Wouri (Fluss)

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Wouri
Vouri, Vuri
Der Wouri kurz vor der Mündung

Der Wouri kurz vor der Mündung

Daten
Lage Provinz Littoral, Kamerun
Flusssystem Wouri
Abfluss über Kamerunästuar → Bucht von Bonny
Ursprung Zusammenfluss von Nkam und Makombé
4° 34′ 11″ N, 10° 9′ 49″ O
Mündung Kamerunästuar, Golf von GuineaKoordinaten: 4° 5′ 0″ N, 9° 42′ 0″ O
4° 5′ 0″ N, 9° 42′ 0″ O

Länge 160 km
Einzugsgebiet 11.700 km²[1]
Abfluss am Pegel Yabassi[2]
AEo: 8250 km²
Lage: 50 km oberhalb der Mündung
MQ
Mq
311,3 m³/s
37,7 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Sange[3]
Rechte Nebenflüsse Abo, Dibombe
Großstädte Douala
Kleinstädte Yabassi
Schiffbar 64 Kilometer

Der Wouri (auch Vouri oder Vuri) ist ein Fluss in Kamerun.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wouri ist ein Küstenfluss im Südwesten Kameruns. er wird aus dem Zusammenfluss der Flüsse Nkam und Makombé, 32 Kilometer nordöstlich der Stadt Yabassi gebildet. Von da fließt er weitere 160 Kilometer in südwestlicher Richtung, bis er bei Douala in den Kamerunästuar, in der Bucht von Bonny mündet.

Geschichte des Namens des Flusses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1472 drangen die Seeleute Fernão do Pós in die Mündung des Wouri ein, wo sie sich von der Fülle von Krabben begeistern ließen und den Fluss konsequenterweise Río dos Camarões nannten. Vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war der Wouri unter dem Namen Camarones („Krabben“ auf Spanisch) bekannt, woher der heutige Name Kameruns kommt. Während der deutschen Kolonialzeit wurde er als Wuri oder als Kamerunfluß und das anschließende Seegebiet als Kamerunästuar bezeichnet.

Hydrometrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Durchflussmenge des Flusses wurde in Yabassi in m³/s gemessen[2]

Die Brücke von Bonabéri[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke von Bonabéri

1952 bis 1954 bauten die französischen Kolonialherren eine Brücke, die Bonabéri mit Douala verbindet. Seit Oktober 2004 entsteht unmittelbar neben dieser für Westkamerun wichtigen Brücke ein weiteres Brückenbauwerk.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wouri River – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Poissons d’eaux douces et saumâtresde basse Guinée, ouest de l’Afrique centrale
  2. a b PDF zur Hydrologie Kameruns (Französisch) Zugriff 25. Juli 2018
  3. Eintrag "Wuri" im Koloniallexikon
  4. 84 per cent of structural works on second bridge over Wouri completed. businessincameroon.com vom 21. Januar 2017 (englisch), abgerufen am 8. Juli 2018