Wolfgang Längsfeld

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Wolfgang Längsfeld (* 13. März 1937 in Kreuzburg, Oberschlesien; † 13. Februar 2012 in Irschenberg, Bayern) war ein deutscher Filmwissenschaftler.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Längsfeld geboren am 13. März 1937 in Kreuzburg in Oberschlesien (heute Kluczbork in Polen). Gemeinsam mit Mutter und Bruder aus Schlesien nach Deutschland geflohen bzw. vertrieben, der Vater damals noch im Krieg, arbeite später wieder als Lehrer. Er wuchs in Alfeld an der Leine auf. Abitur. Studium in Göttingen und von 1968 bis 1972 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.

Wolfgang Längsfeld studierte von 1968 bis 1972 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München.

Von 1978 bis 2002 war er Professor an der HFF, Leiter der Abteilung Film und Fernsehspiel, und von 1992 bis 1999 HFF-Vizepräsident. Er war Gründer und von 1981 bis 2002 künstlerischer Leiter des Internationalen Festivals der Filmhochschulen München (IFFH). Ab 1990 war er auch Leiter der Drehbuchwerkstatt München. Von 1992 bis 1999 war er Vizepräsident der HFF, München. Von 1993 bis 2001 war er Vizepräsident des Internationalen Verbandes der Filmhochschulen (CILECT).

Erste Ehe mit Margarethe Längsfeld, zwei Töchter. Zweite Ehe mit Susanne Längsfeld.

Beim 32. Internationalen Festival der Filmhochschulen München 2012 wird erstmals der Wolfgang-Längsfeld-Preis vergeben. Der Preis wird gestiftet von ehemaligen Studenten, Weggefährten und Freunden, die sich im Freundeskreis Wolfgang Längsfeld e. V. zusammengeschlossen haben. Er ist mit 3000 Euro dotiert und wird von einer eigenen Wolfgang-Längsfeld-Jury an den originellsten Film des Festivals verliehen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Wolfgang Längsfeld in: Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland: Colleges of art and music in Germany, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Hochschulrektorenkonferenz, Prestel, 2001, Seite 247
  2. Pressemitteilung IFFH (Memento vom 22. Mai 2013 im Internet Archive)