemeistertitel in der zweiten Liga bei.

Mit der Saison 2006/07 wechselte er zum niederösterreichischen Regionalligisten FC Waidhofen/Ybbs und eine Saison später (2007/08) spielte er noch mit seinem Sohn Stefan gemeinsam beim Regionalligaverein ASK Baumgarten in einer Mannschaft. Nach einem Jahr Pause wechselte Knaller im Sommer 2009 als Feldspieler zum niederösterreichischen Verein SK Breitenfurt in der 1. Klasse Ost.

2008 wurde Wolfgang Knaller genau so wie sein Bruder Walter Knaller in die Admira/Wacker-Jahrhundertmannschaft gewählt als Jahrhundert-Tormann.

Insgesamt absolvierte Wolfgang Knaller 705 Bundesliga Spiele in Österreich (519 Erste Bundesliga, 186 Zweite Bundesliga), 32 Europacupspiele, 48 ÖFB-Cupspiele (dreimal im Cupfinale), einmal Supercupsieger, dreimal Hallencupsieger, einmal Meister.

Knaller wurde 26-mal in die österreichische Nationalmannschaft einberufen. Sein Debüt gab er am 16. Oktober 1991 beim Länderspiel in Belfast (1:2-Niederlage in der EM Qualifikation gegen Nordirland). Er stand auch im WM-Kader der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.

Von 2010 bis 2014 war Knaller Torwarttrainer beim First Vienna FC in der 2. Bundesliga. Zur selben Zeit war Knaller auch Cheftrainer/Tormann Trainer beim 1. Simmeringer SC in der Regionalliga Ost.

Von 2014 bis 2018 war Wolfgang Knaller Tormanntrainer beim SKN St. Pölten. In der Saison 2015/16 wurde er mit SKN St.Pölten Meister der zweitklassigen Ersten Liga. Im Juli 2018 löste ihn Jürgen Macho als Tormanntrainer bei den St. Pöltnern ab.[1]

Wolfgang Knaller hat in der Österreichischen Bundesliga insgesamt 152 mal zu Null gespielt und ist damit in Europa an fünfter Stelle hinter Gianluigi Buffon, Andoni Zubizarreta, Oliver Kahn und Petr Cech (Stand 2016).

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Sohn Marco Knaller ist ebenfalls Fußballprofi.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Knaller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jürgen Macho wechselt zum SKN St. Pölten, abgerufen am 3. Juli 2018