Wolfgang Pagenstecher

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1947 entwarf Wolfgang Pagenstecher das Landeswappen für Nordrhein-Westfalen

Wolfgang Pagenstecher (* 16. März 1880 in Elberfeld; † 26. Dezember 1953 in Düsseldorf) war ein deutscher Kunstmaler und Heraldiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er entstammte der westfälischen Juristen- und Gelehrtenfamilie Pagenstecher. 1898 begann er ein Kunststudium an der Kunstakademie Düsseldorf bei den Professoren Ernst und Fritz Roeber, Peter Janssen d.Ä. und Wilhelm Spatz. Der weitere Ausbildungsweg führte ihn nach Florenz, Dresden, Paris und München. Ab 1914 nahm er am Ersten Weltkrieg teil. Nach dem Weltkrieg begann er Auftragswappen zu entwerfen.

Pagenstecher entwarf zahlreiche Wappen für Städte und Gemeinden, auch das 1926 veränderte Wappen der Rheinprovinz und das Wappen Nordrhein-Westfalens stammen von ihm. Seine Sammlung, die etwa 13.000 Zeichnungen von Wappen und Siegeln umfasst, befindet sich heute im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Duisburg.[1] Ein weiterer Teil seines Nachlasses befindet sich im Stadtarchiv Neuss (Signatur D.04.P.03).[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine Instandsetzung des Inventars des Domes in Kaiserswerth im Jahre 1789. In: Düsseldorfer Jahrbuch 42. Düsseldorf 1940, S. 273–275.
  • Burggrafen- u. Schöffensiegel von Kaiserswerth. Mit 27 Siegel- und Signettafeln. In: Düsseldorfer Jahrbuch 44. Düsseldorf 1947, S. 117–154.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Pagenstecher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachlass Pagenstecher, Wolfgang, Webseite im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 21. August 2016
  2. Stadtarchiv Neuss: D.04 Nachlässe, abgerufen am 14.