Wolfgang Orth

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Wolfgang Orth (* 23. Mai 1944 in Immenstadt im Allgäu) ist ein deutscher Althistoriker.

Nach dem Studium in Tübingen und München wurde Orth 1970 an der Universität München zum Dr. phil. promoviert und habilitierte sich dort 1976. Im selben Jahr wurde er in München Privatdozent und ging 1977 als Akademischer Rat und Professor an die Universität Münster. Ab 1988 war Orth Professor für Alte Geschichte an der Universität Wuppertal. 2009 trat er in den Ruhestand.

Orth beschäftigt sich vor allem mit dem Hellenismus und der römischen Kaiserzeit.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Provinzialpolitik des Tiberius. Dissertation München 1970.
  • Königlicher Machtanspruch und städtische Freiheit. Untersuchungen zu den politischen Beziehungen zwischen den ersten Seleukidenherrschern (Seleukos I., Antiochos I., Antiochos II.) und den Städten des westlichen Kleinasiens. Beck, München 1977, ISBN 3-406-06511-2 (Habilitationsschrift).
  • Die Diadochenzeit im Spiegel der historischen Geographie. Kommentar zur TAVO-Karte B V 2 „Diadochenreiche (um 303 v. Chr.)“ (= Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients. Reihe B, Geisteswissenschaften, Nr. 80). Reichert, Wiesbaden 1993, ISBN 3-88226-581-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]