Wolfgang Popp (Germanist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wolfgang Popp (* 3. Juni 1935 in Altenmuhr; † 5. Mai 2017 in Siegen[1]) war ein deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Hochschullehrer für Germanistik war Popp an der Universität Siegen tätig. Er gab gemeinsam mit Gerhard Härle sowie mit Marita-Keilson-Lauritz, Dirck Linck und Wolfram Setz die Zeitschrift Forum Homosexualität und Literatur heraus, die 2007 eingestellt wurde. Die Zeitschrift war ein Periodikum des Forschungsschwerpunkts Homosexualität und Literatur im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften an der Universität-Gesamthochschule Siegen.[2] Des Weiteren veröffentlichte er die Loseblattsammlung Lexikon homosexuelle Belletristik. Nach seiner Emeritierung war Popp als Projektleiter im Siegener „Zentrum für Friedenskultur“ (ZFK) tätig.[3]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Männerliebe. Homosexualität und Literatur. Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00828-2.
  • mit Bernhard Nolz (Hrsg.): Friedenskultur in Europa. In Verbindung mit Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF). LIT, Münster.
  • mit Bernhard Nolz (Hrsg.): Miteinander leben – voneinender Lernen. Perspektiven für die Entwicklung einer Kultur des Friedens in Europa.
  • Lesebuch I: Dreißigjähriger Krieg, Eine Textsammlung aus der Barockliteratur. Band 2, 1998, ISBN 3-8258-3959-1.
  • Lesebuch II: Dreißigjähriger Krieg, Literarische Texte von 1791 bis 1998. Band 3. 1999, ISBN 3-8258-3992-3.
  • mit Bernhard Nolz: Erinnerungsarbeit: Grundlage einer Kultur des Friedens. Band 4. 2000.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anmerkungen zu Käte Hamburger: Wahrheit und ästhetische Wahrheit. In: Gerhard Härle (Hrsg.), Grenzüberschreitungen. Festschrift für Wolfgang Popp zum 60. Geburtstag. Die blaue Eule, Essen 1995, S. 55–61.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schwules Netzwerk NRW. Abgerufen am 8. Mai 2017.
  2. Ph Heidelberg
  3. german-foreign-policy:Interview mit Wolfgang Popp

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]