Wolodymyr Aleksyuk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
UkraineUkraine  Wolodymyr Aleksyuk Eishockeyspieler
Wolodymyr Aleksyuk
Geburtsdatum 22. Juni 1987
Geburtsort Kiew, Ukrainische SSR
Größe 179 cm
Gewicht 95 kg
Position Verteidiger
Schusshand Rechts
Karrierestationen
2002–2003 HK Kiew
2003–2005 Lokomotive Jaroslawl
2004–2006 HK Njoman Hrodna
2005–2010 HK Sokil Kiew
2005–2006 HK Kiew
2010–2011 HK Beibarys Atyrau
2011–2013 HK Donbass Donezk II
2013–2014 HK Bilyj Bars Browary
2014–2015 JKH GKS Jastrzębie
2015–2016 Podhale Nowy Targ
2016–2017 HK Donbass Donezk
2017 HK Arlan Kökschetau
2017–2018 CS Progym Gheorgheni
seit 2018 Stoczniowiec Gdańsk

Wolodymyr Wiktorowytsch Aleksyuk (ukrainisch Володимир Вікторович Алексюк; * 22. Juni 1987 in Kiew, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Eishockeyspieler, der seit 2018 bei Stoczniowiec Gdańsk in der polnischen Ekstraliga unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolodymyr Aleksyuk begann seine Karriere als Eishockeyspieler beim HK Kiew in der B-Gruppe der East European Hockey League. 2003 wechselte er zu Lokomotive Jaroslawl und spielte in deren zweiter Mannschaft, die damals in der dritten russischen Liga aktiv war. Noch während der Spielzeit 2004/05 wechselte er zum HK Njoman Hrodna in die weißrussische Extraliga. Dort konnte er sich aber nicht dauerhaft durchsetzen und pendelte zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft. So kam es inmitten der Spielzeit 2005/06 zum nächsten Wechsel und Aleksyuk kehrte in seine Heimatstadt Kiew zurück, wo er beim HK Sokil Kiew unterschrieb. Obwohl in der ukrainischen Hauptstadt beheimatet, spielte Sokil zeitweise auch in der weißrussischen Extraliga und der zweitklassigen russischen Wysschaja Liga. Nachdem er zunächst auch hier überwiegend in der zweiten Mannschaft spielte, wurde er mit Sokil 2006, 2008, 2009 und 2010 Ukrainischer Meister. Zwischenzeitlich war er auch an seinen Ursprungsverein HK Kiew und den HK ATEK Kiew ausgeliehen. Nach dem vierten Titelgewinn suchte Aleksyuk eine neue Herausforderung und wechselte nach Kasachstan zum HK Beibarys Atyrau, mit dem er auf Anhieb dessen ersten nationalen Meistertitel erringen konnte. Trotz dieses Erfolges zog es ihn in die Ukraine zurück, wo er mit der zweiten Mannschaft des HK Donbass Donezk – das Top-Team spielt in der KHL – sowohl 2011 als auch 2012 den ukrainischen Meistertitel in der Professionellen Hockey-Liga errang. Nach zwei Jahren im Donezbecken wechselte er 2013 zum HK Bilyj Bars Browary in der Nähe seiner Geburtsstadt Kiew. Dort blieb er allerdings nur ein Jahr und wechselte dann nach Polen, wo er zunächst für den JKH GKS Jastrzębie und dann für Podhale Nowy Targ in der Ekstraliga auf dem Eis stand. Im Januar 2016 wechselte er in die Ukraine zurück und gewann im selben Jahr mit dem HK Donbass Donezk seinen siebten und 2017 seinen achten ukrainischen Meistertitel. Nachdem er die Spielzeit 2017/18 beim kasachischen HK Arlan Kökschetau begonnen und beim rumänischen CS Progym Gheorgheni beendet hatte, zog es ihn 2018 erneut nach Polen, wo er sich Stoczniowiec Gdańsk anschloss.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ukraine nahm Aleksyuk bereits an den U18-Weltmeisterschaften 2004 in der Division II und 2005 in der Division I sowie den U20-Weltmeisterschaften 2005, 2006 und 2007 jeweils in der Division I teil. Zudem repräsentierte er sein Land bei der Winter-Universiade 2013 im Trentino, wo er auch Mannschaftskapitän der Ukrainer war.

Sein Debüt in der Herren-Nationalmannschaft gab er allerdings erst im Februar 2013 mit 25 Jahren in der zweiten Qualifikationsrunde für die Winterspiele 2014 in Sotschi. Obwohl die Ukrainer dort chancenlos waren, wurde er auch für das Turnier der Gruppe B der Weltmeisterschaft 2013 nominiert und erreichte mit seinem Team ungeschlagen den Wiederaufstieg in die Gruppe A der Division I. Er selbst erreichte dabei die beste Plus/Minus-Bilanz des Turniers. Auch 2015, 2016 und 2017 nahm er an den Weltmeisterschaften der Division I teil. Zudem vertrat er seine Farben bei der Olympiaqualifikation für die Winterspiele in Pyeongchang 2018.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PHL-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 3 92 6 30 36 58
Playoffs 2 18 1 4 5 10

(Stand: Ende der Spielzeit 2013/14)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]