Wuhan

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Wuhàn Shì
武汉市
Wuhan
Wuhan montage.png
Von oben links: Stadtsilhouette, Kranichpagode, altes Zollhaus und Wuhan Jangtsekiang-Brücke
Wappen
Wappen
Wuhan (China)
Wuhan
Wuhan
Koordinaten 30° 34′ N, 114° 17′ OKoordinaten: 30° 34′ N, 114° 17′ O
Lage von Wuhan in der Volksrepublik China bzw. der Provinz HubeiLage von Wuhan in der Volksrepublik China bzw. der Provinz Hubei
Basisdaten
Staat Volksrepublik China
Region Zentralchina
Provinz Hubei
Status Unterprovinzstadt
Gliederung 13 Stadtbezirke
Höhe 37 m
Fläche 1557 km²
Metropolregion 8494 km²
Einwohner 7.541.527 (2010)
Metropolregion 10.766.200 (2015)
Dichte 4.843,6 Ew./km²
Metropolregion 1.267,5 Ew./km²
Postleitzahl 430000 – 430400
Telefonvorwahl (+86) 27
Zeitzone China Standard Time (CST)
UTC+8
Kfz-Kennzeichen 鄂A
Website german.wh.gov.cn
Politik
Bürgermeister Wan Yong (万勇)
KPCh-Parteichef: Ruan Chengfa (阮成发)
Wirtschaft
GDP 1.190.000 Mio. ¥
119.000 pro Kopf(2016)[1]

Wuhan (chinesisch 武漢市 / 武汉市, Pinyin Audio-Datei / Hörbeispiel Wǔhàn?/i Shì, kurz  / , Hàn) ist eine Unterprovinzstadt und die Hauptstadt der Provinz Hubei in der Volksrepublik China. In der Innenstadt – dem geografischen Stadtgebiet – leben 7.541.527 Menschen (Ende 2010) mit Hauptwohnsitz. Das gesamte Verwaltungsgebiet Wuhans hat 10.766.200 Einwohner (Stand 2016).[2] Das knapp 8.500 km² große Verwaltungsgebiet stellt kein zusammenhängendes urbanes Siedlungsgebiet dar, sondern wäre – mit seiner außerhalb der Innenstadt dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar. Das innere Wuhan ist eine Zusammenlegung der drei ehemaligen Städte Wuchang (武昌, Wǔchāng), Hankou (漢口 / 汉口, Hànkǒu, früher oft nach der heute veralteten Transkription der chinesischen Post „Hankow“ oder „Hankau“ transliteriert) und Hanyang (漢陽 / 汉阳, Hànyáng). Wuhan wird in China poetisch auch als „Stadt der Flüsse“ (江城, Jiāngchéng) oder „Chicago des Osten“ (東方芝加哥 / 东方芝加哥, Dōngfāng Zhījiāgē) bezeichnet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wuhan liegt in günstiger Mittelchinalage am Zusammenfluss des Jangtsekiang und des Han-Flusses (漢江 / 汉江). Das ebene Stadtgebiet, welches von zahlreichen Seen geprägt ist, geht in südlicher Richtung in Hügelland über. Durch eine rasches Verstädterung sank die Zahl der Seen im Stadtgebiet von 127 in den 1980er-Jahren auf etwa 30 im Jahr 2019. Aufgrund der geographischen Lage kommt es immer wieder zu Überschwemmungen in der Stadt.[3]

Administrative Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist durch die zwei Flüsse in die drei ehemaligen Städte Wǔchāng (武昌), Hànkǒu (漢口 / 汉口) und Hànyáng (漢陽 / 汉阳) aufgeteilt. Hanyang und Wuchang sind als eigenständige Stadtbezirke (auf Kreisebene) erhalten geblieben. Hankou wurde hingegen in mehrere neue Stadtbezirke untergliedert. Heute setzt sich Wuhan aus insgesamt 13 Stadtbezirken zusammen. Diese sind:

  • Stadtbezirk Jiang'an (江岸區 / 江岸区), 64 km², 640.000 Einwohner, Sitz der Stadtregierung, Stadtzentrum;
  • Stadtbezirk Jianghan (江漢區 / 江汉区), 33 km², 460.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Qiaokou (礄口區 / 硚口区), 46 km², 540.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Hanyang (漢陽區 / 汉阳区), 108 km², 480.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Wuchang (武昌區 / 武昌区), 81 km², 980.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Qingshan (青山區 / 青山区), 45 km², 460.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Hongshan (洪山區 / 洪山区), 509 km², 780.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Dongxihu (東西湖區 / 东西湖区), 439 km², 250.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Hannan (漢南區 / 汉南区), 288 km², 110.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Caidian (蔡甸區 / 蔡甸区), 1.094 km², 460.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Jiangxia (江夏區 / 江夏区), 2.015 km², 660.000 Einwohner;
  • Stadtbezirk Huangpi (黃陂區 / 黄陂区), 2.261 km², 1,1 Mio. Einwohner;
  • Stadtbezirk Xinzhou (新洲區 / 新洲区), 1.500 km², 960.000 Einwohner.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wuhan liegt auf 30°33' nördlicher Breite und 114°17' östlicher Länge. In Wuhan herrscht ein feuchtes Subtropenklima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 16,3 °C und einer Jahresniederschlagssumme von 1194 mm. Die Durchschnittstemperatur im Januar fällt auf 0,1 °C, während sie im Juli auf 28,9 °C steigt. Damit ist Wuhan im Sommer eine der heißesten und feuchtesten Städte Chinas. Alle zwölf Monate sind humid.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Wuhan
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 7,8 9,7 14,6 20,8 25,8 30,1 33,0 32,9 28,2 22,9 16,4 10,5 Ø 21,1
Min. Temperatur (°C) −0,9 1,3 6,2 12,1 17,5 22,0 25,4 24,7 19,5 13,3 7,1 1,4 Ø 12,5
Niederschlag (mm) 35 59 103 140 162 210 156 119 76 63 51 31 Σ 1.205
Sonnenstunden (h/d) 4,1 4,0 3,9 4,8 5,7 7,1 8,4 8,8 6,7 5,6 4,8 4,3 Ø 5,7
Regentage (d) 7 8 11 12 12 11 9 7 7 8 6 6 Σ 104
Luftfeuchtigkeit (%) 76 78 81 81 80 78 79 78 77 77 79 77 Ø 78,4
T
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m
p
e
r
a
t
u
r
7,8
−0,9
9,7
1,3
14,6
6,2
20,8
12,1
25,8
17,5
30,1
22,0
33,0
25,4
32,9
24,7
28,2
19,5
22,9
13,3
16,4
7,1
10,5
1,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
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c
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g
35
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140
162
210
156
119
76
63
51
31
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Zensus im Jahre 2000 wurden in Wuhan 8.312.700 Einwohner gezählt, die sich wie folgt auf die einzelnen Ethnien aufgliedern:

Name des Volkes Einwohner Anteil
Han 8.258.221 99,34 %
Hui 20.595 0,25 %
Tujia 13.613 0,16 %
Manju 4.745 0,06 %
Zhuang 4.147 0,05 %
Mongolen 2.709 0,03 %
Miao 2.581 0,03 %
Dong 929 0,01 %
Yao 744 0,01 %
Koreaner 694 0,01 %
Yi 617 0,01 %
Sonstige 3.105 0,04 %

Bevölkerungsentwicklung der Agglomeration

Die Bevölkerung der städtischen Agglomeration Wuhan wuchs in den letzten Jahren rasant an. 2035 soll sie über 10 Millionen Einwohner haben.

Jahr Einwohnerzahl[4]
1950 1.068.000
1960 1.653.000
1970 2.039.000
1980 2.516.000
1990 3.417.000
2000 6.638.000
2010 7.515.000
2017 8.090.000

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der Brücken über den Jangtsekiang in Wuhan
Satellitenbild von Wuhan, 2010
Brücke über den Jangtsekiang in Wuhan

Die Region Wuhan wurde vor etwa 3000 Jahren erstmals besiedelt. Während der Han-Dynastie stieg die Bedeutung Hanyangs als Hafen. Im 3. Jahrhundert wurden Mauern zum Schutz von Hanyang (206 n. Chr.) und Wuchang (223 n. Chr.) gebaut. Letzteres bezeichnet auch die Gründung von Wuhan.

Im Jahre 223 wurde der „Gelbe-Kranich-Turm“ (黃鶴樓 / 黄鹤楼, Huánghèlóu) am Jangtsekiang auf der Seite Wuchangs errichtet.

Unter der mongolischen Herrschaft (Yuan-Dynastie) wurde Wuchang in den Rang einer Provinzhauptstadt erhoben. Vor ungefähr 300 Jahren war Hankou schließlich eine der vier wichtigsten Handelsstädte des Landes.

Ähnlich wie in Shanghai gab es im Stadtteil Hankou bis Mitte der 1930er Jahre europäische Handelsstützpunkte (Konzessionsgebiete), weshalb noch viel Kolonialarchitektur erhalten ist wie z. B. das kaiserlich deutsche Konsulat.

Wuchang und Hankou spielten in der jüngeren Geschichte des Landes, der Zeit der Republik China, mehrmals eine zentrale Rolle. In Wuchang begann 1911 mit dem republikanischen Aufstand gegen die kaiserliche Zentralregierung in Peking die Chinesische Revolution. Der Kuomintang-Gründer Sun Yat-sen wurde zum ersten (provisorischen) Präsidenten ausgerufen, überließ aber die Führung Pekings Armeechef Yuan Shikai, nach dessen Tod Wuchang und Hankou an die Chili-Fraktion der Nördlichen Militaristen fiel. Ihr General Wu Peifu beherrschte von Hankou die Bahnlinie nach Peking und ließ 1923 einen kommunistischen Bahnarbeiteraufstand zusammenschießen.

Doch schon 1926 eroberte eine Einheitsfront aus Kuomintang, Kommunisten und Guangxi-Warlords die Stadt und verlegte ihre südliche Gegenregierung nach Wuhan. Nach der Eroberung Nanjings brach die Einheitsfront 1927 auseinander, Chiang Kai-shek bildete aus rechten Kuomintang eine Nationalregierung in Nanjing, linke Kuomintang unter Wang Jingwei dagegen zusammen mit den Kommunisten eine Revolutionsregierung in Wuhan. Chiang unterwarf zwar sowohl Peking als auch Wuhan, wurde aber von der japanischen Armee 1937 aus Nanjing vertrieben. Stattdessen wurde Hankou Chiangs Regierungssitz und faktische Hauptstadt Chinas, 1938 aber nach der mehrmonatigen Schlacht um Wuhan ebenfalls von Japanern erobert. Von 1938 bis 1945 war dann Chongqing (Nachbarprovinz Sichuan) Chiangs Hauptstadt.

Das heutige Wuhan entstand 1953 durch den Zusammenschluss von Wuchang, Hankou und Hanyang. Heute ist Wuhan nach Chongqing die zweitgrößte Stadt im Binnenland der VR China.

Wirtschaft, Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderne Skyline von Wuhan

Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 erwirtschafte Wuhan ein Bruttoinlandsprodukt von 231,55 Milliarden US-Dollar in Kaufkraftparität. In der Rangliste der wirtschaftsstärksten Metropolregionen weltweit belegte sie damit den 45. Platz. Als ein unabhängiges Land gezählt wäre sie damit unter den 50 größten Volkswirtschaften der Welt. Das BIP pro Kopf liegt bei 22.724 US-Dollar. Im Wohlstandsniveau liegt Wuhan damit im Mittelfeld unter den chinesischen Städten.[5]

Die Stadt ist der industrielle Schwerpunkt Mittelchinas und hat die für chinesische Millionenstädte typische Mischung aus Produktionsbetrieben vieler Branchen, u. a. Motoren-, Schiffs-, Fahrzeug- und Maschinenbau, Zementfabriken, Textilwerke, chemische Werke, Papierherstellung, ein Aluminiumwerk sowie eine Brauerei nach deutschem Vorbild. Ein deutlicher Schwerpunkt ist die Eisenherstellung (aus heimischen Erzen und Kohle) sowie die Stahlindustrie mit mehreren Walzwerken. So wurde u. a. mit Hilfe deutscher Fachleute aus der Partnerstadt Duisburg ein Kaltwalzwerk errichtet.

Wuhan liegt fast genau in der Mitte zwischen den großen Räumen Peking im Norden und Guangzhou (Kanton), Shenzhen und Hongkong im Süden, sowie Shanghai im Osten und Chongqing im Westen des Riesenreichs. In alle diese Richtungen bestehen durchgehende Autobahnen, die sich hier treffen.

Traditionell ist der hier rund 1250 Meter breite Jangtsekiang die Lebensader für Schwer- und Massentransporte. Der Wuhaner Hafen ist der größte Binnenwasserhafen Chinas, da der Fluss bis hierher auch für Seeschiffe schiffbar ist.

Wuhan hat sieben Brücken und einen Tunnel, welche den Jangtsekiang queren. Die Erste-Jangtse-Brücke in Wuhan wurde im Jahre 1957 mit Unterstützung der Sowjetunion gebaut und erlaubte erstmals eine Eisenbahnverbindung zwischen der Nord- und der Südhälfte der Volksrepublik. Sie ist bis heute eine eindrucksvolle Konstruktion mit unterer Bahnlinie und obenliegender Straße. 1995 wurde die zweite Straßenbrücke (eine Schrägseilbrücke) eröffnet. 2009 wurde für die Schnellfahrstrecke Peking–Guangzhou eine weitere kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke eröffnet.

Im Dezember 2009 wurde Wuhan Endpunkt der Schnellfahrstrecke Peking–Hongkong, der zu diesem Zeitpunkt schnellsten Eisenbahnverbindung der Welt,[6] nach Guangzhou. Die Strecke wurde im Herbst 2012 bis Shijiazhuang verlängert und erreichte Peking noch Ende 2012.

Inzwischen gibt es eine Eisenbahnverbindung für regelmäßige Containerverkehre zwischen Duisburg und Wuhan.[7]

Der Flughafen „Wuhan Tianhe International Airport“ gehört zu den mittelgroßen Airports Chinas und liegt rund 28 Kilometer nordwestlich der Stadt. Sein Flugplan weist ganz überwiegend binnenländische Flüge aus, dazu kommen einige Direktverbindungen zu ostasiatischen und indischen Zielen. Fernflüge nach Europa werden meist über Zubringer zu/von den Luftfahrt-Drehkreuzen Peking, Shanghai und Hongkong abgewickelt. Ein zweites Terminal wurde 2008 eröffnet; da jedoch z. Z. nur eine Startbahn vorhanden ist, ist die Kapazität der Anlage nahezu ausgeschöpft.

Der innerstädtische Verkehr leidet enorm unter der Last einer zu schnellen Motorisierung: Immer neue Straßenprojekte, sowohl als breite Durchbrüche in den alten Siedlungskernen als auch als neue Ring- und Zubringerstraßen in die neuen Stadtteile am Rande sollen Abhilfe schaffen.

Seit 2012 wird ein schienengebundenes Nahverkehrsnetz aufgebaut. Die insgesamt sieben geplanten Bahnlinien mit 540 Kilometern Streckenlänge werden im Zentrum als U-Bahn und draußen in der Fläche als S-Bahn verkehren. Aktuell (Stand Mai 2013) besteht die U-Bahn aus zwei Linien mit einer Gesamtlänge von 56,85 km. Bis 2017 sollen vier weitere Linien dazukommen, deren Länge 115,88 km betragen soll. Die Gesamtlänge des U-Bahn-Netzes soll bis 2017 auf 172,73 km anwachsen.

Bildungswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der im Jahr 1903 zunächst als Lehrerakademie gegründeten Wuhan-Universität beherbergt die Stadt noch zwanzig weitere Universitäten und Hochschulen, die sich z. T. auf neu angelegten Campus in landschaftlich schöner Lage eingerichtet haben. Fachrichtungen wie z. B. Vermessungswesen und Geographie, Medizin, Wasserwirtschaft, Metallurgie, Geologie und Baustoffwesen sind abgedeckt und werden meist durch eine dazugehörige Forschungslandschaft und neue Technologieparks ergänzt.

Die Wuhan-Universität, deren landschaftlich parkartigen, an großen Wasserflächen liegenden Campus die dort Studierenden als den „schönsten der Welt“ bezeichnen, ist eine der renommierten Universitäten Chinas.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chu Town“ am Dong Hu („Ostsee“)
Chu Tiantai
  • Eine der wohl wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Wuhan ist die Kranichpagode.
  • Der Wuhan Changchun Guan ist ein daoistischer Tempel im Stadtbezirk Wuchang.
  • Des Weiteren befindet sich am westlichen Ufer des Dong Hu (東湖 / 东湖, Dōng Hú ‚Ostsee‘) viele touristische Attraktionen. Eine davon ist das Hubei Provinzmuseum, in dem man sehr viele Ausgrabungsstücke aus alten Gräbern und auch ein einzigartiges Glockenspiel für Konzerte bewundern kann. Außerdem befinden sich am Westufer Parks, ein Vogelzoo sowie ein Ozeaneum.
  • Jiqing-Straße (吉慶街 / 吉庆街, Jíqìngjiē), auf dieser kann man viele Restaurants und Straßenkünstler finden. Diese Straßenkünstler sind unter den Chinesen sehr bekannt, da sie eine neue Unterhaltungssendung (生活秀, shēnghuóxiù ‚Life Show‘) aufführen, die das Alltagsleben und die Begebenheiten auf der gleichnamigen Straße beinhaltet. Hier kann man wunderbar miterleben, wie die Einheimischen leben, essen und sich amüsieren.
  • In Wuhan befindet sich der 311 Meter hohe Fernsehturm Guishan mit Aussichtsplattform auf dem Schildkrötenberg.
  • Höchstes Gebäude der Stadt mit 331 Metern ist das 2007 fertiggestellte wuchtige Minsheng Bank Building.
  • Der Wuhan World Trade Tower hat eine Höhe von 273 Metern.
  • Das Wuhan Qiakou Project 1 ist ein Projekt.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der am 13. November 1980 entdeckte Asteroid (3206) Wuhan trägt seit 1990 den Namen der Stadt[8].
  • Im Rahmen einer chinesischen Kunstausstellung an Rhein und Ruhr wurde der Triebzug 75 der Baureihe 422 der S-Bahn Rhein-Ruhr auf den Namen der Stadt getauft[9]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtefreundschaft:

Diplomatische Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länder, die ein Konsulat in Wuhan eröffnet haben:

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA, Abkommen seit 1981, Eröffnung seit 2008
  • FrankreichFrankreich Frankreich, Abkommen seit 1998, Eröffnung seit 1998
  • Korea SudSüdkorea Südkorea, Abkommen seit 2009, Eröffnung seit 2010
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich, Abkommen seit 2014, Eröffnung seit 2015

Länder, die ein Konsulat in Wuhan ein Konsult eröffnen wollen:

  • JapanJapan Japan, Absicht einer Eröffnung[11]
  • RusslandRussland Russland, Abkommen seit 2015, Eröffnung unbekannt[12]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über Hankou
Blick über Hankou und Wuchang

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wuhan – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [ Hubei Statistical Yearbook 2015(ISBN 978-7-5037-6633-6 )]
  2. Hubei (China): Präfekturebene, Städte & Kreise - Einwohnerzahlen, Karten, Grafiken, Wetter und Web-Informationen. Abgerufen am 10. Mai 2018.
  3. Li Jing: Inside China's leading 'sponge city': Wuhan's war with water. In: theguardian.com. 23. Januar 2019, abgerufen am 25. August 2019.
  4. World Urbanization Prospects - Population Division - United Nations. Abgerufen am 23. Juli 2018.
  5. Alan Berube, Jesus Leal Trujillo, Tao Ran, and Joseph Parilla: Global Metro Monitor. In: Brookings. 22. Januar 2015 (brookings.edu [abgerufen am 19. Juli 2018]).
  6. rtr: GESCHWINDIGKEITSREKORD – China schickt den schnellsten Zug der Welt auf die Reise. In: handelsblatt.com. 27. Dezember 2009, abgerufen am 27. April 2019.
  7. Die Welt: Bahnverbindung Deutschland-China ist eine Erfolgsgeschichte (29.12.2016)
  8. Minor Planet Circ. 16245
  9. DB Regio NRW transportiert CHINA 8-Botschaft weiter. (Nicht mehr online verfügbar.) China 8 - Zeitgenössische Kunst aus China an Rhein und Ruhr, 13. September 2015, archiviert vom Original am 7. Oktober 2015; abgerufen am 27. April 2019. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/china8.de
  10. Christchurch - Wuhan Strategic Partnership. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 20. November 2008; abgerufen am 27. April 2019 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.christchurch-wuhan.com
  11. „Heim in Wuhan“ – Nochmals beschleunigt – Grossbritannien und Japan wollen konsularische Vertretung in Wuhan einrichten − “家在武汉”再提速 英国日本将在汉设领事机构; 27. Mai 2013: (chinesisch) [1] In: news.cjn.cn, abgerufen am 27. April 2019 – Online
  12. „Putin assures that Russia and China are getting closer“ − The two sides will sign an agreement to open Russian general consulates in the Chinese cities Harbin and Wuhan..., Ushakov said; 2. Spemtember 2015: (englisch) [2] In: www.businessinsider.com, abgerufen am 27. April 2019 – Online