Wolfgang zu Ysenburg und Büdingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Wolfgang Fürst zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen (* 30. März 1877 in Büdingen; † 29. Juli 1920 in Gößweinstein) war letzter Fürst (Standesherr) zu Ysenburg-Büdingen-Büdingen (1906–1918).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn von Bruno Fürst zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen (1837–1906) und Bertha Gräfin zu Castell-Rüdenhausen (* 4. Juli 1845 in Rüdenhausen; † 5. Juli 1927 auf Schloss Büdingen), Tochter des Adolf Graf zu Castell-Rüdenhausen (1805–1849) und Friederike Maria von Thüngen (1818–1888).[1]

Als Standesherr war er von 1906 bis zur Novemberrevolution 1918 automatisch Mitglied der 1. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen. Seit 1897 war er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[2]

Ehe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang heiratete am 26. September 1901 in Sommerhausen Gräfin Adelheid von Rechteren-Limpurg-Speckfeld (* 31. März 1881 in Markt Einersheim; † 27. Dezember 1970 in Würzburg), Tochter des Friedrich Reinhard, Graf von Rechteren-Limpurg-Speckfeld (1841–1893) und Christine, Gräfin zu Stolberg-Wernigerode (1853–1933). Das Paar hatte keine Kinder.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 421.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geneall.net
  2. Hasso von Etzdorf, Wolfgang von der Groeben, Erik von Knorre: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia zu Göttingen sowie der Landsmannschaft Saxonia (1840–1844) nach dem Stande vom 13. Februar 1972, S. 196.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]