Wolfgang Zeitlmann

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Wolfgang Zeitlmann (* 5. Juli 1941 in Prien am Chiemsee) ist ein deutscher Politiker der CSU.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitlmann legte 1961 sein Abitur ab. Danach folgte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München mit dem ersten und zweiten Staatsexamen. Seit 1972 ist er als Rechtsanwalt tätig. Er ist römisch-katholischen Glaubens.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitlmann trat 1962 in die CSU ein und war von 1972 bis 1987 ehrenamtlicher 1. Bürgermeister der Gemeinde Bernau am Chiemsee. Zudem saß er für seine Partei von 1978 bis 1987 als Mitglied im Kreistag von Rosenheim.

Zeitlmann war für fünf Wahlperioden von 1987 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er wurde für die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) gewählt, zuletzt als Direktkandidat des Wahlkreises 224 Rosenheim. Im Bundestag saß er unter anderem als stellvertretender Vorsitzender im Parlamentarischen Kontrollgremium und als Ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss. Zudem fungierte er als innen- und rechtspolitischer Sprecher und Vorsitzender des Arbeitskreises Innen, Recht, Sport und Ehrenamt, Kultur und Medien der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Zuvor war er auch als ordentliches Mitglied im Innenausschuss, im Ausschuss für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit und im Petitionsausschuss vertreten.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitlmann ist seit dem 17. Juli 2003 Träger des Bayerischen Verdienstordens.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Torsten Preuss: Einer aus achtzig Millionen. In: Berliner Zeitung. 31. Dezember 1997; abgerufen am 10. Juni 2015.