Wurmannsquick

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Wurmannsquick
Wurmannsquick
Deutschlandkarte, Position des Marktes Wurmannsquick hervorgehoben
Koordinaten: 48° 21′ N, 12° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Rottal-Inn
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 49,18 km2
Einwohner: 3599 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84329
Vorwahl: 08725
Kfz-Kennzeichen: PAN, EG, GRI, VIB
Gemeindeschlüssel: 09 2 77 153
Marktgliederung: 93 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 30
84329 Wurmannsquick
Webpräsenz: www.wurmannsquick.de
Bürgermeister: Georg Thurmeier (Bürgerliste Gemeinde Wurmannsquick (BGW))
Lage des Marktes Wurmannsquick im Landkreis Rottal-Inn
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Der Marktplatz
Die Pfarrkirche St. Andreas

Wurmannsquick ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wurmannsquick liegt in der Region Landshut inmitten typisch niederbayerischer Hügellandschaft etwa 6 km südlich von Eggenfelden, 20 km nördlich von Altötting, 25 km nordwestlich von Simbach und 19 km von der Kreisstadt Pfarrkirchen entfernt. Der Markt Wurmannsquick befindet sich direkt an der B 20 sowie sechs Kilometer vom nächstgelegenen Bahnhof an der Regionalbahnstrecke Passau–Mühldorf in Eggenfelden entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wurmannsquick hat 93 Ortsteile:[2]

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Wurmannsquick wohnen laut Website 3874 Bürger, davon 3729 mit Hauptwohnsitz und 145 mit Zweitwohnsitz.[3]

  • Wurmannsquick 1.574 Personen
  • Hirschhorn 761 Personen
  • Martinskirchen 413 Personen
  • Rogglfing 374 Personen
  • Langeneck 180 Personen
  • Hickerstall 378 Personen
  • Lohbruck 194 Personen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl eine frühere Besiedlung im 10. Jahrhundert vermutet wird, stammt der erste urkundliche Nachweis erst aus dem Jahre 1220. Damals war Wurmannsquick im Besitz der Wittelsbacher. Im Jahre 1365 bekam Wurmannsquick von Herzog Stephan dem Älteren die niedere Gerichtsbarkeit und das Marktrecht verliehen. Das Recht des Wochenmarktes erhielt der Markt 1473 von Herzog Ludwig und Herzog Albrecht stattete ihn mit zwei weiteren Jahrmärkten aus. Der Ortsteil Hirschhorn wurde bereits 1165 urkundlich erwähnt und war Sitz einer Hofmark. Rogglfing war nachweislich 1190 Herrschaftssitz der Grafen von Ortenburg.

Am 3. Juni 1875 brannte der Markt fast völlig ab. Jedoch gelang den Bewohnern von Wurmannsquick in kürzester Zeit, den Markt in alter Größe und Schönheit wieder aufzubauen. Die Pfarrkirche St. Andreas wurde 1878 bis 1881 von Architekt Johann Baptist Schott erbaut.[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Hickerstall und Martinskirchen eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Teile der aufgelösten Gemeinden Hirschhorn, Langeneck und Rogglfing hinzu.[5] Am 1. Mai 1978 wurden auch Teile der ehemaligen Gemeinde Lohbruck in den Markt Wurmannsquick eingegliedert.[6]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahlen am 16. März 2014 brachten folgendes Ergebnis:

  • CSU: 4 Sitze (27,61 %)
  • LWG Rogglfing-Martinskirchen-Langeneck 3 Sitze (20,36 %)
  • Aktive Bürger/ÖDP: 3 Sitze (17,09 %)
  • BGW: 2 Sitze (12,77 %)
  • WG Hirschhorn: 2 Sitze (11,19 %)
  • SPD: 2 Sitze (10,97 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Thurmeier (Bürgerliste Gemeinde Wurmannsquick) ist seit Mai 2014 der Bürgermeister.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neu gestalteter Marktplatz – ein lang gestreckter, aber auch schöner, moderner Marktplatz.
  • Neuromanische Kirche St. Andreas, eine helle Wandpfeileranlage mit Ziegelmauern aus dem Jahre 1881, renoviert im Jahre 2002. Ihre Ausstattung ist barock und modern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wurmannsquick ist Geburtsort und Wirkungsstätte des bekannten Kirchenmalers Franz Xaver Zattler (1833–1907), der oft als der „niederbayrische Nazarener“ bezeichnet wird.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Bürgermeister: Georg Thurmeier
  • 2. Bürgermeisterin: Renate Mooser
  • 3. Bürgermeister: Sepp Rettenbeck

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altbürgermeister Alois Renner (†)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Markt Wurmannsquick in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 5. Januar 2018
  3. www.wurmannsquick.de - Einwohnerzahlen. Marktgemeinde Wurmannsquick, 1. Juni 2010, abgerufen am 13. März 2011.
  4. http://www.bistum-passau.de/lexikon/wurmannsquick
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 455.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 629.
  7. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wurmannsquick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien