Wurzelbrink

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Wurzelbrink
Blick auf den Wurzelbrink vom Reineberg

Blick auf den Wurzelbrink vom Reineberg

Höhe 318 m ü. NHN [1]
Lage nahe Lübbecke; Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Wiehengebirge
Koordinaten 52° 16′ 58″ N, 8° 36′ 54″ OKoordinaten: 52° 16′ 58″ N, 8° 36′ 54″ O
Wurzelbrink (Nordrhein-Westfalen)
Wurzelbrink
Besonderheiten Lübbecker Wartturm

Der Wurzelbrink ist mit 318 m ü. NHN[1] der zweithöchste Berg im norddeutschen Wiehengebirge. Er liegt bei Lübbecke im nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. Auf dem Gipfel steht der als Aussichtsturm dienende Lübbecker Wartturm.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wurzelbrink erhebt sich im Natur- und Geopark TERRA.vita. Sein Gipfel liegt 2,2 km südlich der Kernstadt von Lübbecke innerhalb der Gemarkung Lübbecke. Südlich befindet sich die Großgemeinde Hüllhorst mit dem Ortsteil Ahlsen-Reineberg im Osten und Oberbauerschaft im Südsüdwesten. Auf dem Bergsattel zum nordöstlichen Nachbarn Heidbrink (319,6 m), dem höchsten Berg des Wiehengebirges, liegt die Quelle der Ronceva. Westlich des Wurzelbrinks befindet sich der Ursprung des auf dem Übergangsbereich zum südwestlich gelegenen Breitenbrinks (287 m) aus mehreren kurzen Quellbächen gespeisten Westerbachs (siehe hierzu auch Abschnitt Quelle am Wurzelbrink). Südsüdöstlich vorgelagert befindet sich der Kniebrink (315 m).

Auf dem Heidbrink erstrecken sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Wiehengebirge-Wesergebirge (CDDA-Nr. 555560799; 1971 ausgewiesen; 49,1049 km² groß).

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wurzelbrink gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Unteres Weserbergland (Nr. 53) und in der Haupteinheit Östliches Wiehengebirge (532) zur Untereinheit Lübbecker Egge (532.2). Nach Süden fällt seine Landschaft in den Naturraum Quernheimer Hügelland (531.01) ab, der in der Haupteinheit Ravensberger Mulde (531) zur Untereinheit Quernheimer Hügel- und Bergland (531.0) zählt.[2]

Lübbecker Wartturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wartturm auf dem Gipfel

Auf dem Gipfel des Wurzelbrinks steht der 1857 erbaute Wartturm, der als Aussichtsturm dient. Von dort fällt der Blick über die Mensinger Schlucht hinweg nach Nordosten zum Heidbrink. Weiter in dieser Richtung befindet sich etwa 7 km entfernt zwischen den Ortschaften Gehlenbeck/Nettelstedt und dem Mittellandkanal das Große Torfmoor. Im Nordnordosten ist der etwa 21 km entfernte Stemweder Berg (181,4 m) zu sehen. Nach Ostsüdosten hin zieht sich im Bogen das Wiehengebirge weiter bis zur Porta Westfalica in 21 km Entfernung, die man bei klarer Sicht erkennen kann. Nach Süden fällt der Blick in das Hügelland der Ravensberger Mulde, jenseits davon liegt der Teutoburger Wald.

Quelle am Wurzelbrink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle auf dem Westhang

Auf dem unteren Teil vom Westhang des Berges entspringt im Westerbach-Einzugsgebiet unmittelbar an einem Wanderweg eine Quelle, die aufwändig eingefasst wurde. Für die Quelle ist bisher kein verbindlicher und offizieller Name belegt. Die Quelle gibt im Frühjahr 10 Liter Wasser pro Minute. Zum Sommer hin lässt die Ergiebigkeit jedoch, abhängig von der Witterung, mehr oder weniger deutlich nach.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Sofie Meisel: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1959. → Online-Karte (PDF; 4,5 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wurzelbrink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien