Worskla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Worskla
Ворскла
Lage der Worskla (Ворскла) im Einzugsgebiet des Dnepr

Lage der Worskla (Ворскла) im Einzugsgebiet des Dnepr

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Oblast Belgorod (Russland),
Oblast Poltawa, Oblast Sumy (Ukraine)
Flusssystem Dnepr
Abfluss über Dnepr → Schwarzes Meer
Quelle in der Oblast Belgorod
50° 55′ 41″ N, 36° 26′ 29″ O50.9280636.441429
Mündung in den zum Dniprodserschynsker Stausee aufgestauten Dnepr48.91666666666734.125Koordinaten: 48° 55′ 0″ N, 34° 7′ 30″ O
48° 55′ 0″ N, 34° 7′ 30″ O48.91666666666734.125
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 464 km[1]
Einzugsgebiet 14.700 km²[1]
Abfluss[1] MQ
28,5 m³/s
Linke Nebenflüsse Merla, Kolomak, Tahamlyk
Rechte Nebenflüsse Worsklyzja, Boromlja
Großstädte Poltawa
Mittelstädte Ochtyrka
Kleinstädte Kobeljaky, Graiworon, Borissowka, Tomarowka, Nowi Sanschary, Bilyky
Worskla bei Poltawa

Worskla bei Poltawa

Vorskla River near New Sanzary.JPG

Die Worskla (russisch und ukrainisch Ворскла) ist ein linker Nebenfluss des Dneprs im osteuropäischen Tiefland mit einer Länge von 464 km und einem Einzugsgebiet von 14.700 km².

Sie entspringt in den westlichen Ausläufern des Mittelrussischen Rückens bei Iwnja nordwestlich der russischen Oblasthauptstadt Belgorod. Von ihrer Quelle fließt sie in südwestlicher Richtung in die Ukraine, wobei sich das rechte Ufer im Mittellauf tief in das Poltawa-Plateau einschneidet. Die Worskla mündet in der Oblast Poltawa in den zum Dniprodserschynsker Stausee aufgestauten Dnepr.

Nebenflüsse sind Worsklyzja (russ. Worskliza) und Boromlja (rechts), sowie Merla, Kolomak, und Tahamlyk (links). Entlang des Flusses befinden sich mehrere Naturschutzgebiete. Der Fluss ist zwischen der Mündung und Kobeljaky schiffbar.

Größere Ortschaften an der Worskla sind Poltawa, Ochtyrka und Kobeljaky. In der Region fand 1399 die Schlacht an der Worskla stand.

An der Worskla befinden sich zwei Naturschutzgebiete - der Naturreservat Wald an der Worskla (Russland) und der Nationalpark Hetmanskij (Ukraine).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Worskla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Artikel Worskla in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)