Wulf Schönbohm

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Wulf Schönbohm (* 1941 in Bad Saarow, Brandenburg) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wulf Schönbohm studierte nach seinem Abitur 1961 in Kassel an den Universitäten in Bonn und Berlin Politikwissenschaften, Soziologie und Philosophie.

Von 1967 bis 1968 war er Bundesvorsitzender des Ring Christlich-Demokratischer Studenten. 1969/70 war Schönbohm federführend tätig beim Entstehen der RCDS-nahen Zeitschrift Sonde (heute fusioniert zu Civis mit Sonde), die in den 1970er Jahren eine wichtige Rolle im CDU-internen Reformprozess spielte. 1971/72 war er Vorsitzender der JU Rheinland. 1968 bis 1983 war Schönbohm Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung

Schönbohm war 1983 bis 1989 ein enger Mitarbeiter Heiner Geißlers, leitete später die Abteilung Grundsatz und Planung im Staatsministerium Baden-Württemberg und von 1997 bis 2004 das Auslandsbüro der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Ankara.

Sein Bruder Jörg war ebenfalls CDU-Politiker und ehemaliger Innenminister Brandenburgs.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die herausgeforderte Demokratie. Deutsche Studenten zwischen Reform und Revolution. (mit Jürgen Bernd Runge, Peter Radunski) Hase und Koehler Verlag, Mainz 1968.
  • Die Thesen der APO. Argumente gegen die radikale Linke. Hase und Koehler Verlag, Mainz 1969, 80 S.
  • Die CDU wird moderne Volkspartei. Selbstverständnis, Mitglieder, Organisation und Apparat 1950–1980. Klett-Cotta, Stuttgart 1985 ISBN 3-608-91233-9 [Dissertation an der Universität Bonn im Jahr 1984]
  • Parteifreunde. Roman, Econ, Düsseldorf 1990/1993 [ein Schlüsselroman über den Streit zwischen Helmut Kohl und Heiner Geißler]
  • Wulf Schönbohm (Hrsg.): Deutschland-Perspektiven. Positionen, Analysen, Kommentare zu den zehn wichtigsten gesellschaftspolitischen Fragen. Olzog, München 1994. ISBN 3-7892-8240-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]