World Series of Poker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo der World Series of Poker

Die World Series of Poker, kurz WSOP, ist eine Reihe von Pokerturnieren, die jährlich in Las Vegas ausgetragen werden. Gespielt werden darf ab 21 Jahren (Ausnahme ist die WSOP Europe, hier darf ab 18 Jahren gespielt werden). Das Hauptturnier, ein No Limit Texas Hold’em-Turnier mit 10.000 Dollar Startgeld pro Spieler, ist das prestigeträchtigste Pokerturnier überhaupt, sodass der Gewinner als Pokerweltmeister bezeichnet wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Johnny Moss, Chill Wills, Amarillo Slim, Jack Binion und Puggy Pearson vor dem Binion’s Horseshoe bei der WSOP 1974
Im Rio All-Suite Hotel and Casino in Las Vegas wird seit 2005 gespielt

Von 1970 bis 2004 war das Binion’s Horseshoe Schauplatz der WSOP. Zu Ehren der 35-jährigen WSOP-Geschichte fand der Finaltisch des Main Event 2005 im Horseshoe statt. Seit 2005 werden alle Turniere im Rio All-Suite Hotel and Casino veranstaltet. 2007 fanden 55 Turniere zwischen dem 1. Juni und 17. Juli statt.

Seit 2007 wird die World Series of Poker Europe (WSOPE) ausgetragen, seit 2013 die World Series of Poker Asia Pacific (WSOP APAC).

Im Jahre 2008 wurde die WSOP um ein paar Wochen vorgeschoben, als Grund wurde die Hitze im Sommer angegeben. Eine weitere wesentliche Änderung war die Verlegung der Austragung des Finaltisches des Main Event in den November (9. November: 9 Spieler; 10. November: Heads Up). Diese Änderung erfolgte aufgrund von Erwägungen des übertragenden Fernsehsenders ESPN.[1] Die WSOP 2008 fand nun vom 30. Mai bis zum 14. Juli und am 9./10. November statt. Austragungsort war wieder das Rio Hotel & Casino in Las Vegas.

Meilensteine[Bearbeiten]

  • Die Idee stammt aus dem Jahre 1949, als Benny Binion zwischen Nicholas „Nick the Greek“ Dandolos und Johnny Moss einen Pokermarathon über 5 Monate veranstaltete.
  • Großes Zuschauerinteresse brachte Benny Binion auf die Idee, weitere Pokerturniere zu veranstalten.
  • 1970 nahmen sieben Spieler an der ersten World Series of Poker teil. Der Sieger wurde damals noch von den Mitspielern zum Weltmeister gewählt.
  • Seit 1971 wird der Weltmeister im sogenannten Freeze-Out-Modus bestimmt.
  • 1979 gewann mit Hal Fowler zum ersten Mal ein Amateur das Main Event. Erst im Jahre 1999 gelang Noel Furlong wieder ein solcher Amateursieg.
  • 2003 nahmen 839 Spieler am Main Event teil und mit Chris Moneymaker gewann wieder ein Amateur das Turnier. Er hatte sich auf PokerStars.com qualifiziert und löste damit einen wahren Pokerboom aus, der das Spiel zunehmend salonfähig machte.
  • 2004 bezahlten 2.576 Spieler die 10.000 US-Dollar Buy-in, um am Turnier teilzunehmen. Greg Raymer gewann und nahm fünf Millionen Dollar mit nach Hause.
  • Seit Anfang 2005 finden WSOP Circuit-Turniere statt, die ebenfalls hohe Preisgelder versprechen, aber nicht zur eigentlichen WSOP im Sommer zählen.
  • Im Jahr 2005 gab es 45 verschiedene Turniere. Das Hauptturnier hatte 5619 Teilnehmer und der Sieger Joe Hachem gewann 7.500.000 $.
  • 2006, drei Jahre nach dem Überraschungserfolg von Chris Moneymaker, war die Zahl der Teilnehmer mit 8773 mehr als zehn Mal so hoch. Der Sieger, Jamie Gold, gewann mit 12.000.000 $ das zweit meiste Geld, das je bei einer Sportveranstaltung ausgelobt wurde.
  • Im Jahr 2007 nahmen 6358 Teilnehmer am Main Event teil. Der Rekord vom Vorjahr wurde somit nicht gebrochen.
  • Bei der 43. World Series of Poker im Jahr 2012 gewann Antonio Esfandiari mehr als 18 Millionen Dollar bei einem Turnier namens „The Big One“ mit einem Buy-In von einer Million Dollar.

Hauptturnierserien[Bearbeiten]

Bracelets[Bearbeiten]

Ein Bracelet bei der WSOP 2007
Hauptartikel: Bracelet

Jeder Spieler, der während der WSOP entweder das Main Event oder eines der anderen Turniere gewinnt, bekommt nicht nur die jeweilige Gewinnsumme ausgezahlt, sondern erhält auch ein wertvolles Armband aus Gold. Dieses Armband, das auf englisch Bracelet heißt, hat die Form einer Armbanduhr und trägt anstatt eines Zifferblatts jedoch ein goldenes Emblem der World Series of Poker. Die Armbänder sind unter den Spielern sehr begehrt, da für viele an diesem Schmuckstück nicht der materielle, sondern der ideelle Wert zählt. Der ideelle Wert besteht unter anderem darin, dass ein solches Armband aussagt, dass sich der Spieler, der es trägt, unter mehreren Hundert oder sogar Tausend Teilnehmern eines Turniers durchsetzen konnte.

Wie begehrt die Bracelets wirklich sind, zeigt die Rekordjagd, die seit Jahren zwischen einigen der bekanntesten Spieler stattfindet. Bei diesem Rekord geht es darum, welcher Spieler in seiner bisherigen Karriere die meisten Armbänder gewonnen hat. Aktuell steht dieser Rekord bei 14 Bracelets und wird von Phil Hellmuth gehalten (siehe dazu auch: Liste der mehrfachen Braceletgewinner). Der bisher jüngste Gewinner eines Bracelets war Steve Billirakis mit 21 Jahren und zwölf Tagen.

Übersicht[Bearbeiten]

# Jahr Turniere mehrfache Braceletgewinner
1 1970 1
2 1971 5 Johnny Moss (2)
3 1972 2
4 1973 8 Walter Pearson (3)
5 1974 6 Jimmy Casella (2)
6 1975 5
7 1976 8 Howard Andrew, Doyle Brunson (je 2)
8 1977 13 Doyle Brunson, Bobby Baldwin (je 2)
9 1978 11 Gary Berland (2)
10 1979 12 Gary Berland, Lakewood Louie (je 2)
11 1980 12
12 1981 13 Stu Ungar (2)
13 1982 14 Billy Baxter, David Sklansky (je 2)
14 1983 14 Tom McEvoy (2)
15 1984 14 Jack Keller, Dewey Tomko (je 2)
16 1985 13
17 1986 10
18 1987 12
19 1988 12
20 1989 14
21 1990 15
22 1991 17
23 1992 20
24 1993 21 Ted Forrest, Phil Hellmuth (je 3), Humberto Brenes (2)
25 1994 22 T. J. Cloutier (2)
26 1995 24 Dan Harrington, Men Nguyen, Hilbert Shirey (je 2)
27 1996 24
28 1997 21 Max Stern (2)
29 1998 21
30 1999 16
31 2000 25 Chris Ferguson (2)
32 2001 26 Nani Dollison, Scotty Nguyen (je 2)
33 2002 35 Phil Ivey (3), Layne Flack (2)
34 2003 36 Johnny Chan, Chris Ferguson, Layne Flack, Phil Hellmuth, John Juanda, Men Nguyen (je 2)
35 2004 34 Scott Fischman, Ted Forrest (je 2)
36 2005 43 Mark Seif (2)
37 2006 45 William Chen, Jeff Madsen (je 2)
38 2007 55 Tom Schneider (2)
39 2008 55 John Phan (2)
40 2009 57 Jeff Lisandro (3), Phil Ivey, Greg Mueller, Brock Parker (je 2)
41 2010 57 Frank Kassela (2)
42 2011 58 Brian Rast (2)
43 2012 61 Antonio Esfandiari, Phil Hellmuth, Greg Merson (je 2)
44 2013 62 Tom Schneider (2)
45 2014 65 George Danzer (2)
46 2015 68 Brian Hastings, Max Pescatori (je 2)

Main Events[Bearbeiten]

Tisch beim Main Event 2006
Finaltisch beim Main Event 2010
Finaltisch beim Main Event 2015
Jahr Teilnehmer Sieger Herkunft Gewinnhand Preis (in $) Zweiter Herkunft Verlusthand
1970 7 Moss, Johnny Johnny Moss* Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Silberpokal
1971 6 Moss, Johnny Johnny Moss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 30.000 Pearson, Walter Walter Pearson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
1972 8 Preston, Thomas Thomas Preston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K J 80.000 Pearson, Walter Walter Pearson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 6 6
1973 13 Pearson, Walter Walter Pearson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 7 130.000 Moss, Johnny Johnny Moss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K J
1974 16 Moss, Johnny Johnny Moss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 3 3 160.000 Addington, Crandall Crandall Addington Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 2
1975 21 Roberts, Brian Brian Roberts Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 9 210.000 Hooks, Bob Bob Hooks Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A K
1976 22 Brunson, Doyle Doyle Brunson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 10 2 220.000 Alto, Jesse Jesse Alto Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A J
1977 34 Brunson, Doyle Doyle Brunson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 10 2 340.000 Berland, Gary Gary Berland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 8 5
1978 42 Baldwin, Bobby Bobby Baldwin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q Q 210.000 Addington, Crandall Crandall Addington Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 9
1979 54 Fowler, Hal Hal Fowler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 7 6 270.000 Hoff, Bobby Bobby Hoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A A
1980 73 Ungar, Stu Stu Ungar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 5 4 385.000 Brunson, Doyle Doyle Brunson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 7
1981 75 Ungar, Stu Stu Ungar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A Q 375.000 Green, Perry Perry Green Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 10 9
1982 104 Straus, Jack Jack Straus Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 10 520.000 Tomko, Dewey Dewey Tomko Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 4
1983 108 McEvoy, Tom Tom McEvoy Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q Q 540.000 Peate, Rod Rod Peate Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K J
1984 132 Keller, Jack Jack Keller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 10 10 660.000 Wolford, Byron Byron Wolford Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 6 4
1985 140 Smith, Bill Bill Smith Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 3 3 700.000 Cloutier, T. J. T. J. Cloutier Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 3
1986 141 Johnston, Berry Berry Johnston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 10 570.000 Hart, Mike Mike Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 8
1987 152 Chan, Johnny Johnny Chan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 9 625.000 Henderson, Frank Frank Henderson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 4 4
1988 167 Chan, Johnny Johnny Chan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J 9 700.000 Seidel, Erik Erik Seidel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q 7
1989 178 Hellmuth, Phil Phil Hellmuth Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 9 755.000 Chan, Johnny Johnny Chan Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 7
1990 194 Matloubi, Mansour Mansour Matloubi WalesWales 6 6 835.000 Lund, Hans Hans Lund Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 4 4
1991 215 Daugherty, Brad Brad Daugherty Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K J 1.000.000 Holt, Don Don Holt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 7 3
1992 201 Dastmalchi, Hamid Hamid Dastmalchi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 8 4 1.000.000 Jacobs, Tom Tom Jacobs Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J 7
1993 220 Bechtel, Jim Jim Bechtel Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J 6 1.000.000 Cozen, Glenn Glenn Cozen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 7 4
1994 268 Hamilton, Russ Russ Hamilton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K 8 1.000.000 Vincent, Hugh Hugh Vincent Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 8 5
1995 273 Harrington, Dan Dan Harrington Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 8 1.000.000 Goldfarb, Howard Howard Goldfarb KanadaKanada A 7
1996 295 Seed, Huck Huck Seed Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 8 1.000.000 Van Horn, Bruce Bruce Van Horn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K 8
1997 312 Ungar, Stu Stu Ungar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 4 1.000.000 Strzemp, John John Strzemp Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 8
1998 350 Nguyen, Scotty Scotty Nguyen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J 9 1.000.000 McBride, Kevin Kevin McBride Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q 10
1999 393 Furlong, Noel Noel Furlong IrlandIrland 5 5 1.000.000 Goehring, Alan Alan Goehring Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 6 6
2000 512 Ferguson, Chris Chris Ferguson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 9 1.500.000 Cloutier, T. J. T. J. Cloutier Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A Q
2001 613 Mortensen, Carlos Carlos Mortensen SpanienSpanien K Q 1.500.000 Tomko, Dewey Dewey Tomko Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A A
2002 631 Varkonyi, Robert Robert Varkonyi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q 10 2.000.000 Gardner, Julian Julian Gardner EnglandEngland J 8
2003 839 Moneymaker, Chris Chris Moneymaker Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 5 4 2.500.000 Farha, Sam Sam Farha Vereinigte StaatenVereinigte Staaten J 10
2004 2576 Raymer, Greg Greg Raymer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 8 8 5.000.000 Williams, David David Williams Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 4
2005 5619 Hachem, Joe Joe Hachem AustralienAustralien 7 3 7.500.000 Dannenmann, Steve Steve Dannenmann Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 3
2006 8773 Gold, Jamie Jamie Gold Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q 9 12.000.000 Wasicka, Paul Paul Wasicka Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 10 10
2007 6358 Yang, Jerry Jerry Yang LaosLaos 8 8 8.250.000 Lam, Tuan Tuan Lam KanadaKanada A Q
2008 6844 Eastgate, Peter Peter Eastgate DanemarkDänemark A 5 9.152.416 Demidow, Iwan Iwan Demidow RusslandRussland 4 2
2009 6494 Cada, Joe Joe Cada Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 9 9 8.547.042 Moon, Darvin Darvin Moon Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q J
2010 7319 Duhamel, Jonathan Jonathan Duhamel KanadaKanada A J 8.944.138 Racener, John John Racener Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K 8
2011 6865 Heinz, Pius Pius Heinz DeutschlandDeutschland A K 8.715.638 Staszko, Martin Martin Staszko TschechienTschechien 10 7
2012 6598 Merson, Greg Greg Merson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten K 5 8.527.982 Sylvia, Jesse Jesse Sylvia Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q J
2013 6352 Riess, Ryan Ryan Riess Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A K 8.361.570 Farber, Jay Jay Farber Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Q 5
2014 6683 Jacobson, Martin Martin Jacobson SchwedenSchweden 10 10 10.000.000 Stephensen, Felix Felix Stephensen NorwegenNorwegen A 9
2015 6420 McKeehen, Joe Joe McKeehen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten A 10 7.680.021 Beckley, Joshua Joshua Beckley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 4 4
* Johnny Moss wurde von den anderen Teilnehmer gewählt.

Spieler des Jahres[Bearbeiten]

Daniel Negreanu wurde als einziger Spieler zweimal als „Player of the Year“ geehrt

Seit 2004 wird von der Turnierleitung zusätzlich ein „Player of the Year Award“ an den Spieler vergeben, der über alle Turniere der jährlichen Veranstaltung hinweg die meisten Punkte gesammelt hat. Diese basieren auf den Berechnungen des Global Poker Index.

Jahr Spieler Herkunft Bracelets Finaltische Money Finishes Preisgeld (in $)
2004 Negreanu, Daniel Daniel Negreanu KanadaKanada 1 5 6 346.280
2005 Cunningham, Allen Allen Cunningham Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1 4 5 1.007.115
2006 Madsen, Jeff Jeff Madsen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2 4 4 1.467.852
2007 Schneider, Tom Tom Schneider Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2 3 3 416.829
2008 Lindgren, Erick Erick Lindgren Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1 3 5 1.348.528
2009 Lisandro, Jeff Jeff Lisandro AustralienAustralien 3 3 6 807.521
2010 Kassela, Frank Frank Kassela Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2 3 6 1.255.314
2011 Lamb, Ben Ben Lamb Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1 4 5 5.352.970
2012 Merson, Greg Greg Merson Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 2 2 5 9.785.354
2013 Negreanu, Daniel Daniel Negreanu KanadaKanada 2 4 10 1.954.054
2014 Danzer, George George Danzer DeutschlandDeutschland 3 5 10 867.649
2015 Gorodinsky, Mike Mike Gorodinsky Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1 4 8 1.764.112

Trivia[Bearbeiten]

  • Doyle Brunson gewann in den Jahren 1976 und 1977 (back to back) die finale Hand im Main Event mit 10-2. Beide Male wurde diese Hand zu einem Full House, sie wird daher auch die „Doyle-Brunson-Hand“ genannt.
  • Jack Straus („A Chip and a Chair is all you need“) gewann 1982 das Main Event, nachdem ihm zwischenzeitlich nur ein einziger 500$-Chip blieb.
  • 1992 erreichte der als Schauspieler weltbekannte Telly Savalas im Main Event den 21. Platz.
  • Das insgesamt meiste Preisgeld gewann Phil Hellmuth, der 115-mal in die Geldränge kam. Seine dadurch erspielten Einnahmen belaufen sich auf mehr als 13 Millionen Dollar.
  • Chris Moneymaker gewann 2003 mit einem Buy-in von nur 40 Dollar seine Teilnahme an der WSOP, im Main Event siegte er und gewann 2,5 Millionen $. Dadurch wurde ein Pokerboom ausgelöst, der bereits im Jahr 2004 das Preisgeld für den Sieger auf fünf Millionen $ steigerte. Man spricht bis heute vom sogenannten Moneymaker-Effekt, wodurch viele Amateure ihr Glück bei der WSOP versuchen.

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Finaltisch des Main Event 2008 erst im November