Woltersdorf (bei Berlin)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Woltersdorf führt kein Wappen
Woltersdorf (bei Berlin)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Woltersdorf hervorgehoben
Koordinaten: 52° 27′ N, 13° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oder-Spree
Höhe: 50 m ü. NHN
Fläche: 9,12 km2
Einwohner: 8163 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 895 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15569
Vorwahl: 03362
Kfz-Kennzeichen: LOS, BSK, EH, FW
Gemeindeschlüssel: 12 0 67 544
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rudolf-Breitscheid-Str. 23
15569 Woltersdorf
Webpräsenz: www.woltersdorf-schleuse.de
Bürgermeisterin: Margitta Decker (Unser Woltersdorf)
Lage der Gemeinde Woltersdorf im Landkreis Oder-Spree
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Über dieses Bild

Woltersdorf ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Zur Unterscheidung von anderen Gemeinden gleichen Namens wird oft der Zusatz „[an der] Schleuse“, „bei Berlin“ oder „bei Erkner“ verwendet. Sie ist die kleinste Kommune Deutschlands mit eigener Straßenbahn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Flakensee, Kalksee und Bauersee, zwischen Schöneiche bei Berlin, dem Berliner Stadtwald (Köpenicker Forst[2]) und Erkner.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorf grenzt (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend) an Rüdersdorf, Grünheide (Mark), Erkner, Berlin (Ortsteil Rahnsdorf) und Schöneiche.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Woltersdorf gehören die Wohnplätze Schönblick, Springeberg und Stolp.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1240 besiedelten 14 Bauernfamilien das Angerdorf auf einer Anhöhe, welche noch heute den Ortskern bildet und auf der eine Kirche, ein Rathaus und eine alte Schule stehen. Die ursprünglichen Bewohner waren Schiffer und Bauern. 1319 wurde Woltersdorf erstmals urkundlich als Waltersdorf slawika erwähnt. Waltersdorf bedeutet so viel wie „das Dorf von Walter“, und slawika verweist auf die Slawen als Haupteinwohner. Im Jahr 1375 wurde Woltersdorf erstmals im Landbuch Karls IV. erwähnt und musste mit Rahnsdorf Abgaben an die markgräfliche Burg von Köpenick leisten. 1487 erwarb Berlin Woltersdorf als Kämmereidorf. 1550 wurde eine Schleuse zwischen dem Flakensee und dem Kalksee errichtet, 1555 die erste Kirche in Woltersdorf gebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) wurde der Ort stark verwüstet und war zeitweise unbewohnt.

Am 13. September 1884 gründeten 12 Männer den Woltersdorfer Verschönerungsverein, um Infrastruktur und Erscheinungsbild des Ortes zu verbessern und damit den Ort Attraktiver für Ausflügler zu machen. Um 1886 wurde vom Verschönerungsverein ein Aussichtsturm auf dem Kranichsberg errichtet. Seitdem hat man aus einer Höhe von 105 m einen malerischen Ausblick und kann bei klarer Sicht den Berliner Fernsehturm sehen. Im Turminneren ist heute eine Ausstellung zu finden Als Woltersdorf noch Hollywood war, die an die 1920er Jahre erinnert, als Joe May in Woltersdorf am Kalksee so berühmte Filme wie Das indische Grabmal (1920), Die Herrin der Welt (1919) und später Der Tiger von Eschnapur drehte. Auch heute sind noch Überbleibsel der Dreharbeiten in der Nähe des Sees zu finden.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden der Schienenstrang von Berlin nach Osten wie auch die Bahnstation von Woltersdorfs Nachbargemeinde Erkner fertiggestellt, was Woltersdorf stärker in die Nähe Berlins rücken ließ. Viele Berliner hatten Ferienhäuser in Woltersdorf, von welchen der Ort heute noch geprägt ist. Der Zustrom ließ den Ort nachhaltig anwachsen. 1902/03 wurde mit Schönlick ein neuer Ortsteil gegründet. Da auch die umliegenden Orte Rüdersdorf, Erkner und Schöneiche ähnlich wuchsen, gehen die Orte mittlerweile direkt ineinander über. Am 17. Mai 1913 nahm die Woltersdorfer Straßenbahn von der Schleuse bis zum Bahnhof Rahnsdorf den Betrieb auf. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebiet der Maiwiese militärisch genutzt. In dieser Zeit war Woltersdorf Wohnsitz mehrerer hoher Offiziere. Die Woltersdorfer Kirche nahm in den letzten Kriegstagen durch Artilleriebeschuss großen Schaden und wurde bis 2005 - großteils durch Spendengelder - saniert.

Ortszentrum Woltersdorf vor 2009 (inzwischen steht dort der Erweiterungsbau des Rathauses)

Nach 1990 erhielt Woltersdorf im Ortskern ein Geschäftszentrum mit mehreren Supermärkten, Gastronomie, zwei Apotheken, Drogerie, Gastwirtschaften und Wohnungen. Zuvor musste ein Feuerwehrhaus abgerissen werden, unter dem Überreste früherer Bebauung gefunden wurden. Heute bietet die sanierte Strandpromenade am Flakensee Eiscafés, einen Bootsverleih und eine Aussicht über den ganzen See. 1998 wurde die Schleuse (Ursprungsjahr 1550) vollständig saniert. Durch sie verkehrten viele Lastkähne, die Baumaterial für die Regierungsbauten in Berlin transportierten. Auch Sport- und Touristenboote nutzen die Schleuse. Nach der Wende wurde auch der Verschönerungsverein neu gegründet.

Am 16. September 2006 wurde eine neu gebaute Freizeit- und Sportanlage „An den Fuchsbergen“ eröffnet. Sie besteht aus einem Sportplatz mit Kunstrasen und Tartanbahn und einem Vereinsgebäude. Der Anbau einer Minigolfanlage und eines Bistros sind abgeschlossen. Am 18. Oktober 2013 wurde – nach anfänglichen Kontroversen um den Bau – Richtfest für eine neue Mehrzwecksporthalle auf dem Gelände gefeiert, die am 23. August 2014 offiziell eröffnet wurde.[4] Sie wird für den örtlichen Schul- und Vereinssport sowie öffentliche Veranstaltungen genutzt.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 728
1890 1.323
1910 2.517
1925 3-348
1933 5.146
1939 6.071
1946 5.765
1950 6.202
Jahr Einwohner
1964 6.156
1971 6.109
1981 5.520
1985 5.318
1989 5.075
1990 4.902
1991 4.831
1992 4.824
1993 4.854
1994 4.865
Jahr Einwohner
1995 5.007
1996 5.216
1997 5.655
1998 6.247
1999 6.645
2000 6.799
2001 7.003
2002 7.198
2003 7.390
2004 7.570
Jahr Einwohner
2005 7.564
2006 7.642
2007 7.781
2008 7.831
2009 7.791
2010 7.802
2011 7.744
2012 7.812
2013 7.885
2014 8.053
Jahr Einwohner
2015 8.092
2016 8.163

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Woltersdorf sind eine evangelische (mit starker Landeskirchlicher Gemeinschaft) und eine katholische Gemeinde sowie die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten vertreten.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
 %
30
20
10
0
28,9 %
20,2 %
14,0 %
11,3 %
8,1 %
6,7 %
6,5 %
4,4 %
keine
UWa
WBFb
Bronserth
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
+28,9 %p
+2,6 %p
-8,7 %p
-8,6 %p
-8,3 %p
-1,1 %p
+0,8 %p
+4,4 %p
-9,9 %p
UWa
WBFb
Bronserth
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Unser Woltersdorf
b Woltersdorfer Bürgerforum
h Einzelwahlvorschlag Siegfried Bronsert
Rathaus

Die Gemeindevertretung besteht neben der hauptamtlichen Bürgermeisterin aus 18 Gemeindevertretern, die sich folgendermaßen auf Parteien und Wählergruppen aufteilen:

  • Unser Woltersdorf (UW): 5 Sitze (+5)
  • Woltersdorfer Bürgerforum (WBF): 4 Sitze (+1)
  • LINKE: 3 Sitze (−1)
  • CDU: 2 Sitze (−2)
  • SPD: 1 Sitze (−2)
  • FDP: 1 Sitz (±0)
  • GRÜNE: 1 Sitz (±0)
  • Einzelbewerber Siegfried Bronsert: 1 Sitz (+1)
  • Sonstige: 0 Sitze (−2)

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[8]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Woltersdorf war von 1990 bis Mai 2010 der parteilose Wolfgang Höhne. Am 28. März 2010 wurde Rainer Vogel (Grüne) zum neuen Bürgermeister gewählt. Er trat im Mai 2015 in den Ruhestand.[9] Als seine Nachfolgerin wurde Margitta Decker (Unser Woltersdorf) in der Bürgermeisterstichwahl am 4. Oktober 2015 mit 65,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.[10]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorf führt kein Wappen.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorfer Schleuse
Alte Stiefelfabrik
Sowjetisches Ehrenmal Woltersdorf

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische St.-Michaels-Kirche wurde von 1855 bis 1857 im neugotischen Stil erbaut (zwei Vorgängerbauten von 1555 bzw. 1658), 1945 gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch Beschuss zerstört, nach Wiederaufbau am 8. Mai 1949 wieder eingeweiht.
  • Woltersdorfer Schleuse, errichtet 1550, zuletzt 1998 aufwändig saniert. Die Kammer der heutigen Schleuse ist 65,36 Meter lang und 8,60 Meter breit, der Höhenunterschied zwischen der Rüdersdorfer Seite (Kalksee) und der Erkneraner Seite (Flakensee) beträgt 2,10 Meter. Die Schleusungszeit dafür beträgt etwa 15 Minuten. Für Ruder- und Paddelboote steht eine Bootsschleppe zur Verfügung.
  • Strandpromenaden am Flakensee und am Kalksee
  • Liebesquelle
  • 25 Meter hoher Aussichtsturm von 1962 auf dem Kranichsberg (102 Meter über NHN) (mit Ausstellung Als Woltersdorf noch Hollywood war), der Vorgängerbau von 1886 wurde 1945 zerstört.
  • Ehemaliges Sanatorium, 1896 von Hans Knoch als Kurhaus auf dem Sandberg der Woltersdorfer Halbinsel gekauft. Ein weiteres Gebäude baute er 1899 an. Durch den stattlichen Mittelbau wurden beide Häuser 1910 miteinander verbunden. Gleichzeitig entstanden am Hang die sogenannten Lufthütten zur Luftbehandlung. Das nach und nach erworbene Land ließ Knoch parkähnlich gestalten. Den Erholungssuchenden und Patienten wurden besonders Luft- und Badekuren angeboten. Heute wird das Gebäude vom Evangelischen Krankenhaus „Gottesfriede“ als Fachkrankenhaus und Tagesklinik für Geriatrie und vom EC-Begegnungs- und Bildungszentrum „Haus Gottesfriede“ genutzt.
  • Ehrenmal aus dem Jahr 1952 von Kurt Holzfäller an der Berliner Straße/Ecke Baumschulenstraße zur Erinnerung an die Verfolgten des Naziregimes. Der Vater des Schöpfers, Karl Holzfäller, gehörte zu den kommunistischen Widerstandskämpfern und wurde 1945 in Brandenburg-Görden ermordet
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof am Thälmannplatz für 36 sowjetische Kriegsgefangene und 13 Zivilpersonen, vermutlich Zwangsarbeiter, darunter einige Polen
  • Dauerausstellung in der alten Schule (Themenbereiche: Fidus – Ein Künstler in Woltersdorf; Altes Handwerk und Gewerbe; Unsere Schule in Woltersdorf; Entwicklung des Radios)

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Woltersdorf (bei Berlin) mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmalen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karneval mit dem Woltersdorfer Carneval Verein
  • Osterfeuer
  • Familienfest am 1. Mai des Ortsverbandes der Partei DIE LINKE auf der Maiwiese
  • Feuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr Woltersdorf jährlich im Mai
  • Woltersdorfer Sommerfest
  • Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Woltersdorf
  • Kirchturmfest am 1. Advent

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorf liegt an der Landesstraße L 30 zwischen Rüdersdorf und Erkner. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Rüdersdorf an der A 10 (östlicher Berliner Ring).

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorf hat keinen eigenen Bahnhof. Der Ort ist durch Buslinien mit den umliegenden Orten und dem Bahnhof Erkner an der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) verbunden.

Straßenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woltersdorfer Straßenbahn

Seit 1913 verbindet die normalspurige Straßenbahnlinie 87 Rahnsdorf–Woltersdorf den Berliner S-Bahnhof Rahnsdorf mit der Schleuse am östlichen Ortsende von Woltersdorf. Der Betreiber ist die Woltersdorfer Straßenbahn GmbH. Woltersdorf ist die kleinste deutsche Gemeinde mit einer eigenen Straßenbahn. Miteigentümer der Straßenbahn ist zu 50 Prozent der Landkreis Oder-Spree.

Flugverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sport- und Freizeitanlagen Woltersdorf
  • Sportverein 1919 Woltersdorf
  • Karnevalistischer Tanzsport - Woltersdorfer Carneval Verein e.V.
  • Segelclub Flakensee

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Woltersdorf verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fidus' Grab auf dem Woltersdorfer Friedhof
Grab des langjährigen Direktors der Woltersdorfer Schule, Matthias Schulz, dessen Beerdigung das größte derartige Ereignis in der Geschichte des Ortes war

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Haselberger: Woltersdorf. Die 700 jährige Geschichte eines märkischen Dorfes. Nach Urkunden und amtlichen Quellen bearbeitet von Max Haselberger. Haselberger, Woltersdorf 1931.
  • Ute Wermer: Das Fidus-Haus in Schönblick. (= Frankfurter Buntbücher, Band 5), Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte, Frankfurt an der Oder 1992.
  • Gerald Ramm: Als Woltersdorf noch Hollywood war. Verlag Gerald Ramm, Woltersdorf 1992, ISBN 3-86155-024-5. [2. Auflage 1993, 3. Auflage 1996]
  • Gerald Ramm: Woltersdorf. Ein Dorf im Dritten Reich. Woltersdorf 1993, ISBN 3-86155-022-9.
  • 110 Jahre Wolterdorfer Verschönerungsverein „Kranichsberg“ e.V. Verlag Gerald Ramm, Woltersdorf 1994.
  • Heinrich-Jürgen Koß: „Perle der Mark“: Woltersdorfer Lieder und Gedichte. Verlag Gerald Ramm, Woltersdorf 1995, ISBN 3-930958-05-8.
  • Jörg Lüderitz: Woltersdorf, Schleuse und Umgebung. Orts- und Wanderführer, Bock & Kübler, Berlin 1995, ISBN 3-86155-083-0. [2. Auflage 2006]
  • Gerald Ramm: Das märkische Grabmal. Vergessene Filmlegenden zweier Drehorte. Woltersdorf 1997, ISBN 3-930958-06-6.
    • Neuauflage: Woltersdorf. Ein Ort im „Dritten Reich“. Chronik der Jahre im Nationalsozialismus. Verlag Gerald Ramm, Woltersdorf 2016, ISBN 978-3-930958-13-9.
  • Woltersdorf in alten Bildern. Bock & Kübler, Fürstenwalde 1999, ISBN 3-86155-097-0.
  • Marianne Liebermann: Woltersdorf – am Ende der Welt? Individuell Verlag 2001.
  • Helmut Caspar: „Woltersdorf – Ersatz für Träume …“, In: „Die Mark Brandenburg“, Heft 73, Marika Großer Verlag Berlin, 2009 ISBN 978-3-910134-12-6

Woltersdorfer Hefte[11]

In der Reihe werden einzelne Themen aus der Geschichte und Kultur des Ortes behandelt:

  1. Marianne Liebermann: Aus Bauernland wird Bauland. Die Gründung des Ortsteils Schönblick 1902/03 und seine Entwicklung bis zum Ersten Weltkrieg. (2003)
  2. Marianne Liebermann, Siegfried Thielsch (Bearbeitung): Alter Krug bis Schwarzer Stubben. Woltersdorfer Flurnamen und anderes von Max Haselberger. (2004)
  3. Hannelore Bugge, Marianne Liebermann: Am Anfang stand die Ruhebank. Geschichte des Woltersdorfer Verschönerungsvereins „Kranichsberg“ e.V. (2005)
  4. Peter Raatz, Herms Röhl: Das Kreuz auf der Heide. Ein Gang durch die Kirchengeschichte von Woltersdorf. (2005)
  5. Frank Thomas, Marion Thomas: Und nach dem Spiel zu Sonnemann. 90 Jahre Vereins-Sport in Woltersdorf. (2009)
  6. Lothar Löbel, Anny Przyklenk, Siegfried Thielsch: Spurensuche. Schicksale jüdischer Mitbürger. (2011)
  7. Siegfried Thielsch, Marianne Liebermann: Vom Krähenwinkel bis Springeberg. Woltersdorfer Wege und Straßen nebst Stegen und Steigen, Promenaden und Alleen sowie Plätzen. (2013)
  8. Jürgen Wilhelm: Ein Adler in Woltersdorf. Flugpionier Martin Haller zum 120. Geburtstag. (2015)
  9. Jürgen Wilhelm: Sonntagsgespräche mit Frl. Knoch. Tochter des Erbauers des Woltersdorfer Sanatoriums. (2016)
  • Gisela Schuldt, Angelika Bandelier: 130 Jahre Woltersdorfer Verschönerungsverein Kranichsberg 1884-2014. (2014, Sonderheft)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Woltersdorf (bei Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: Karte des Forstamtsbereichs Köpenick auf der Seite des Forstamts Köpenick
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg
  4. SV 1919 Woltersdorf e.V.: Die neue Sporthalle ist eröffnet, veröffentlicht am 26. August 2014
  5. SV 1919 Woltersdorf e.V.: Richtkrone für die neue Halle, veröffentlicht am 19. Oktober 2013
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 30–33
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  9. Bürgermeister Vogel tritt ab. Märkische Onlinezeitung, 10. Mai 2015
  10. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 4. Oktober 2015
  11. „Woltersdorfer Hefte“ auf der Webseite des Woltersdorfer Verschönerungsverein „Kranichsberg“