Wolfram Höfling

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Wolfram Höfling (* 31. Juli 1954) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Staatsrechtslehrer. Seit 2012 ist er Mitglied im Deutschen Ethikrat.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höfling studierte ab 1973 Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Ägyptologie an der Universität Bonn. Nach dem Magisterexamen 1978 bestand er 1981 sein erstes juristisches Staatsexamen. Von 1981 bis 1984 leistete er seinen juristischen Vorbereitungsdienst und legte 1984 das zweite juristische Staatsexamen ab. 1987 wurde er promoviert von der Universität zu Köln bei Karl Heinrich Friauf mit der Arbeit „Offene Grundrechtsinterpretation“. 1992 habilitierte er sich dort mit der Arbeit „Staatsschuldenrecht“ und bekam die venia legendi für die Fächer Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Steuerrecht verliehen. 1992/93 war Höfling dann als Professor für Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg tätig; von 1993 bis 1998 war er Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Gießen. Seit 1998 ist er Direktor des Instituts für Staatsrecht der Universität zu Köln und Inhaber des Lehrstuhls für Staats-, Verwaltungs- und Finanzrecht sowie Leiter der Forschungsstelle für das Recht im Gesundheitswesen. 2001 wurde er stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz und ist dort mittlerweile Mitglied des Stiftungsrats. Von 2010 bis 2011 war Höfling stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer.

Höfling ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft. 2012 wurde Höfling für die vierjährige Amtsperiode April 2012 - März 2016 zum Mitglied des Deutschen Ethikrates berufen.[1] Als solcher äußerte er sich in der Diskussion um die religiös motivierte Beschneidung von Minderjährigen in Deutschland.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Curriculum Vitae Prof. Dr. Wolfram Höfling, M.A., Institut für Staatsrecht • Universität zu Köln, abgerufen am 10. Januar 2013.
  2. www.dradio.de 23. August 2012, www.ethikrat.org Pressemitteilung 23. August 2012, Link zu seinem Vortrag, PDF (7 Seiten)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]