Wolfgang Korall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wolfgang Korall (* 1949) ist ein deutscher Fotograf.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Korall belegte ein Physikstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Danach arbeitete er als Diplom-Physiker und Werbefotograf bei Carl Zeiss Jena. Es folgte ein Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (Diplom-Fotograf). Korall ist Mitglied im Verband Bildender Künstler und Fotografiedozent. Er lebt in Berlin.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1976 bereist Wolfgang Korall zum ersten Mal den Kaukasus und ist von Georgien fasziniert. Georgien wird zu seinem zentralen Thema. 1984-88 fotografiert er in Swanetien, dem Kleinod Georgiens im Herzen des Kaukasus und damals noch ein Sperrgebiet für Ausländer, das Bergvolk der Swanen. Die Zeit beeindruckt ihn tief und prägt ihn nachhaltig. 1991 erscheint sein weltweit einziger Text-Bildband über das archaische Leben der Swanen und ihre uralte Kultur: SWANETIEN – Abschied von der Zeit. Seit 2008 fotografiert er in dem Land am Rande Europas ein neues Buchprojekt. 2010 werden seine Fotografien im Georgischen Nationalmuseum in Tiflis ausgestellt. Korall fotografiert im Verlagsauftrag zahlreiche Bildbände über Osteuropa. Weitere Schwerpunkte sind Porträt- und Industriefotografie. Seine frühere Tätigkeit als Physiker und Techniker bei Carl Zeiss ermöglicht ihm, Produktionsabläufe, Technik und Firmenstrukturen zu verstehen und in Bildern sichtbar zu machen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Korall: Swanetien – Abschied von der Zeit. Kraft, Würzburg 1991, ISBN 3-8083-2005-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]