Words & Pictures – In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt

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Filmdaten
Deutscher TitelWords & Pictures – In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt
OriginaltitelWords and Pictures
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2013
Länge111 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
Stab
RegieFred Schepisi
DrehbuchGerald Di Pego
ProduktionCurtis Burch
Gerald Di Pego
Fred Schepisi
MusikPaul Grabowsky
KameraIan Baker
SchnittPeter Honess
Besetzung

Words & Pictures – In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt ist eine amerikanische Romantic Comedy aus dem Jahr 2013. Regie führte Fred Schepisi, der für Filme wie Roxanne, Das Rußland-Haus oder Wilde Kreaturen bekannt ist. In den Hauptrollen sind Juliette Binoche und Clive Owen zu sehen. Der Film feierte 2013 auf dem Toronto Filmfestival Welturaufführung und lief ab dem 22. Mai 2014 in den deutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Englischlehrer Jack Marcus, ein ehemals gefeierter Schriftsteller, unterrichtet an einer Schule in Neuengland und träumt immer noch von seinem früheren Ruhm. Selten nimmt er ein Blatt vor den Mund und trinkt aus lauter Frust über seine desinteressierten Schüler auch gerne mal ein Glas. Als die Situation eigentlich schon kompliziert genug ist, taucht auch noch die kompromisslose Kunstlehrerin Dina Delsanto an der Schule auf. Schnell entbrennt ein energischer Wettkampf mit ihr; denn sie ist davon überzeugt, dass die bildende Kunst der Sprache weit überlegen ist. Dies nimmt Jack natürlich nicht widerspruchslos hin. Ein wahres Gefecht aus Bildern und Wörtern entfacht, in das auch die Schüler mit einbezogen werden. Und am Ende treibt es Jack zu weit. Als ihm wegen seiner Trinkerei gekündigt werden soll, tut er Unverzeihliches, um den drohenden Rausschmiss zu verhindern.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bezug auf den Wettstreit der Künste bezeichnete Manfred Lauffs auf filmrezension.de diesen Film als recht „dialoglastig“ und als „eine Neuauflage jener Screwball-Comedies, in denen früher Spencer Tracy und Katharine Hepburn sich die Wortduelle lieferten. Und auch in der modernen Version drehen die Hauptdarsteller voll auf und zeigen sich in bester Schauspiellaune. Owen […] gibt mit erstaunlich wandlungsfähiger Mimik den Literaturstar. Juliette Binoche fasziniert als kalte Schönheit. […] Die Wortgefechte sind leidenschaftlich, brillant, oft witzig und immer pointiert und […] der Regisseur […] lässt allen Schauspielern große Entfaltungsmöglichkeiten.“ Bemängelt hat der Kritiker auch „die etwas überspitzte Konfliktkonstruktion“.[2]

Kunst und Film zieht folgendes Fazit: Obwohl „Wortwitz und die Chemie zwischen den Protagonisten“ stimmen, „kommt die akademisch-romantische Komödie von Hollywood-Altmeister Fred Schepisi jedoch reichlich betulich daher.“[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Words & Pictures – In der Liebe und in der Kunst ist alles erlaubt. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, April 2014 (PDF; Prüf­nummer: 144 778 K).
  2. Manfred Lauffs Filmkritik bei filmrezension.de, abgerufen am 1. Mai 2016.
  3. Clive Owen + Juliette Binoche bei kunstundfilm.de, abgerufen am 1. Mai 2016.