Wolfgang Ritter (Biologe)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Wolfgang Ritter (* 28. Oktober 1948) ist ein deutscher Biologe und Spezialist im Fachbereich Varroatose und Bienenpathologie.

Wolfgang Ritter studierte Biologie und Chemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt und promovierte am Institut für Bienenkunde in Oberursel. Seit 1980 ist er Leiter der Abteilung für Bienenkunde am Tierhygienischen Institut in Freiburg im Breisgau (heute Teil der Katholischen Hochschule Freiburgs). 1987 wurde Ritter Präsident der wissenschaftlichen Kommission für Bienengesundheit in der Weltorganisation der Imkerverbände Apimondia, sowie seit 1991 Experte und Leiter des Referenzlabors für Bienenkrankheiten der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE)[1]. Bis 2007 war Ritter als Lehrbeauftragter an der Universität Kassel an der Fakultät für ökologische Agrarwissenschaften im Bereich Bienen tätig. Ritter ist zudem seit 2010 Kursleiter für europäische Tierärzte der DG Sanco im Rahmen von "Better Training for safer food in EU countries".

In seinem Fachgebiet der Varroatose und Bienenpathologie veröffentlichte Ritter rund 250 peer-reviewete wissenschaftliche Publikationen und ist (Co-) Autor mehrerer Bücher und Schriften.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Activities of OIE Reference Laboratories on bee diseases (PDF; 219 kB), abgerufen am 30. August 2015