Wolfgang Siemens

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Werk von Wolfgang Siemens
Triptychon - Fruit de Mer I
Triptychon - Fruit de Mer I; Acryl und Öl auf Leinwand; 1998–1999; Maße: 200 × 120 / 150 / 120 cm
TRIPTYCHON LE FRUIT DE MER I - 1998 - 1999
ACRYL UND ÖL AUF LEINWAND
- FISCH (RECHTS)
- HUMMER (MITTE)
- AUSTER (LINKS)
200x120/150/120 CM
Das Grab von Wolfgang Siemens.jpg
Wolfgang Siemens' Grab.jpg
GRABSTÄTTE VON WOLFGANG SIEMENS IM BESTATTUNGSGARTEN PÜTZ-ROTH, BERGISCH GLADBACH

Wolfgang Siemens (* 4. Februar 1945 in Pößneck, Thüringen[1]; † 29. Februar 2016[2] in Benidorm) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1961 begann Siemens ein Studium der freien Malerei an den Kölner Werkschulen bei Friedrich Vordemberge und später bei Karl Marx mit einer Ernennung zum Meisterschüler von Friedrich Vordemberge. Siemens gehört zu den bekannten Absolventen der Kölner Werkschulen.

1970 machte ihn eine Ausstellungsbeteiligung in der Kölner Josef-Haubrich-Kunsthalle einem größeren Publikum bekannt. Von 1969 bis 1979 unterrichtete Siemens zusätzlich als Kunstlehrer an einem Kölner Gymnasium. Ab 1979 wandte er sich ausschließlich der Malerei zu. 1980 hatte er eine Einzelausstellung in New York. Bis 1984 lebte er mit kurzen Unterbrechungen in Paris, Südfrankreich und Marokko.

Der Bundesverband Bildender Künstler richtete ihm 1984 eine retrospektive Ausstellung aus. 1986 geriet Siemens in eine persönliche und künstlerische Krise. Der Wandel im Milieu und der Tod seines Vaters ließen ihn am Sinn der Malerei und der Kunst zweifeln. Er vernichtete dabei sämtliche in seinem Besitz befindlichen Gemälde.

Ab 1990 wendete sich Siemens wieder der Malerei zu. Langsam und in Schüben entstehen seitdem seine Gemälde und Gouachen. Er lebte zuletzt in Pulheim.

In der Artothek Köln - Raum für junge Kunst kann Siemens Werk "Freundinnen" (1972)[3] ausgeliehen werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georgios O. Safiriou: SIEMENS Der Maler/The Painter. WISON Verlag, Köln 2000, ISBN 3-87951-163-2
  • Wolfgang Siemens: Malerei 1984. Köln 1984,
  • H.G. Saur: Kürschners Handbuch der Bildenden Kunst, Band II, Jahrgang 2005, S. 759.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wolfgang Siemens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wolfgang-siemens.com/bio.htm abgerufen am 5. April 2017
  2. Kölner Stadtanzeiger, 29./30.10.2016
  3. artothek - Raum für junge Kunst: (1514 Dokumente). Abgerufen am 27. November 2019.