Wolfgang Nentwig

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Wolfgang Nentwig (* 6. September 1953 in Koblenz[1]) ist ein deutscher Ökologe.

Nentwig studierte von 1974 bis 1979 Biologie an der Universität Marburg und schloss mit dem Diplom ab. Er promovierte 1981 über die Dynamik von Räuber-Beute-Systemen, insbesondere bei Spinnen. 1983/84 war er als Gastforscher am Smithsonian Tropical Research Institute in Panama tätig. 1985 habilitierte er sich in Zoologie. Seit 1988 ist er ordentlicher Professor für Ökologie am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern.

Forschungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ökologie der Agrarlandschaft (Flächenstilllegung, ökologische Kompensationsflächen, Nützlingsförderung, Energiegewinnung aus Pflanzen)
  • Ökologie nichteinheimischer und invasiver Arten, biologische Kontrolle von Schädlingen und Unkräutern, Nichtziel-Effekte transgener Nutzpflanzen auf Bodenorganismen
  • Ökologie der Spinnen, Biochemie und Ökologie von Spinnengift

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Heimer, Wolfgang Nentwig: Spinnen Mitteleuropas. Ein Bestimmungsbuch. Parey, Hamburg 1991, ISBN 3-489-53534-0.
  • Wolfgang Nentwig: Humanökologie: Fakten – Argumente – Ausblicke. Springer, Berlin/Heidelberg/New York 1995, ISBN 3-540-58500-1. 2., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage: 2005, ISBN 3-540-21160-8.
  • Wolfgang Nentwig, Sven Bacher, Roland Brandl: Ökologie kompakt. Spektrum, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-8274-1876-0. 3. Auflage: 2011, ISBN 978-3-8274-2836-3.
  • Petr Pyšek, Matthew J. W. Cock, Wolfgang Nentwig, Hans Peter Ravn (Hrsg.): Ecology and management of Heracleum mantegazzianum. CABI, Wallingford 2007, ISBN 978-1-84593-206-0.
  • Wolfgang Nentwig (Hrsg.): Biological invasions (= Ecological Studies. Bd. 193). Springer, Berlin 2007, ISBN 978-3-540-77375-7.
  • Wolfgang Nentwig: Invasive Arten. Haupt, Bern 2010, ISBN 978-3-8252-3383-9.
  • Wolfgang Nentwig (Hrsg.): Unheimliche Eroberer. Invasive Pflanzen und Tiere in Europa. Haupt, Bern 2011, ISBN 978-3-258-07660-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 18. Ausgabe (2001), Bd. 2, S. 2234.