Wolfram Adolph

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Wolfram Adolph (* 28. Januar 1964) in Mainz ist ein deutscher Publizist und Evangelischer Theologe und Musikjournalist.

Wolfram Adolph (2009)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem humanistischen Abitur studierte er, zuletzt als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Evangelische Theologie, Religionsphilosophie und Musikwissenschaft in Frankfurt am Main, Mainz, Gießen und Heidelberg. Seine Magisterarbeit (M.A.) verfasste er über die hermeneutischen Grundlagen von Martin Luthers pneumatologischem Musikbegriff. Forschungen zur Theologischen Hermeneutik und Aisthesiologie; Promotion im Fach Systematische Theologie über ein Lutherthema; Adolph lebt seit 2000 in Saarbrücken.

Seit 2005 ist er Präsident des in Saarbrücken und Paris ansässigen Institut Louis Vierne (ILV) - European Society for Symphonic Organ Art, das sich für die Förderung der Symphonischen Orgelkunst in Europa einsetzt. Er gibt bei Schott Music in Mainz als verantwortlicher Chefredakteur die musikalische Fachzeitschrift Organ – Journal für die Orgel heraus, die er 1998 gemeinsam mit dem Musikverleger Peter Hanser-Strecker gegründet hat.

Adolph war Initiator und Künstlerischer Leiter diverser Musikfestivals. Er koordinierte von 1990 bis 1993 die Sparten Orgelmusik bei den staatlichen Französischen Kulturinstituten (Institut Français) in Frankfurt am Main und Mainz. Das Kultusministerium in Rheinland-Pfalz beauftragte ihn 1993 bis 1999 mit der künstlerischen und organisatorischen Projektleitung der Internationalen Orgelfestwochen im Kultursommer des Landes. Wolfram Adolph begründete u. a. die Wormser Domkonzerte sowie die Internationalen Mannheimer Schlosskonzerte, denen er in der Anfangszeit ebenfalls als Künstlerischer Leiter vorstand. 1992 organisierte er die 1. Internationalen Französischen Orgelwochen Mainz – Wiesbaden – Frankfurt (IFO) sowie die "Mainzer Messiaen Tage '93" unmittelbar nach dem Tode von Olivier Messiaen.

Er gründete 1992 weiterhin das Klassik-CD-Label IFO classics, bei dem bis heute rund 200 Titel veröffentlicht sind. An der symphonischen Henri-Didier-Orgel der Kathedrale von Laon (Picardie) spielte er 2004 eine eigene Audio-CD ("Rêveries") mit Werken des französischen Impressionismus ein.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]