Wolfgang Linger

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Wolfgang Linger Rennrodeln
Wolfgang (r.) und Andreas Linger (2014)
Wolfgang (r.) und Andreas Linger (2014)
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 4. November 1982
Geburtsort Hall in TirolÖsterreich
Größe 176 cm
Gewicht 70 kg
Beruf Zeitsoldat
Karriere
Disziplin Doppelsitzer
Verein RV Swarovski Halltal Absam
Status zurückgetreten
Karriereende 30. März 2014
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 3 × Silber 3 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 2006 Turin Doppelsitzer
0Gold0 2010 Vancouver Doppelsitzer
0Silber0 2014 Sotschi Doppelsitzer
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
0Gold0 2003 Sigulda Doppelsitzer
0Bronze0 2003 Sigulda Team
0Gold0 Cesana 2011 Doppelsitzer
0Gold0 Altenberg 2012 Doppelsitzer
0Bronze0 2013 Whistler Doppelsitzer
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
0Bronze0 2004 Oberhof Doppelsitzer
0Bronze0 2004 Oberhof Team
0Silber0 2008 Cesana Doppelsitzer
0Silber0 2008 Cesana Team
0Gold0 2010 Sigulda Doppelsitzer
0Silber0 2010 Sigulda Team
0Bronze0 2014 Sigulda Doppelsitzer
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 2000
 Weltcupsiege 16 (1 im Team)
 Gesamtweltcup DS 1. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Doppelsitzer 15 7 18
 Team-Staffel 1 13 4
letzte Änderung: 13. Februar 2014

Wolfgang Linger (* 4. November 1982 in Hall in Tirol) ist ein ehemaliger österreichischer Rennrodler, der gemeinsam mit seinem älteren Bruder Andreas Linger Doppel-Olympiasieger und dreifacher Weltmeister im Doppelsitzer wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2002 nahm Wolfgang Linger erstmals mit seinem Bruder an den Olympischen Spielen in Salt Lake City teil und belegte den 8. Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2003 konnte das Duo triumphieren und zusätzlich den dritten Platz mit der Mannschaft belegen. Bei den Europameisterschaften 2004 wurde Wolfgang Linger sowohl im Doppelsitzer als auch mit der Mannschaft Dritter. Die bisherigen Karrierehöhepunkte folgten 2006 mit dem Olympiasieg bei den Spielen in Turin und der Titelverteidigung 2010 bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Cesana gewann er gemeinsam mit seinem Bruder seinen zweiten WM-Titel im Doppelsitzer. Es war nach den Olympischen Spielen 2006 und den Europameisterschaften 2008 bereits ihre dritte Medaille bei Großereignissen in Cesana. Des Weiteren konnten sie ihren WM-Titel bei den Weltmeisterschaften 2012 in Altenberg erfolgreich verteidigen. Als Teil des österreichischen Teams nahmen sie an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi teil, wo sie die Silbermedaille gewannen. Am 30. März 2014 gaben Wolfgang und Andreas Linger das Ende ihrer aktiven Karriere bekannt.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(jeweils mit Bruder Andreas)

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 15 Siege in Weltcup-Rennen
  • Gesamtsieger 2011/12
  • Gesamt-Zweiter 2010/11
  • Gesamt-Dritter 2004/05, 2007/08, 2008/09
  • Gesamt-Vierter 2002/03 und 2003/04

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gold (Doppelsitzerbewerb), Sigulda 2010
  • Bronze (Doppelsitzerbewerb), Oberhof 2004
  • Bronze (Mannschaftsbewerb), Oberhof 2004

Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sport.orf.at: Rodelolympisieger Linger treten zurück
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Linger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien