Wuenheim

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Wuenheim
Wappen von Wuenheim
Wuenheim (Frankreich)
Wuenheim
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Guebwiller
Gemeindeverband Région de Guebwiller
Koordinaten 47° 52′ N, 7° 13′ OKoordinaten: 47° 52′ N, 7° 13′ O
Höhe 257–956 m
Fläche 6,22 km²
Einwohner 800 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 129 Einw./km²
Postleitzahl 68500
INSEE-Code
Website wuenheim.free.fr

Mairie Wuenheim

Wuenheim (deutsch Wünheim) ist eine französische Gemeinde mit 800 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller, zum Kanton Guebwiller und zum Gemeindeverband Région de Guebwiller.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Wuenheim liegt am Rand der Vogesen. Der Wuenheimerbach, gespeist aus den Bergbächen Gutenbach und Kaltenbach, tritt hier in die Oberrheinebene ein. Im Südwesten des Gemeindegebietes wird im Hartmannswillerkopf mit 956 m der höchste Punkt erreicht. Das Gebiet der Gemeinde ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Nachbargemeinden von Wuenheim sind Jungholtz im Norden, Soultz-Haut-Rhin im Osten, Hartmannswiller im Süden, Wattwiller im Südwesten sowie der Forêt Reculée de Soultz, eine Enklave der Gemeinde Soultz-Haut-Rhin, im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Wuenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 1.031[1] 654 693 718 756 800 850 811 799

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche St. Ägidius (Église Saint-Gilles)
Kirche St. Ägidius

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Grävenwiesbach. Initiator war der Unternehmer Josef Grünewald, der 1941 bis 1945 ein Unternehmen in Wuenheim und ab 1946 in Grävenwiesbach betrieben hatte. Josef Grünewald ist Ehrenbürger von Wuenheim.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1254–1259.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wuenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Gebweiler