Wolfgang Krach

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Wolfgang Krach (* 5. Juni 1963 in Regensburg) ist ein deutscher Journalist und seit dem 1. April 2015 gleichberechtigter Chefredakteur neben Kurt Kister bei der Süddeutschen Zeitung in München.[1]

Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Krach begann seine journalistische Karriere 1984 mit einem Redaktionsvolontariat beim Donaukurier in Ingolstadt. Nach seinem Volontariat arbeitete er ein Jahr lang als Lokalredakteur und Rathaus-Reporter für die Zeitung.[2] Nach seinem Studium der Philosophie an der Hochschule für Philosophie München war Krach landespolitischer Korrespondent des Donaukuriers in München. Nach Mutmaßungen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel wurde ihm nach kritischer Berichterstattung 1992 auf Druck des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl gekündigt.[3] Hierauf wurde Krach politischer Reporter bei der Illustrierten Stern. Krach wechselte 1997 zum Spiegel. Nach dem Regierungsumzug nach Berlin wurde Krach stellvertretender Leiter des Spiegel-Büros in Berlin. Anschließend übernahm er die Leitung des Deutschland-Ressorts in der Spiegel-Zentrale in Hamburg.

2003 wurde Krach geschäftsführender Redakteur[4] und Chef des neu geschaffenen Newsdesks bei der Süddeutschen Zeitung in München.[5] Zum 1. Juni 2007 erfolgte die Berufung zum stellvertretenden Chefredakteur der SZ.[2] Ab 2011 bildete er gemeinsam mit Kurt Kister und Heribert Prantl die Chefredaktion der Zeitung.[1] Der Herausgeberrat der Süddeutschen Zeitung berief Krach mit Wirkung zum 1. April 2015 zum gleichberechtigten Chefredakteur neben Kister.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Wolfgang Krach ab sofort gleichberechtigter Chefredakteur der SZ. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  2. a b Wolfgang Krach. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  3. Der Spiegel, 20.07.1992: Passionierte Kripperlfigur
  4. Wolfgang Krach Journalist, Chefredakteur der SZ. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 20. Juni 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.heidelberger-symposium.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Wolfgang Krach stellvertretender „SZ“-Chefredakteur. Abgerufen am 20. Juni 2015.
  6. "Süddeutsche Zeitung": Wolfgang Krach zum Co-Chefredakteur befördert. Abgerufen am 20. Juni 2015.